Hiphop World Champion Majid Kessab im Talk mit Justin Timberlakes Choreograf Marty Kudelka

Majid "MaGilla" Kessab ist eine Dance-Legende. Er trat unter anderem bei Got To Dance, Funkin Stylez oder Juste Deboute (teilweise mehrfach) als Gewinner hervor und sorgt mit seinem einzigartigen und experimentellen Style regelmäßig für offene Münder. 

Wenn er nicht gerade an seiner eigenen Tanz-Karriere feilt, arbeitet er als Choreograf und Model – oder spricht für uns mit Marty Kudelka.

Der verdient seine Brötchen unter anderem als Justin Timberlakes Haupt-Choreograf und Artistic Director. Die Arbeit zahlt sich aus, denn er betreut JT nicht nur seit Jahren, sondern heimst auch Preise für die Koop ein. 2007 gab's beispielsweise einen MTV Video Music Award für die Choreo im My Love-Video.

Marty arbeitete darüber hinaus auch mit Mariah Carey, Jennifer Lopez, Janet Jackson, Sean Kingston, den Backstreet Boys und einigen anderen A-Promis zusammen. Selbst Firmen wie Tommy Hilfiger, Old Navy, McDonald’s oder Citroën zählen zu seinen Kunden.

Viel Spaß mit diesem packenden und interessanten Gespräch zwischen zwei absoluten Tanz-Genies!

Check ansonsten unbedingt das Big Opening des deutschen Millenium Dance Complexes in Köln am 24. und 25. Juni ab. An diesen beiden Tagen gibt es diverse Workshops mit nationalen und internationalen Dozenten. Liebe für die Kultur!

Millennium Dance Complex Germany

Das legendäre Millennium Dance Complex kommt nach Deutschland

Positive Vibes: Die weltberühmten Tänzer Les Twins haben viel zu sagen! (Interview) - US+A

Worauf es im Leben ankommt? Wodurch sich die Twins unterscheiden? Wie es ist, mit Beyoncé und Jay Z zu arbeiten? Warum Dr. Dre oder Timbaland so viel von ihnen halten? Warum Les Twins jetzt auch plötzlich eine Musikkarriere starten? Das und vieles mehr erzählen sie dir im Interview mit Aria!

21.06.2017 - 19:15

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Mord an George Floyd: US-Szene reagiert auf Schuldspruch gegen Ex-Polizist

Mord an George Floyd: US-Szene reagiert auf Schuldspruch gegen Ex-Polizist

Von Michael Rubach am 21.04.2021 - 14:22

Eine Jury hat einstimmig entschieden: Der Ex-Polizist Derek Chauvin muss für die Tötung von George Floyd ins Gefängnis. Er wurde am Dienstag in allen Anklagepunkten für schuldig gesprochen. Er war wegen Mordes zweiten sowie dritten Grades und Totschlags zweiten Grades angeklagt. Das exakte Strafmaß wird wohl in acht Wochen festgelegt. Laut Spiegel droht ihm eine "lange Haftstrafe". Prominente Vertreter*innen aus Sport, Politik und Musik atmen kollektiv auf.

George Floyd: Die Reaktionen auf den Schuldspruch

Mit einem Knie im Nacken geht George Floyds Leben im Mai 2020 zu Ende. Es ist dabei ein weißer Polizist, der einem Schwarzen Mann die Luft zum Atmen nimmt. Eine Szene, die auf Kamera festgehalten wurde und wohl für immer in Erinnerung bleiben wird. George Floyds Worte "I Can't Breathe" entwickelten sich bei den nachfolgenden weltweiten Protesten zum Schlachtruf gegen strukturellen Rassismus und Polizeigewalt. Der Bruder von George Floyd sagte dem RND zufolge nach der Verkündung des Schuldspruchs: "Heute können wir wieder atmen." Der Anwalt der Familie von George Floyd schreibt auf Twitter von einem "Wendepunkt in der Geschichte".

Auch aus den Reihen der US-Stars heraus gab es reichlich Reaktionen auf die Nachrichten aus dem Gerichtssaal. Basketball-Superstar LeBron James schrieb einfach nur in Großbuchstaben "Accountability" – ein Begriff, der in der Übersetzung irgendwo zwischen Verantwortung und Rechenschaft angesiedelt ist.

Dass Derek Chauvin nun für einen Mord zur Rechenschaft gezogen wird, löst vielerorts eine Welle der Erleichterung aus. Ex-Präsident Barack Obama lässt verlauten, dass das Gericht "das Richtige" getan habe. Er veröffentlichte zusammen mit seiner Frau Michelle ein längeres Statement. Cardi B postet auf Twitter einfach nur kommentierend das Wort "History". Oprah Winfrey beschreibt ihren emotionalen Zustand nach der Bekanntgabe. Für Justin Timberlake ist mit dem Schuldspruch ein "erster Schritt in einer langen Reihe von Ungerechtigkeiten gegen die Schwarze Gemeinschaft" erfolgt. Er fordert zudem eine Polizeireform. Hollywood-Star Jamie Foxx charakterisiert das Ganze als "bittersüßen Moment". Lizzo zeigt sich in einem Video auf Instagram mit Tränen in den Augen.

Weitere Reaktionen von Ice-T, Megan Thee Stallion, Meek Mill & vielen mehr

Viele Artists der US-Rapszene nutzen den Zeitpunkt, um noch einmal dem Verstorbenen George Floyd zu gedenken. Einige Künstler*innen erzählen zudem, wie sie im Angesicht der Meldung mit ihren Emotionen zu kämpfen haben. Auch ist vermehrt zu lesen, dass dieser Schuldspruch nur der Anfang sein könne – ein Etappensieg auf dem Weg zur Gerechtigkeit.


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