Stress in der Battle-Szene: Aussprache zwischen DLTLLY & Rap Am Mittwoch (Interview) #waslos

Rap Am Mittwoch und Don't Let The Label Label You sind die größten Battle-Ligen in der deutschsprachigen Rapszene. Eine gewisse Konkurrenz ist geradezu natürlich bei konkurrierenden Plattformen, auf denen MCs sich die derbsten Sprüche gegenseitig ins Gesicht rappen. Battle in der Battle-Welt? Klingt legitim.

Lange fand das Ganze auch auf einer sportlichen Ebene statt, die Plattformen supporteten sich – abgesehen von manchen Sprüchen  – gegenseitig und waren bei den Events der anderen Plattform zu Gast. Irgendwann häuften sich kleinere und größere Vorfälle und Grenzüberschreitungen, die die Stimmung im echten Leben und den Kommentarspalten eskalieren lassen haben.

Tierstar hat jetzt die Reißleine gezogen und Rooz als Mediator zwischen den Plattformen auf neutralem Boden angefragt. Hier sprechen Ben Salomo und Tierstar von RAM sowie JollyJay und der Big Chief von DLTLLY sich fast zwei Stunden lang aus.

20.12.2017 - 15:29

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Kommentare

zieht sich echt jemand 2std rein was diese kerle zu erzählen haben?

anscheinend findet sich immer ein dummer xD

Dieser Ben Salomo geht mir auch auf die Eier. Wie er immer erzählen will was Hip Hop ist. Nur weil er einen grauen Bart hat oder was? Der ****** ist über 40 und haut ernsthaft Sätze raus wie "Gremium gebt eure Meinung ab Alter".

Ich find es sind zwei richtig gute Formate die ich mir gern reinziehe..und wenn beide Teams zusammen Arbeiten würden statt gegeneinander würden noch viel mehr richtig geiler Battles entstehen könnenDie ganze Haterration ist doch total fürn Ar...
Was mich gestört hat u ich nicht verstehe..Hip Hop.de nagen doch denk ich nicht am Hungertuch u aus dem Grund frag ich mich warum ihr für bei solchen Interviews bei denen 4-5 oder mehr Leute teilnehmen ihr nur ein einziges Mikrofon habt,das rumgereiche ist ja mal total nervig u turnt voll ab!Kauft euch für solche Fälle doch einpaar mehr Mikrofone es müssen ja keine sein für hunderte von Euros.
Und Rooz was ebenfalls abturnt,dein ständiges ins Wort fallen und die Leute nicht ausreden zu lassen,gleiches gilt auch bei Tox.Statt die Leute zu ende erzählen zu lassen,fallt ihr denen beinahe in jedem Satz ins Wort und versucht den Leuten vorab bereits die Fragen zu beantworten,als würdet ihr euch selber intervieen und in Szene setzen!Ansonsten find ich euer Format soweit eigentlich genial bis auf einpaar Dinge,die ihr besser machen könntet,neben dem von mir aufgezählten Dingen oder Themen die mit Rap oder Hip Hop so rein Garnichts zu tun haben "Garnichts zu tun haben sollten".
Und zu guter letzt,
Rooz & Tox geht beide mal zu Friseur ihr seht beide voll aus wie Berber

Interessanter Einblick hinter die kulissen. - Mal ne ernste frage, werden die Videos wirklich gleich als Werbeunfreundlich markiert wenn da mal ein paar kraftausdrücke fallen? Wurden schon mal Videos von euch wegen sowas von Werbung ausgeschlossen? Also macht ihr das aus schlechter erfahrung oder aus vorrauseilenem gehorsam?

der auslöser von google dafür waren doch irgendwelche ISIS videos mit werbung und das ist ja schon was anderes als interviews wo mal bissle geflucht wird.
- Es nervt nähmlich sehr die sätze nicht komplett zu hören, hmgdsmgsp nazis. Aaaalles klar :)
peace!

