Artistz x RWRZ - Wholecar auf dem S-Bahnhof

In den frühen Morgenstunden eines schönen Tages haben die Menschen von der RWRZ-Crew einen kompletten S-Bahnwaggon besprüht. Weil das schwer illegal ist, befürworten wir so etwas selbstverständlich nicht - schön anzuschauen ist es trotzdem. Zusätzlich ist die Aktion an Dreistigkeit wohl kaum zu überbieten. 

Obwohl an der Berliner S-Bahnstation Bornholmer Straße nachts anscheinend nicht besonders viel los ist: Die Graffiti-Künstler können ungestört agieren. Obendrein scheint die S-Bahn dort eine ganze Weile zu parken und gut ausgeleuchtet ist die Szenerie auch noch. Wie der Zufall so spielt, hatten die Writer sogar ihre Kameras dabei.

Ebenfalls als glücklicher Zufall geht durch, dass die Aufnahmen anschließend dem Artistz-Magazin zugespielt wurden. Natürlich anonym und zu rein dokumentarischen Zwecken, aber das versteht sich ja von selbst. Wie so oft gilt auch hier die Devise: Nicht zur Nachahmung empfohlen. Aber zum Anschauen.

Genau wie das abgefahrene Kunstprojekt, bei dem sich irgendjemand eine komplette Wohnung in einem U-Bahnschacht eingerichtet hat. Gilt das eigentlich noch als Graffiti?

26.02.2016 - 16:35

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack powered by Hiphop.de

Deine Deutschrap-Playlist powered by Hiphop.de, immer mit den aktuellsten Tracks der deutschen Hip-Hop Szene! Cover: ERRDEKA

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Kommentare

Sehr geehrtes team von HipHop.de

Da uns allen ja inzwischen klar ist, dass eine Strafe oder hohes Bußgeld diese Strolche nicht davon abhält, ihre Kunst der Welt zu präsentieren, habe ich einen Vorschlag, dem ihr vielleicht mit eurer Popularität mehr Gewicht geben könnt.
Nein, es handelt sich nicht um den Vorschlag der Gefangennahme aller Menschen die jemals in ihrem Leben in einem Satz das Wort Grafitti, Sbahn und sprühen benutzt haben.
Stattdessen möchte ich folgendes vorschlagen:
Ausschreibungen von Sbahnzügen als Sprayuntergrund. Motive müssen ingereicht werden, die Sbahn entscheidet welcher realisiert wird. Einzige Auflagen müssten sein, dass die Fenster frei bleiben und das Motiv niemanden stört. Aber in Berlin gibt es ja genug Dinge, die thematisiert werden können.
Dann könnte das Geld, das für sinnlose (sorry sbahn!) Saubermacherei und nächtelang auf der Lauer liegende Securityteams ausgegeben wird, endlich mal in einen kostenlosen Nahverkehr gesteckt werden. Oder in bessere Pünktlichkeit bei Schnee, der kommt schließlich jedes Jahr.
Berlin ist doch sonst so hip, oder?

Sehr geehrte Klaroline,

Ausschreibungen bedeuten das es nur einen bzw. einige "Gewinner" gibt. Bist du der Meinung die "Verlierer" der Ausschreibung verzichten darauf die S-Bahn zu besprühen?

TOYs

Die Boys sind ganz schön low

Also die Jungs müssen noch einiges Lernen.. TOYS!!

wie sich hier wieder die wahren train bomber das maul zerreißen
ihr helden

Man muss kein Held sein um zu erkennen das die outlines unsaubair sind ...

Was ist nur aus Hip Hop geworden, aus den 4 Säulen des Hip Hops? Eine Seite, die sich HipHop.de nennt, grenzt sich von Graffiti ab? Schämt euch, ihr habt den falschen Namen für eure Seite gewählt..

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Bushido vor Gericht: Shindy soll von Arafat Abou-Chaker bedroht worden sein

Bushido vor Gericht: Shindy soll von Arafat Abou-Chaker bedroht worden sein

Von Paul Kruppa am 26.01.2021 - 11:51

21. Prozesstag: Bushido saß zum 15. Mal im Zeugenstand, um vor dem Berliner Landgericht gegen Arafat Abou-Chaker auszusagen. Dabei ging es um allerlei kleinteilige Vertragsangelegenheiten – aber auch um Shindy, der laut Bushido bedroht worden sein soll.

