Die Orsons bei Region Frontal - Das Magazin

Die Musik der Orsons bringt einen Durchbruch in der Wissenschafft der akustischen Synästhesie - wer hätte das gedacht?

Ohne es zu wissen, hat Johannes Bruhns, besser bekannt als Tua von den Orsons, einen großen Beitrag zur Forschung der Kopplung von Sinneswahrnehmungen geleistet. Dieser Durchbruch bringt am Ende sogar einen Blinden zum Basket*****pielen. Unglaublich!

Oder wie Professor Tschömbli sagen würden: "Das ist doch unvorstellbar!"

Wenn du dir selbst einen Eindruck von der vielschichtigen Musik der Orsons machen möchtest, solltest du am 20. März zuschnappen.

Dann erscheint das neue Album What's Goes?, alle Infos dazu findest du in unserer Release Section und auf Amazon:

19.02.2015 - 13:20

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Kommentare

Leute, checkt mal google. Man findet keinen der Professoren und auch das Video sollte einem schon übertrieben vorkommen.

[jns] Uns ist durchaus bewusst, dass es sich um einen gut inszenierten Promo-Move handelt :D

Fake, überprüft mal die Namen der Professoren.

[jns] Uns ist durchaus bewusst, dass es sich um einen gut inszenierten Promo-Move handelt :D

lak was soll das

Alle die den Promo-Move nicht gecheckt haben sind sowas von blöd. :D

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Stuttgarts Rap-Ikonen vereinen sich gegen "Querdenker 711"

Stuttgarts Rap-Ikonen vereinen sich gegen "Querdenker 711"

Von HHRedaktion am 08.11.2020 - 16:23

Covid-19 bringt Deutschland weiter außer Atem. Erst gestern zeigte sich in Leipzip mal wieder, dass sich auf den Corona-Demos nicht nur Menschen herumtreiben, die Kritik an den Maßnahmen der Bundesregierung üben wollen. Rechtsextreme mit Hitlerbärtchen auf ihrer Maske, "Reichsbürger*innen" und Verschwörungstheoretiker*innen ziehen die nachvollziehbaren Sorgen vieler Menschen in den Dreck und versuchen, die aufgeheizte Situation für sich zu vereinnahmen. In Stuttgart wehrt sich dagegen ein Zusammenschluss etlicher Persönlichkeiten, zu denen auch viele Rapper zählen.

Kolchose wehrt sich gegen "Querdenker 711"

Ins Leben gerufen wird die Initiative von der Kolchose, einem lockeren Zusammenschluss von Künstler*innen, der in den 90ern gleichbedeutend mit der Stuttgarter Rapszene war. Die Vorwahl 0711 war und ist bis heute so eng mit dem Kollektiv und seinen Überzeugungen verknüpft, dass sie sich gegen die Vereinnahmung wehren wollen, die den Eindruck der stillen Zustimmung einer ganzen Stadt vermittelt.

Auf der Website kolchose.tv ist ein offener Brief zu lesen:

"In den 1990er Jahren, der goldenen Ära der deutschen Hip-Hop-Kultur, wurde aus 0711, der Vorwahl Stuttgarts, ein Symbol für eine weltoffene, verbindende und tolerante Stadt. Seit Dekaden steht 0711 für ein Stuttgart der Solidarität und der Gemeinschaft, für ein Konzept von Stadt, [in dem] Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Hintergründe friedlich miteinander leben. Die Inhalte und Bestrebungen der Initiative 'Querdenken 711' stellen diese Idee von Gemeinschaft in Frage. Die Initiative benutzt und gebraucht ein Symbol, das für das Überwinden von Grenzen und Unterschieden steht, für ihre spalterischen Zwecke. In Zeiten, in denen unsere Demokratie zerbrechlich wirkt, gefährden die sogenannten 'Querdenker 711' den sozialen Frieden."

Zu den Unterzeichner*innen gehören Max Herre, Kaas, Maeckes, Jopez (Jugglerz), Chimperator-Chef Sebastian Andrej Schweizer, Mitglieder von Fanta 4 und den Massiven Tönen sowie andere Kulturschaffende, Unternehmer*innen, Journalist*innen, Menschen aus der Gastronomie und, und, und. Es sind also viele dabei, die selbst unter den Maßnahmen teils existenziell leiden:

"Die Corona-Maßnahmen kritisch zu hinterfragen, ist wichtig. Auf Demos Seite an Seite mit Reichskriegsflaggenträgern zu marschieren, ist dagegen untragbar."

Das Zitat zeigt auch, dass man bei diesem Reizthema – und ganz generell bei vielen gesellschaftlichen Phänomenen – Graustufen erkennen muss. Das Bild ist nicht nur schwarz oder nur weiß. Kritisch zu sein und sich gleichzeitig von denjenigen abzugrenzen, deren Ideologien nicht ansatzweise mit der eigenen Einstellung vereinbar sind, ist ein möglicher Weg. Auch wenn es nicht der gemütlichste sein mag.

Das komplette Statement und die Liste aller Unterzeichner*innen findet man auf kolchose.tv.


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