Hiphop.de-Herausgeber Toxik und sein Homie Phillip Böndel veröffentlichen seit einigen Wochen jeden Mittwoch ihren Business-Podcast "Lrnings". Wie der Name schon sagt: Es soll etwas gelernt werden. Dazu knöpfen die beiden sich für jede Sendung bestimmte Personen vor und ziehen ihre Schlüsse aus deren Moves, Taktiken, Erfolgen und Rückschlägen. Nachdem Tox und Phillip zuletzt den Fokus auf Rapper*innen (u.a. Capital Bra und Loredana) gerichtet haben, sind dieses Mal Kanye, Virgil Abloh und Co an der Reihe. Let's talk sneaker things!

Sneaker sind ein Wahnsinnsgeschäft. Nike-Gründer Phil Knight gehört zu den reichsten Menschen der Welt. Dabei waren andere viel früher auf dem Markt. Allen voran die deutschen Unternehmen Adidas und Puma. Wie Gründer Phil Knight es trotzdem schaffte, erzählt er in seiner Start-up-Biografie "Shoe Dog". Wie hat die Branche es geschafft, einen Sportartikel zu einer Lifestyle-Ikone zu entwickeln?

Was du für dein Marketing daraus lernen kannst: Biete ein Produkt an, mit dem Menschen ihre Individualität ausdrücken können. Lerne von Nike, wie man auf innovative Ideen kommt. Unterschätze nicht die Bedeutung von Strategie und Taktik. Mach dich, dein Produkt, deine Skills rar – damit Kunden bei dir Schlange stehen, wie Phillip vor dem Afew-Store. Und vergiss nie: Überzeugend wird dein Marketing erst, wenn du selbst überzeugt bist.

Michael Jordans Sneaker für Rekordsumme versteigert

Michael Jordans acht Jahre andauernder Markenrechtsstreit um seine Jordan Brand könnte zu einem Ende gekommen sein. Der Oberste Gerichtshof in China hat zugunsten der Basketball-Legende entschieden..

Entscheidend waren Kollaborationen mit Sportlern wie Michael Jordan und Musikern wie Kanye West. Jordan machte durch sein Image und seine Erfolge aus Nike das größte Objekt der Begierde für eine ganze Generation von Jugendlichen. Kanye West und Adidas brachten mit der Yeezy-Linie Sneaker in den High-Fashion Bereich.

Neben der Idee, Prominenten eine eigene Produktlinie zu geben, können Marketing-Techniken wie Drops und Collaborations auch andere Branchen inspirieren. Sneakermarken arbeiten heute mit Fashion Brands und Designern wie Supreme und Virgil Abloh, aber auch mit Ben & Jerry’s, AriZona Iced Tea und den Berliner Verkehrsbetrieben – ganz ähnlich wie Rapper, die gemeinsam Songs aufnehmen.

Zum Erfolg werden solche Kooperationen, wenn die Partner ihre Gemeinsamkeiten deutlich machen und durch Synergie etwas spannendes Neues passiert.

Learnings aus dieser Folge

  • 1. Mach dich und deine Skills rar – gerade dann, wenn der Bedarf am höchsten ist! Je mehr du dich anbiederst, desto weniger interessant wirkt dein Angebot.
  • 2. Eine Kollaboartion alleine ist noch keine Idee. Positiver Image-Transfer kann nur stattfinden, wenn es einen gemeinsamen Kern und natürliche Schnittstellen gibt.
  • 3. Schaffe Produkte und Angebote, die das Individualitätsbedürfnis der Menschen befriedigen und ihnen das Gefühl geben, etwas besonderes zu sein.
  • 4. Innovation bedeutet, vorhandene Dinge originell zu verknüpfen. Finde etwas, das funktioniert. Versteh, warum es funktioniert und wende es auf deinen Bereich an.
  • 5. „Business ist Krieg ohne Kugeln“ (Phil Knight). Unterschätze nicht die Bedeutung von Strategie und Taktik.
  • 6. Überzeugend ist es, wenn du selbst überzeugt bist
06.06.2020 - 19:24

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Space Hippie: Nike releast einen Sneaker aus Shirts & Industrieabfällen

Space Hippie: Nike releast einen Sneaker aus Shirts & Industrieabfällen

Von Alina Amin am 03.07.2020 - 13:08

Nike droppt seinen bis dato nachhaltigsten Sneaker. Die Space Hippie-Linie erblickt am heutigen Tage das Licht des Einzelhandels in den USA und ist für Welt- sowie Sneakerfreunde in gleich vier Ausführungen erhältlich. Was Nike schon bei der großen Ankündigung erklärt hat, wurde vollends umgesetzt, denn: Das frischeste Release des Mode-Giganten besteht zu knapp 90 % aus Müll. Damit ist der Space Hippie einer der wenigen, zaghaften Schritte der Mode-Industrie in eine umweltfreundlichere Produktion.

Die Fashion-Zukunft ist jetzt: Nike droppt den Space Hippie, einen Sneaker aus Müll

Genau genommen haben wir schon die Möglichkeit gehabt, einen Space Hippie zu ergattern. In Europa sowie Asien wurde das Release-Datum auf den 11. Juni angesetzt – das heißt: Es ist schon ein wenig her. Die USA waren etwas später dran und dürfen sich erst seit heute an dem Schuh aus Müll erfreuen. Die perfekte Möglichkeit, um die Besonderheit dieses Schuhs noch mal Revue passieren zu lassen. 

Was die Space Hippie-Linie so einzigartig macht, ist natürlich der starke Fokus auf Nachhaltigkeit und die Verwendung von recyceltem Material. Um den Nike-Sneaker mit der niedrigsten CO2-Bilanz überhaupt zu schaffen, sind die Hauptmaterialien hierfür: Fabrikmaterial, alte T-Shirts und viele Reststoffe aus der Schuhproduktion. Der Space Hippie steht nach der Vorstellung von Nike nicht nur für ein kurzes Projekt, sondern für eine neue Zukunft.

Auch das Design hat einen futuristischen Stil. Die Basis des Schuhs bilden viele kühle Töne, wie Grau und Weiß. Absolutes Highlight sind die orangen Akzente. 

Nike Space Hippie – wo kaufen? Preise & Resell

Die Preise für den Space Hippie reichen von 130 bis 180 Euro und(!) der Schuh ist, anders als alle anderen gehypten Sneaker, nicht komplett ausverkauft. Er ist unter anderem noch bei asphaltgold.de, 43einhalb.de und solebox.de in ein paar Ausführungen verfügbar. Wer will, muss also schnell sein. Wenn es euch die bereits vergriffenen Modelle angetan haben, gibt es wie immer noch den Resell. Dort wird Nikes Innovation zu Preisen von 130 bis 300 Euro gehandelt – also gar nicht mal so teuer, wie sonst. 


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