Beats Music Presents

Wir schreiben den 24. Januar 2014. Mit einem Konzert, dessen Line-Up seinesgleichen sucht, wird im Belasco Theatre in L.A. der Start des Streaming Services Beats Music zelebriert.

Eminem, Dr. Dre, Ice Cube, Busta Rhymes, Nas, Method & Redman, Diddy & Mase, Cypress Hill, die Geto Boys und viele mehr rocken die Stage bei einem Rap-Konzert, von dem die meisten kaum zu träumen wagen. Dass das smartphone-gebumste Publikum da ein beschämendes Trauerspiel ist, muss ich keinem Hiphop-Freund erklären.

Knapp vier Monate nach diesem (zumindest vom Line-Up her) epischsten Rap-Konzert aller Zeiten tüteten Dre & Co dann den Deal mit Apple ein. Ab Juni 2015 wurden die Beats Music-User zu Apple Music umgesiedelt. Am 30. November des gleichen Jahres schloss der Streaming-Dienst endgültig die Pforten.

Was von Beats Music übrig bleibt, ist ein Gig, den nur eine Handvoll Menschen mit ihren eigenen Augen sehen durften. Wenn wir uns also jetzt das Video gönnen, können wir uns fast so fühlen, als wären wir vor Ort und würden das Konzert auf dem Bildschirm unseres in die Höhe gereckten iPhones genießen – nur komfortabler.

Ice Cube - 10:57

Cypress Hill - 15:33

Geto Boys - 19:50

Souls of Mischief - 24:35

FatLip & Slim Kid 3 - 29:25

Redman & Method Man - 34:20

Bone Thugs-N-Harmony - 39:10

Nas - 44:10

Dr. Dre - 48:25

Diddy & Mase - 51:00

Busta Rhymes - 56:34

Eminem - 1:00:45

29.11.2015 - 20:17

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Kommentare

"Dass das smartphone-gebumste Publikum da ein beschämendes Trauerspiel ist, muss ich keinem Hiphop-Freund erklären."

Ach, wie lustig. ZUm Glück wehrt ihr euch gegen sowas und fummelt nicht ständig an Kamaras etc rum. Danke!!!

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Dr. Dre, Kanye West & Snoop Dogg machen gemeinsame Sache

Dr. Dre, Kanye West & Snoop Dogg machen gemeinsame Sache

Von HHRedaktion am 27.06.2020 - 14:02

Den gestrigen Freitag hat Kanye West mit ein paar Tweets kurzerhand zum #WestDayEver gemacht. Neben einer Koop von Yeezy und GAP kündigte er noch etliche weitere Projekte an – unter anderem die Dr. Dre Version seines letzten Albums "Jesus Is King".

Ein weitere Tweet legt nahe, dass sie an mindestens zwei gemeinsamen Projekten arbeiten, von denen eins offenbar schon fertig ist:

Dr. Dre arbeitet wohl mit Kanye an neuem Album

Nun kann man die beiden bei der gemeinsamen Arbeit sehen. Snoop Dogg meldet sich aus der Bedeckung im Studio, während man Dre und Kanye wohl eher scherzhaft über das Cover des gemeinsamen Projekts sprechen hört. Mit ihnen im Studio sind noch viele weitere Leute, die Stimmung scheint locker.

Was genau es mit der Dr. Dre Version von "Jesus Is King" auf sich hat, hat bislang niemand verraten. Zusätzliche Features? Eine hiphop-lastigere Produktion? Ein neues Album, mit "Jesus Is King" als Vorlage? So oder so dürften nicht nur Dre-Fans gespannt auf das Projekt sein, auch wenn Infos eigentlich nicht vorhanden sind.

Aber immerhin das: "Kanye West got some hot sh*t", verspricht Snoop. Vor gar nicht allzu langer Zeit wären diese Aussage und dieser Clip noch ziemlich unrealistisch gewesen. Mit seinem Support für Trump und der bescheuerten Slavery-was-a-choice-Geschichte hatte Ye sich auch bei Snoop einige Sympathien verspielt.

Mittlerweile kursieren Vermutungen, der Support für den vielleicht ungeeignetsten US-Präsidenten aller Zeiten könnte nur gespielt gewesen sein. Kanye habe guten Kontakt aufbauen wollen, um Einfluss zu nehmen – etwa auf Entscheidungen über zu Unrecht verurteilte Gefängnisinsassen. Kanyes Spenden für die Familien von George Floyd, Breonna Taylor und Ahmaud Arbery sowie die generelle Unterstützung der BLM-Bewegung passen nicht in das Bild eine Trump-Supporters. Laut Kindheitsfreund GLC soll er alle seine MAGA-Caps weggeschmissen haben. Allerdings ist Herr West auch nicht unbedingt ein leuchtendes Beispiel für kohärentes Handeln, was ihn so unberechenbar macht.

Kanye West als Doppel-Agent: War der Trump-Support nur inszeniert?

"Gerührt und nicht ge-070 Shake-t": In feinster James Bond-Manier soll sich Kanye West ins Weiße Haus und Donald Trumps Herz gemogelt haben.

Dass er, Snoop und Dre gemeinsam im Studio arbeiten, kann man neben der musikalischen Ebene also auch sonst als positives Signal deuten, wenn man so will. Vielleicht bringt die Präsidentschaftswahl 2020 ja neue, erfreuliche Erkenntnisse über die Wirrungen des Kanye West.


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