Kollegah und die Antisemitismus-Vorwürfe gegen ihn – On Point

In der neuesten Folge On Point thematisiert Aria die Antisemitismus-Vorwürfe, die der Zentralrat der Juden in Deutschland vor einigen Tagen öffentlich an Kollegah gerichtet hat. 

Hier heißt es unter anderem, dass Kollegah Hass repräsentiere und daher nicht als Musiker auf dem Hessentag auftreten dürfe. Um diese Behauptung zu stützen, wurden verschiedene Lines aufgeführt, die als Beispiele für homophobe, sexistische und antisemitische Äußerungen dienen sollen.

Unter nachfolgendem Link findest du alle Infos dazu. Kollegah selbst äußerte sich auch zu den Vorwürfen. 

Antisemitismus-Vorwurf: Offener Brief soll Kollegah-Konzert doch noch verhindern

In einem offenen Brief fordert der Zentralrat der Juden in Deutschland die Absage eines Kollegah-Konzerts. Beim Hessentag am 14. Juni 2017 soll laut der Organisation die Region Hessen repräsentiert werden. Kollegah repräsentiere hingegen Hass und solle daher nicht als Musiker auftreten dürfen.

Kollegah reagiert auf Antisemitismus-Vorwürfe

In einem Antwortschreiben an den Zentralrat der Juden in Deutschland, welches unserer Redaktion weitergeleitet wurde, liefert Kollegah nicht nur ein Statement zu den Vorwürfen der letzten Tage ab, sondern bietet dem Verein sogar seine Hilfe an.Kollegah erläutert zunächst, dass es sich beim (Battle-)Rap um eine Kunstform handele, die nicht selten missverstanden werde.

06.02.2017 - 12:53

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Kommentare

Was soll eigentlich dieser dämliche Beitrag? Hier werden nur sämtliche Argumente die Kollegah gebracht hat aufgewärmt und schöngeredet anstatt sich mal differenziert mit der Thematik auseinanderzusetzen. Naja, man will's sich anscheinend mit dem Boss nicht verscherzen.

hast du lgoony wirklich auf der playlist? alter.... deutschrapjournalismus 2017

die Alte ist so Panne... Hast du Lgoony wirklich auf der Playlist? ich mein die Texte und so... HÖR CRO ABER LASS HIPHOP IN RUHE

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Bushido vs. Arafat Abou-Chaker: Zeugenaussagen von Shindy, Kollegah, Farid Bang & mehr kündigen sich an

Bushido vs. Arafat Abou-Chaker: Zeugenaussagen von Shindy, Kollegah, Farid Bang & mehr kündigen sich an

Von HHRedaktion am 04.09.2020 - 10:30

Im Prozess von Bushido gegen Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder ist jetzt klarer, welche Deutschrap-Schwergewichte ebenfalls vor Gericht zu sehen sein könnten. Das Landgericht Berlin hat eine Reihe prominenter Künstler als Zeugen benannt. Nach Informationen des Spiegels befinden sich Farid Bang, Kollegah, Shindy, Samra, AK Ausserkontrolle, Ali Bumaye und Laas Unltd. darunter.

Ohne Capital Bra & Fler: 36 Namen auf der Zeugenliste

Neben den gerade aufgeführten Rappern taucht außerdem noch DJ Gan-G auf einer Liste auf, die insgesamt 36 Namen umfassen soll. Capital Bra und Fler sind dort laut Spiegel nicht vermerkt. Die beiden Artists, die bekanntlich eine gemeinsame Geschichte mit Bushido teilen, erscheinen lediglich in der Anklageschrift.

Auch die Aggro Berlin-Gründer, die von Bushido kürzlich eine Unterlassungserklärung einforderten, stehen demnach nicht auf der Liste. Bushido selbst gilt als wichtigster Zeuge im Prozess gegen Arafat Abou-Chaker. Am kommenden Montag soll der EGJ-Chef erneut in den Zeugenstand gerufen werden. Ein Ende seiner Aussage sei nicht in Sicht.

Nicht nur Rapper, sondern auch weitere Menschen aus Bushidos Umfeld will das Gericht offenbar zu Wort kommen lassen. Laut Spiegel handelt es sich dabei um folgenden Personenkreis: seine Ehefrau, sein Psychologe, mehrere Anwälte, eine Steuerberaterin und diverse Polizeikräfte. Ebenso scheint sich das Gericht für die Sichtweise von Ashraf Rammo zu interessieren. Einige Mitglieder der Rammo-Familie werden mit Clan-Kriminalität in Verbindung gebracht. Ashraf Rammo widmete Capital Bra vor Kurzem einen Song und sagte: "Danke dir Bruder".

Capital Bra - Danke dir Bruder [Audio]

Den Song widmet Capi offenbar Ashraf Rammo und erklärt dabei, wie dieser ihm in einer schwierigen Phase geholfen hat.

Diese jetzt schon eine sehr umfangreiche Sammlung an potenziellen Zeugen und Zeuginnen sei eine vorläufige Liste, die sich abhängig vom Prozessverlauf ändern kann. Wann genau die betreffenden Personen aussagen müssen, stehe noch nicht fest. Das Gericht habe 30 Verhandlungstage bis Januar 2021 angesetzt. Die Vorwürfe gegen Arafat Abou-Chaker lauten unter anderem räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung.

Aufgrund der Verhandlung hat Bushido das Release seines Albums "Sonny Black 2" in den April 2021 verlegt.


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