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JOKER BRA feat. GRINGO X HASAN K X KALAZH44

Capital Bra spielt weiterhin nach seinen eigenen Regeln und veröffentlichte unter seinem Alias Joker Bra vergangene Nacht gemeinsam mit Gringo, Hasan K und Kalazh44 einen neuen Track, der allerdings keinen Titel trägt.

Eröffnet wird der Song mit der Universal-Titelmusik. Das könnte ein Zeichen dafür sein, das sein Vetriebsdeal, den er vor einigen Wochen mit Universal schloss, bestehen bleibt. Im Interview mit Aria deutete Capital uns gegenüber gestern an, dass er ein eigenes Label gründen möchte. Vermutlich stellt er sich also mit einem eigenen Label neu auf und nutzt die Vertriebswege eines Majorlabels.

Zwischendurch gibt es Gespitte, bevor Capital am Ende eine Ansage an Spotify macht. In diversen Playlists des Streaming-Anbieters war Capitals Track "Prinzessa" nicht mehr vertreten: 

Schöne Grüße an Spotify. Ihr braucht mich nicht mit Playlists unterstützen. Ich geh trotzdem auf die Eins.

Tatsächlich kommt der Track auf YouTube bereits knapp 13 Stunden nach Erscheinen auf knapp 350.000 Klicks. Arias kurzes Gespräch mit Capital kannst du dir hier ansehen:

30.01.2019 - 12:58

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Spotify vs. Apple: Beef zwischen Streaming-Giganten

Spotify vs. Apple: Beef zwischen Streaming-Giganten

Von Michael Rubach am 20.03.2019 - 15:51

Es herrscht aktuell ein rauer Ton zwischen Spotify und Apple. Bereits letzten Mittwoch reichte Spotify eine offizielle Beschwerde gegen Apple bei der EU-Kommission ein. Der schwedische Streaming-Riese fühlt sich ungerecht behandelt und beklagt einen Wettbewerbsnachteil. Apple setzt sich gegen die Anschuldigungen zur Wehr.

"Time to play fair": Spotifys fünf Vorwürfe gegen Apple

In einem Blogpost machte Spotify CEO Daniel Ek deutlich, wo er das Problem mit Apple sieht. Er führt aus, dass Apple seine Marktmacht im hauseigenen App Store missbrauche und Spotify darunter zu leiden habe. Apple verhalte sich diskriminierend und unfair. Zur Verdeutlichung des Sachverhalts hat Spotify die Kampagne "Time to play fair" gestartet.

Time to Play Fair

Our Message to Apple. Visit https://timetoplayfair.com to learn more.

Der schwedische Konzern stört sich an einer 30-prozentigen Abgabe, die an Apple bei digitalen Käufen entrichtet werden muss. Andere Apps wie Uber, Deliveroo oder der Hauptkonkurrent im Streaming-Geschäft Apple Music müssten diese Form von Steuer nicht abführen. Darüber hinaus würde Apple diverse Promotionangebote von Spotify blockieren. Dazu zähle auch, dass ein Upgrade zu einem Premium-Account nur sehr umständlich möglich sei. Außerdem unterbinde Apple Verbesserungen der Spotify-App und verhindere, dass Spotify auf Geräten wie der Apple Watch oder dem HomePod stattfinden kann.

Daniel Ek weist zudem daraufhin, dass die ganze Angelegenheit eine größere Bedeutung habe. Demnach ziele die Kartellbeschwerde auf ein generelles Ungleichgewicht ab, dass man nicht länger akzeptieren wolle.

"Ich möchte klarstellen, dass es nicht um eine Spotify-gegen-Apple-Sache geht. Wir wollen die gleichen fairen Regeln für alle Arten von Firmen – jung und alt, groß und klein."

Apple kontert Spotify prompt

In einem ausführlichen Statement reagierte Apple auf die Anschuldigungen aus Stockholm. Spotify strebe nach noch mehr Umsatz und verlange die Vorteile einer kostenlosen App, ohne eine kostenlose App zu sein:

"Nachdem Spotify den App Store jahrelang genutzt hat, um sein Geschäft enorm auszubauen, ist Spotify bestrebt, alle Vorteile des App Store-Ökosystems - einschließlich der beträchtlichen Einnahmen, die es mit Kunden des App Store erzielt - einzubehalten, ohne einen Beitrag zu diesem Marktplatz zu leisten."

Die angeführte Abgabe von 30 Prozent reduziere sich nach einem Jahr auf 15 Prozent. Dieses Detail habe man wohl "vergessen zu erwähnen". Zudem sei Spotifys Politik keineswegs am Wohlergehen der Künstler orientiert – stattdessen würden Klagen gegen die Urheber von Musik erfolgen. Zu dem Vorwurf der gezielten Blockierung einzelner Dienste sagt Apple:

"Wir haben im Auftrag von Spotify fast 200 App-Updates genehmigt und verteilt, was zu über 300 Millionen Downloads der Spotify-App geführt hat."

Gegenüber Variety erklärte ein Vertreter von Spotify, dass die Antwort Apples, der eines typischen Monopolisten gleiche. Die Beschwerde bei der EU sei erfolgt, da Apple dem Wettbewerb und dem Konsumenten schade.

Inzwischen hat ebenso die Sicherheitsfirma Kaspersky Lab gegen die Vorgaben des Apple-App-Stores eine Beschwerde bei der russischen Wettbewerbsbehörde eingereicht. Auch hier wird Apple vorgeworfen, keine fairen Bedingungen zuzulassen.


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