Manuellsen im brutal ehrlichen Interview über Rassismus mit Aria & Micel O – On Point

Heute erscheint das Kollaboalbum "New Jack City" von Manuellsen und Micel O. Über das Album sprachen die beiden ausgiebig mit Toxik. Bei Aria geht es um ein anderes Thema: Selten hat man einen Rapper dermaßen emotional wie Manuellsen in diesem Interview über ein Thema sprechen hören. Er packt Erfahrungen mit Rassismus aus dem Alltag und aus der Industrie aus, erzählt, wie er damit umgegangen ist und was kurioserweise der effektivste Weg dagegen war. Dabei geht es unweigerlich auch um Bushidos neuste Aussagen, das N-Wort sei "eine Grenze", obgleich er das Wort selbst schon als Diss in Songs nutzte.

18.05.2018 - 16:39

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Kommentare

Man muss sich immer klar machen, der Kerl ist FAST 40. Fremdscham pur. Nach 11 Minuten ausgemacht.

Ja eben, fast 40! Und genau deshalb hat er auch was zu sagen, weil er in dem Alter genug wissen und Erfahrungen hat, die seinem Standpunkt untermauern!

Wer nicht mal Akkusativ und Dativ gescheit hinkriegt, ist wohl kaum in der Lage das Wissen anderer zu beurteilen. Wer mit fast 40 noch so redet ist ein peinlicher Spast, nichts weiter...

Habe gerade gedacht mein Nachbar hätte übelstes Magenverstimmung. Hörte sich nach ganz üblen Furzgeräuschen an, aber dann habe ich herausgefunden, dass es nur das neue Manuellsen Album ist...

Was für ein unreflektiertet Typ dieser Manuellsen ist. Scheint ja keine anderen Möglichkeiten für so Jemanden zu geben als auf alles mit Gewalt zu antworten,-echt armselig, vor allem wenn man bedenkt, dass er nicht mehr 14 sondern 40 ist!

Verstehe nicht, wie man die Aussagen zu Friedmann unkommentiert lassen kann... Er hat sich leider überhaupt nicht informiert, stellt es aber als Tatsache dar und bringt auch noch einen Vergleich, der in keinster Weise passt. Der Vorwurd gegen Andreas Türk war ein anderer! Angesichts der Antisemitismus-Debatte, die von Hiphop.de-Seite offensichtlich nicht ernst genommen wird, ist das schon wieder sehr traurig. Auch die Aussage zu Bono und Live Aid stimmen so einfach nicht!!!!!!!!!!!

Die Aussagen, die er zu den Lebensverhältnissen von Schwarzen trifft, finde ich auf der anderen Seite sehr gut und er kann da viel Aufklärung betreiben. Gleichzeitig dann aber Müll und Halbwissen über andere Themen zu verbreiten, schwächt den ganzen Auftritt aber enorm.

@dgxh

Das Gegenteil ist der Fall! Hiphop.de waren meiner Meinung nach die EINZIGEN, die sich wirklich kritisch und informiert mit dem ganzen Thema auseinandergesetzt haben. Angefangen von der Onpoint mit Aria, zu 7000Grade mit Toxic und Aria und nicht zu vergessen der viel zitierte und gelobte Artikel zu dem Thema von Toxic: https: // hiphop.de/magazin/meinung/kollegah-farid-bang-echo-wie-rap-in-rechte-ecke-gerueckt-wird-312064

Der Friedmann Kommentar von Manuellsen war wirklich daneben, gebe ich dir Recht. Warum Aria darauf nicht reagiert hat ist eine andere Frage. Ich schätze einfach mal, dass man als Interviewer nicht immer so gegenwärtig ist und sofort nachhakt. Gut, Toxic hätte wahrscheinlich nachgebohrt, wer weiß?

Mag sein, dass sie sich mit dem Antisemitismus-Vorwurf im Rahmen der Echo-Verleihung beschäftigt haben. Der Artikel von Toxic ist bekannt und beschränkt sich aber eben weitestgehend auf den Echo-Zusammenhang. Damit ist das Thema ja nicht abgeschlossen, sondern fängt eigentlich erst an.
Wenn man also DARÜBER HINAUSGEHEND die eigentliche Debatte "Antisemitismus im Deutschrap" führen möchte und dann in einem Interview zulässt und es kommentiert stehen lässt, dass allein die Religionszugehörigkeit Friedmanns (und das war Manuells einziger Punkt!!!) dazu geführt hätte, dass sein Fehltritt keine Konsequenz gehabt hätte, dann fördert man leider antisemitischer Vorurteile und DAS IM EIGENEN INTERVIEW. Des Weiteren stimmt es nicht mal, dass die ganze Affäre für ihn keine Konsequenz gehabt hat!!!!!
Auch die Frage, warum "diese Ethnie", in der deutschen Öffentlichkeit eine andere aufmerksamkeit bekommt, blieb weitestgehend unbeantwortet. Das lässt einen bei 6 Mio (!!!!!!) Opfern der Nazis im Land der Täter nur mit dem Kopf schütteln. Er vergleicht, Dinge mit einander die man nicht miteinander vergleichen kann/sollte.
Nochmal: Vieles, was er zu der Lebensrealiotät der Schwarzen (nicht nur in Deutschland) gesagt hat, finde unterstützenswert. Wenn er aber dann an anderer Stelle nur mit Halbwahrheiten und drastischen Vereinfachungen glänzt, schächt das seinen gesamten Auftritt.

*unkommentiert

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Massiv über Manuellsen und das nie veröffentlichte Video zu "Es tut mir leid" #waslos

Massiv über Manuellsen und das nie veröffentlichte Video zu "Es tut mir leid" #waslos

Von Marcel Schmitz am 14.01.2020 - 17:03

In der letzten Folge #waslos war Massiv zu Gast bei Rooz. Der Berliner Rapper hat für 2020 ein "Best Of" Album geplant, auf dem auch ein Remix von "Ghettolied" mit 3 anderen Rappern vertreten sein wird. In diesem Zusammenhang spricht Massiv auch über Manuellsen und das Remake von "Es tut mir leid". Der Song kam Ende 2018 auf Manuellsens Album "MB4" raus und eigentlich war auch ein Musikvideo dazu geplant. Die ganze Story dazu erfahrt ihr hier im Video!


Massiv über Manuellsen und das nie veröffentlichte Video zu "Es tut mir leid" #waslos

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