LEVEL - #KingSushido (FREETRACK)

Arafat Abou-Chakers Signing LEVEL holt zwei Tage nach einer Großrazzia der Polizei zum musikalischen Gegenschlag gegen Bushido aus. Wie auch Ali Bumaye sieht er beim Berliner Rapper offenbar eine Mitverantwortung für die Durchsuchungen und droppt nun den Disstrack "#KingSushido".

Darin zweifelt er an, dass Bushido überhaupt rhymen kann, teilt hart gegen dessen "CCN4"-Partner Animus aus und lässt auch Bushidos Ehefrau nicht außen vor. Wenn es nach Level geht, sollte Bushido sich offenbar gänzlich zurückziehen.

"Ich will, dass du nie wieder auf 'ner Bühne stehst / Deine ganze Legacy – eine Lüge lebt"

Sein Labelboss Arafat Abou-Chaker kommt in dem Track selbstredend positiv weg. Der Beat greift auf ein Sample zurück, das auch schon in Bushidos Diskografie eine Rolle gespielt hat ("Bravo Cover"). Vor allem die Verwendung solcher Metal-Samples auf dem Album "Von der Skyline zum Bordstein zurück" zog einen jahrelangen Rechtsstreit mit der französischen Kombo Dark Sanctuary nach sich.

24.09.2020 - 16:41

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Fler reagiert auf Disstrack "Patricia" von Nu51

Fler reagiert auf Disstrack "Patricia" von Nu51

Von HHRedaktion am 13.06.2020 - 13:37

Am gestrigen Freitag veröffentlichte Nu51 von der Bantu Nation seinen Disstrack "Patricia" gegen Fler. Der Berliner reagiert auf Insta mit einem kleinen Story-Beitrag und offenbar in einer Telegram-Gruppe auf die Zeilen aus NRW.

Flers Reaktion aus Disstrack "Patricia"

Fler postet in seiner Insta Story ein Zitat aus dem Song und bezieht dazu Stellung:

"Eigentlich hab ich mich nur entschuldigt weil die Line gegen Jalil nicht politisch korrekt war. Aber wenn wir jetzt wieder unter Rappern dissen und action machen können ...? Gerne" [sic]

Hintergrund: Auf der Originalversion des Songs "Mood" auf seinem aktuellen Album "Atlantis" bezeichnete Fler den dunkelhäutigen Ex-Maskuliner Jalil als "slave". Er hatte zunächst betont, dass es sich lediglich um einen kunstvollen Vergleich mit Django aus Quentin Tarantinos Film "Django Unchained" handeln würde. In einem Interview mit TV Strassensound erwähnte er im Zusammenhang mit der Zeile die Bantu Nation, woraufhin Sugar MMFK, Des und Co ihn mit Ansagen und Interviews unter Druck setzen wollten. Wenig später ruderte Fler zurück und änderte die Line auf seinem Album, was laut eigenen Angaben nichts mit dem Gegenwind der Bantus zu tun gehabt haben soll.

In Nus Disstrack geht es weitgehend darum, dass Fler sich mit den Falschen eingelassen habe. Neben dem Namedropping im Interview mit Davud steht auch die Line gegen Jalil im Fokus des Dürener Rappers:

"Kein Tarantino, kein Django, kein Film / Kein Wort wird vergessen, kein Sorry, kein chill"

Außerdem wirft Nu Fler vor, er würde diverse Streitigkeiten mit Rappern wie Bushido, Farid Bang, Kollegah oder Bonez MC einfach aus Promogründen immer wieder mitmachen.

"Ich kenn' da jemand, der macht Promo auf Bushido / Auf Kolle, Farid, 187 / Auf Capi, Bullen und Reporter / Nach Stress mit Bantu Nation ändert sich dann seine Wortwahl"

Diesen Front drehen im Netz bereits einige um und behaupten, Nu würde Fler ebenfalls nur für Aufmerksamkeit fronten. Dabei müssten doch gerade jetzt die Leute für das Thema Rassismus sensibilisiert sein, auf das der Konflikt ursprünglich zurückgeht. Das scheint aber noch nicht überall angekommen zu sein.

Fler schickt offenbar seine Telegram-Fan-Army

Neben seiner öffentlichen Reaktion auf Instagram hat Fler offenbar auch seine Fan-Army aus der Maskulin-Telegram-Gruppe mobilisiert. Nu teilt in seiner Insta Story einen Screenshot von einem Chatverlauf, in dem Fler schreibt: "Gebt dem Schwanz mal bitte etwas Fame" – Das Like-Dislike-Verhältnis von aktuell knap 3660 zu 2270 sowie die fast durchweg negativen Kommentare dürften zu einem Großteil daher kommen.

Angesichts der Reaktion auf IG darf man wohl auf kommenden Singles oder Alben von Fler auch mit einer musikalischen Antwort rechnen. Das letzte Kapitel in diesem Konflikt dürfte noch nicht geschrieben sein.


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