The Weeknd’s FULL Pepsi Super Bowl LV Halftime Show

Auch ohne größeres Verständnis von American-Football kommt eigentlich niemand am Super Bowl vorbei. Das Finalspiel der Season ist jedes Jahr ein Ereignis. Das liegt nicht zuletzt an der opulenten Halbzeitshow. Letztes Jahr heizten Jennifer Lopez und Shakira dem Publikum ein. Dieses Jahr war nur ein Künstler auf und neben dem Spielfeld federführend: The Weeknd. Er mag von den Grammys übergangen worden sein, aber kann auf einen Hitkatalog zurückgreifen, der seinesgleichen sucht. So ließ er in seine Performance ohne erkennbaren Spannungsabfall Material aus allen Phasen seiner Karriere einfließen.

  •  Call Out My Name (als Intro)
     Starboy
     The Hills
     Can't Feel My Face
     I Feel It Coming
     Save Your Tears
     Earned It
     House of Balloons
     Blinding Lights

Das Ganze mündete in einer Choreo mit einer Vielzahl von Tänzern, die am Kopf am vollends bandagiert waren. Da kamen leichte "Thriller"-Feelings auf. Um die 7 Millionen Dollar soll The Weeknd aus eigener Tasche in die Show gesteckt haben. Trotz des Investments schien der Ton zu Beginn des Auftritts nicht wirklich on point zu sein.

Und zum Sport: Hier haben sich die Tampa Bay Bucaneers den Titel gesichert. Die Mannschaft von Star-Quarterback Tom Brady gewann mit 31:9 gegen die Kansas City Chiefs.

08.02.2021 - 20:35

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Gefängnis verbietet Kendrick Lamar & wird verklagt

Gefängnis verbietet Kendrick Lamar & wird verklagt

Von Till Hesterbrink am 03.03.2021 - 12:33

Ein Häftling des Emyan Gefängnisses in Arizona klagt gegen ein im Knast herrschendes Verbot von Kendrick Lamar-Musik. Er musste die Beamten eine CD des Rappers konfiszieren lassen, da das Gefängnis die Musik als potenziell schädlich einstuft. Nachdem er im Bezirksgericht gescheitert war, geht es nun vors Berufungsgericht, wie KJZZ berichtet.

Kendrick Lamar im Gefängnis verboten

In Arizona wird die eingehende Post von Häftlingen untersucht. Handelt es sich dabei um CDs, Magazine oder Bücher, die bestimmte Thematiken behandeln, werden diese umgehend vom Gefängnis einkassiert. Grund dafür kann unter anderem die Darstellung von Gangs oder der Herstellung von Drogen sein.

Unter diesen Bann fiel nun auch Musik von Kendrick Lamar. In dem Falle war die Begründung, dass dort Gewalt und sexuelle Inhalte dargestellt würden. Die Anwältin des Klägers, Easha Anand, wirft dem entgegen, dass in dem Gefängnis auch Fernsehshows wie "Dexter" erlaubt seien, in welcher es um einen Serienmörder geht. Auch Bücher, in denen Vergewaltigung beschrieben würde und Country Musik, in der es um Mord ginge, seien kein Problem.

Die Anklage wirft dem Gefängnis vor, Kunst mit verschiedenen Maßstäben zu bewerten. Dabei würde vor allem Kunst von Schwarzen Künstler häufig ausgeschlossen. Zudem sei das Ausmaß der Verbote viel zu übertrieben und daher nicht mit der amerikanischen Verfassung vereinbar. So würde beispielsweise nicht nur Literatur verboten, die rassistisches Gedankengut verbreitet, sondern auch welche, die darüber informiert.

Mit dieser Begründung seien unter anderem auch Ausgaben des deutschen Magazins "Der Spiegel" verboten worden.

Country Musik statt Kendrick Lamar

In einer vorherigen Klage vor dem Bezirksgericht in Arizona wurde dem Gefängnis recht gegeben. Teil der Begründung war es, dass den Häftlingen schließlich nicht Musik im Allgemeinen verboten würde. Sie hätten ja trotzdem das Recht, beispielsweise Country Musik zu hören.

Die Anklage beruft sich nun darauf, dass Country Musik in keiner Weise ein adäquater Ersatz für Kendrick Lamar sein kann. Durch das Verbieten dieser Musik würde daher die durch die Verfassung geschützte Meinungsfreiheit der Häftlinge eingeschränkt.

"Jeder von uns würde sagen, dass Country Musik keine Alternative zu Kendrick Lamar ist. Musik, die sich wie die richtige Ausdrucksform anfühlt, ist nicht einfach auszutauschen."

"Any of us would say that country music is not an alternative to Kendrick Lamar. Music that feels like the right form of expression for you is not interchangeable."

Auch Alben des Rappers E-40 und des kürzlich beim Super Bowl aufgetretenen The Weeknd seien von dem klagenden Häftling gewünscht worden. Diese fielen ebenfalls unter das Verbot.


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