Bushido behauptet, dass Shindy von Arafat Abou-Chaker bedroht wurde

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat Bushido vor Gericht einige Sätze zu Shindy von sich gegeben. Demnach sei Arafat Abou-Chaker nur für eine erhebliche Menge Geld bereit gewesen, Shindy sein eigenes Ding machen zu lassen. Ein "Künstler-Exklusivvertrag" habe jedoch ausschließlich mit Bushido bestanden. Angeblich spielte das keine Rolle. Laut Tagesspiegel sagte Bushido über die Vorgehensweise von Arafat Abou-Chaker.

"Er ist zu Shindy gefahren, hat ihn bedroht und eine Millionensumme gefordert, weil dieser sich selbständig machen wollte."

Die rechtliche Grundlage für eine solche Forderung würde sich Bushidos Kenntnissen entziehen. Die Bild-Zeitung hatte 2018 von einem "Angriff auf den erfolgreichen Musiker Shindy" berichtet. Später stellte Shindy klar, dass er in keine körperliche Auseinandersetzung verwickelt gewesen sei.

Bushidos Ehefrau "umlegen"? Wie Shindys EGJ-Ausstieg angeblich ablief

Arafat Abou-Chaker hat offenbar viele Gespräche mit Bushido, Capital Bra, Samra, Shindy sowie noch vielen weiteren Personen aufgenommen - und zwar heimlich.

Per Beamer sei ein Vertrag mit Shindy, der 2016 geschlossen wurde, im Gerichtssaal gezeigt worden. So schildert es Watson. Der Bietigheim-Bissinger habe Bushido Fotos der entsprechenden Unterlagen zur Verfügung gestellt. 2018 hätten Bushido und Shindy das Vertragsverhältnis aufgelöst.

Shindy und Arafat Abou-Chaker seien jedoch auch hinter Bushidos Rücken in Verhandlungen gewesen. Dieses Vorgehen bezeichnete der prominente Nebenkläger dem Vernehmen nach als "hinterhältig". Die Hälfte der durch Shindy erzielten Einnahmen sollen stets an Arafat Abou-Chaker geflossen sein. Für die Staatsanwaltschaft galt es festzuhalten: "Shindy war der Jackpot unter den Künstlern".

Im Track "Road2Goat" scheint Shindy mehrfach auf diesen Streit um seine Person anzuspielen. Er rappt dort unter anderem, dass "ums Recht auf Shindy" gekämpft worden sei. Zwei Personen, die "mit dem Streit in jeder Zeitung sind", hätten um ihn wie ein "Scheidungskind" gerungen. Er habe sich wie ein "Matchball" in dem Konflikt gefühlt. Irgendwann holte ihn die schwer zu klärende Vertragssituation mutmaßlich in der Heimat ein. Eine Andeutung im Song lässt Raum für Fantasie.

"Plötzlich reichen die Probleme bis nach Bietigheim / Bis vor die Haustür, ich muss nicht weiter ausführ'n"

Das hat Laas Unltd. angeblich als Backup bekommen

Gegen Ende des Verhandlungstages sei es Watson zufolge noch um Details zum Deal mit Laas Unltd. gegangen, der sich ebenfalls eine Zeit lang im ersguterjunge-Lager aufhielt. Der Vertrag mit Laas sei bis heute nicht beendet, habe Bushido ausgeführt. Für den Posten als Backup-Rapper seien 150 Euro gezahlt worden. Vorschüsse habe Laas in Höhe von 4.000 bis 5.000 Euro erhalten. Trotz des angeblich bestehenden Vertragsverhältnisses habe Bushido kein Interesse daran gehabt, Laas Steine in den Weg zu legen. Inzwischen hat dieser der Stadt Berlin den Rücken gekehrt und verdient in Shindys Umfeld seine Brötchen.

Laas über Shindy & den Alltag in Bietigheim-Bissingen

Anfang 2016 lernten sich Laas und Shindy kennen.

Der Prozess gegen Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder wird am Mittwoch fortgesetzt. Bushido sagt in dem Verfahren seit Monaten als eine Art Kronzeuge aus. Unter anderem mit seiner Hilfe versucht die Staatsanwaltschaft Vorwürfe, die von Beleidigung über Freiheitsberaubung bis zu gefährlicher Körperverletzung reichen, zu belegen. Ein Urteil soll am 28. April erfolgen.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)
Register Now!