Meine Güte sendet es doch auf RTL ... was ist nur aus rap bzw hip hop geworden. Alles klatschtanten und dann "hip hop Journalisten" die sich irgendwie selbst auf die Stufe "Star" bewegen wollen in dem sie jeden sch...ss Supporten und einen auf Vermittler machen. Kommt mal von eurem Schulhof runter und macht was ernsthaftes

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Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Von Renée Diehl am 18.09.2021 - 12:33

Noch vor einem Jahr waren die Schlagzeilen voll von Beefs, Disses und anderweitig respektlosem Verhalten von Jigzaw gegenüber Rapkollegen und anderen Personen des öffentlichen Lebens. Seit einiger Zeit zeigt sich der Rapper allerdings von einer ganz anderen Seite und will die Vergangenheit offenbar ruhen lassen. Nun gibt er sogar zu, vor rund einem Jahr einen blutigen Hinterhalt gegen einen YouTuber geplant zu haben – gibt sich allerdings dankbar über seinen Sinneswandel.

Jigzaw – Abschiebung, Beefs und Läuterung

Obwohl Jigzaw (jetzt auf Apple Music streamen) es vor etwa einem Jahr nicht einfach hatte – er wurde in die Türkei abgeschoben und konnte zeitweise nicht mehr nach Deutschland einreisen und trennte sich von seinem damaligen Label Alpha Music – anderen machte er es genauso wenig leicht. Unzählige Disses und Beefs zogen sich durch die Karriere des Straßenrappers und überschatteten somit sein musikalisches Können. Auch Loredana meldete sich damals zu Wort und verteidigte sich und ihre Rapkolleginnen gegen die Angriffe des Hageners.

Jigzaw gegen alle - vor allem gegen Frauen

Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält. Wo seine Ansagen gegen männliche Kollegen wie Kollegah oder Fler weitestgehend ignoriert werden, tun weibliche Artists ihm einen Gefallen.

Seither hat sich bei dem Hagener allerdings vieles getan – schon lange machte er nicht mehr nur Negativ-Schlagzeilen, sondern konnte vor allem durch kontinuierlich starken Straßenrap-Output glänzen. Auch auf Social Media zeigt er sich als anderer Mensch, der eher durch Musik oder seine positive körperliche Transformation auffällt, als unnötig zu provozieren. 

Jigzaw knackt halbe Million Spotify-Hörer & bedankt sich

Zur Feier seines Erreichens einer halben Million Hörer auf Spotify, hat sich Jigzaw nun in seiner Instagram-Story bei seinen Fans bedankt. In dem Statement gibt er unter anderem zu, bei einem angekündigten Boxkampf einen blutigen Hinterhalt geplant zu haben. Mit dieser Bemerkung spielt er wahrscheinlich auf dem vor etwa einem Jahr angesagten Boykampf gegen YouTuber Leon Machère, zu dem Jigzaw ­– wohl zum Glück aller – aber gar nicht erschienen war. Er schreibt:

"Ich weiß noch, als alle uns abgeschrieben hatten, als ich abgeschoben wurde. Ich weiß noch, dass alle nichts mit uns zutun haben wollten, als ich sagte ich geh kämpfen aber nicht erschien, weil ich, wie ein ekliger Mensch, aus dem Hinterhalt sehr blutige Sachen machen wollte. Ich weiß aber auch noch, dass ich mir sagte, so geht das alles nicht weiter, um die Wende meines Lebens zu machen. Ich hab mich selbst reflektiert und mir geschworen, vieles an mir zu ändern. Das tat ich auch und hab nur positive Energie verbreitet, um mein Mindset und Körper auf den nächsten Step zu bringen.

Einfach halbe Mio Spotify-Zuhörer! Aus eigener Kraft, ohne Feature, ohne Support von der Szene! Nur Jail Break-Support! Heute haben wir allen gezeigt, dass man es schaffen kann, wenn man will. Und das aus eigener Kraft. Ohne starke Features oder Support von der Szene. Wir sind heute eine starke Community und wachsen weiter, darauf bin ich sehr stolz und sehr dankbar! Du kannst alles schaffen was du willst, du musst nur wollen!

Du musst die Visionen, die als Gedanken in deiner Fantasie entstehen, festhalten, ganz egal wer dagegen ist. Ganz egal was es kostet. Jail Break 4 Life."

Und dass die Entwicklung genauso weitergeht, kann man dem ehemals so kontroversen Rapper nur wünschen. Sein letztes Single-Release findet ihr hier:

Jigzaw - Rolls [Video]

Von Michael Rubach am 08.10.2020 - 13:02 Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält.


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