GERMANY feat. MINDEN - Großer Weserbogen (prod. HITNAPPERZ)

Wer es bereits seit Curse' Anfangstagen mit ihm hält, dem dürfte aus dessen Umfeld Germany ein Begriff sein. Anfang der 2000er bildete der als Denis Lindahl geborene Germany gemeinsam mit Enrico Di Ventura das Rap-Duo Italo Reno & Germany, das auf Curse' Label Alles Real Records gesignt war. Für ihr Debütalbum "Hart aber Herzlich" konnten sich die beiden damals unter anderem Features von Kool Savas und Olli Banjo sichern. 2007 folgte je ein Soloalbum der beiden. Danach war Schluss mit Rap. Bis 2020. 

Germany ist wieder da und hat mit "Der Innere Kreis" ein neues Album im Gepäck. Ende April erschien mit "Crockett und Tubbs" bereits die erste Single daraus – inklusive Support von Italo Reno. Nun zieht Germany die Kreise deutlich größer und hat für den zweiten Streich "Großer Weserborgen" direkt 15 andere Rapper auf den Song gepackt. Das Stück befasst sich komplett mit der Heimat von Germany und den anderen MCs – Minden ist im Haus. Klar, dass Curse auch 2020 nicht fehlen darf. Ebenso sind die Ex-Labelkollegen Stress & Trauma mit von der Partie. Die Liste auf über elf Minuten Rap komplettieren Jamie Brown, Les, Cam.Ul, Shogoon, Tacho, Tschi-Ko, Chazer-One, Panorama, Ayo, N.W.8 und Sendo. Dope!

17.05.2020 - 16:17

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"Waffen": Curse veröffentlicht gesamten Film zu "Die Farbe von Wasser"

"Waffen": Curse veröffentlicht gesamten Film zu "Die Farbe von Wasser"

Von David Büchler am 07.01.2019 - 14:42

Im Winter des vergangenen Jahres erschien sein Album "Die Farbe von Wasser" . Im Sommer kündigte er das Filmprojekt an. Nun hat Curse den gesamten Film rausgebracht, in dem er anhand seiner 14 Tracks des Albums seine persönliche und künstlerische Entwicklung gegenüberstellt und mentale Hintergründe reflektiert.

"Waffen" - das als sogenanntes Visual Album zu "Die Farbe von Wasser" konzipiert war, nutzt Snippets der verschiedenen Songs des Albums, anhand derer sich Curse entlang hangelt. Er geht mit seinen sehr persönlichen Erzählungen bis in seine Kindheit zurück und erzählt, wie er immer wieder aneckte, weil er anders war und wie er lernte, diese Andersartigkeit positiv zu nutzen. In circa anderthalb Stunden können Zuschauerinnen und Zuschauer Curse auf einem nicht immer einfachen und geraden Weg begleiten.

Den Film, der dem gesamten Lebenswerk des im westfälischen Minden geborenen Rappers, einen sehr persönlichen Rahmen gibt, hat Curse gemeinsam mit Sarah Desai produziert. Für die Regie war Anne Spille verantwortlich und den Schnitt erledigte Max Kähni. Die dunkle, schwere Ästhetik des Films schafft es gepaart mit den Eindrücken des Musikers dennoch, dem Werk einen sehr optimistisch, konstruktiven Anstrich zu geben. 


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