Jugglerz Im Studio | Apollo Twin & UAD Plugins (inkl. Auto-Tune) Workflow

Die Jugglerz sind zweifelsohne eine der Producer-Instanzen im Deutschrapgame. Ob Tunes für RAF Camora, Bonez MC, Bausa oder Luciano – die Jungs mischen ganz oben mit. Auch bei der diesjährigen Beatcon (1. und 2. Mai in der Gebläsehalle in Duisburg) werden sie am Start sein und sogar im Rahmen einer Masterclass ihr immenses Wissen teilen.

Hier findest du Tickets für die Masterclasses oder Tagestickets für die Beatcon.

Jugglerz: Worflow & Aufnahme-Session mit Bozza

Wie die Jugglerz zu ihrem Trademark Sound gelangen, haben sie auf dem Kanal von Universal Audio erklärt. Sie bewegen sich dafür trotz unterschiedlicher Backgrounds in einer Linie: Die Boys benutzen das gleiche Setup, teilen sich eine Dropbox und sind auch in Sachen Hardware auf einem gemeinsamen Film unterwegs. So kann jeder Member der Producer-Kombo nahtlos an die Arbeit des anderen anknüpfen. Das macht sie räumlich unabhängig und schafft letztendlich mehr kreativen Freiraum.

Am Beispiel von Bozza führen die Jugglerz vor, wie so eine Aufnahme-Session bei ihnen abläuft. Zudem legen sie offen, warum es manchmal gut ist, Autotune maximal "unauffällig" einzusetzen. Ebenso wird sich das Kopfhörer-Setup gesondert vorgeknöpft. Wer nun Bock auf die zweite Runde in der jungen Beatcon-Geschichte bekommen hat, sollte auch die Social-Media-Kanäle im Blick behalten:

Mixing-Engineer und Vocal-Producer Gökhan Güler hat kürzlich auf den Punkt gebracht, warum die Hiphop Producers Conference eine absolute Pflichtveranstaltung für all diejenigen ist, die sich dem Producing verbunden fühlen.

Gökhan Güler: "Die Beatcon ist eine urbane Musikmesse 2.0"

Von Clark Senger am 29.01.2020 - 20:11 Unser Lieblings-Rooz war 2019 Speaker bei der Premiere der . Bei der Hiphop Producer Conference trafen Fans und angehende Produzenten in Düsseldorf auf einige der größten Namen der Szene, konnten Hard- sowie Software wichtiger Hersteller testen und den unterschiedlichsten Vorträgen zuhören: Miksu, Macloud, die Jugglerz, Funkvater Frank, Kingsize, Tua und viele weitere gaben exklusive Einblicke in ihre Arbeit.

17.02.2020 - 16:14

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P. Diddy hat T-Pain bezahlt, um Autotune benutzen zu dürfen

P. Diddy hat T-Pain bezahlt, um Autotune benutzen zu dürfen

Von Till Hesterbrink am 16.12.2020 - 12:55

P. Diddy scheint sich nicht zu schade zu sein, wenn es darum geht, Respekt zu zollen. Sein Audio-Engineer Matt Testa verriet jetzt in einem Interview mit Revolt, warum Puffy den Autotune-Matador T-Pain an den Einnahmen seines Albums "Last Train To Paris" beteiligte, obwohl dieser nicht daran mitgearbeitet hatte.

P. Diddy fragt T-Pain nach Erlaubnis für Autotune

Puff Daddy soll sich für den Sound sein Diddy-Dirty Money-Album "Last Train To Paris" aus dem Jahr 2010 auf Autotune verlassen haben. Zu der Zeit war bereits Kanyes "808s & Heartbreak" erschienen und manipulierte Stimmen dominierten die Charts. Diddy wollte wohl aber nicht einfach den Sound der Künstler vor ihm kopieren, ohne diesen ihren verdienten Respekt zu geben.

So soll Diddy bei T-Pain angefragt haben, ob er Autotune auf seinem Album verwenden dürfe. T-Pain habe sich über die Frage wohl amüsiert und geantwortet:

"Klar, was auch immer. Es [Autotune] gehört mir nicht, du kannst das benutzen."

("Yeah, whatever. It’s not mine, you can use it")

Damit aber noch nicht genug. Diddy beteiligte T-Pain an den Einnahmen des Albums und trug ihn als einen der Schöpfer des Werkes ein. Die Vereinbarung darüber soll angeblich auf einer Serviette unterzeichnet worden sein.

Testa habe Jahre später mit T-Pain gesprochen und dieser habe ihm bestätigt, dass er tatsächlich Geld für "Last Train To Paris" gesehen habe, obwohl er nie aktiv an dem Album mitgearbeitet habe.

T-Pain als Twitch-Streamer

T-Pain macht sich aktuell neben der Musik mit einem zweiten Standbein einen Namen. Wie so viele seiner Rap-Kollegen auch streamt der Nappy-Boy mittlerweile auf Twitch. Dort hat der Rapper aus Florida mittlerweile fast eine halbe Million Follower ansammeln können.

T-Pain zockt auf Twitch aktuelle Games wie Ghost of Tsushima und Call of Duty – alles natürlich mit Live-Autotune auf seiner Stimme. Ab und zu droppt er einen Freestyle als Intro und begeistert auch heute noch mit seiner Energie.

Den Freestyle-Clip haben mittlerweile schon über zweieinhalb Millionen Leute gefeiert:


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