"Darf man das N-WORT sagen?!" Masta Ace klärt auf (Interview) #waslos

Masta Ace spricht mit Roozi auf dem Royal Arena Festival in der Schweiz darüber, wann, wie und ob überhaupt man das N-Wort sagen darf – und hat eine sehr strikte Meinung!

Außerdem sprechen die beiden über den Film Straight Outta Compton. Wie viel Wahrheitsgehalt steckt in dem Movie? Gerade die Szene mit Suge Knight, in der er den Jungen mit seiner Pistole niederschlägt, könnte übertrieben dargestellt werden, oder?

Weitere Themen? Lass dich überraschen, es geht unter anderem um einen weiteren Hiphop-Film, der noch gar nicht abgedreht wurde!

29.10.2015 - 17:11

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Kommentare

HipHop hat dem N Wort eine neue Bedeutung gegeben und das Wort zum Synonym für
Bro oder einer ironischen Version der original bedeutung gewandelt. Jeder der das Wort ansatzweise im HipHop Kontext begreift, muss sich dem rassistischen Vorwurf auch nicht gefallen lassen.

ABER da man nie wissen kann, wie sich sein gegenüber bei der Benutzung dieses Wortes fühlt, kann man sich das Wort auch genauso gut sparen. Sich auf die Freiheit zu berufen, es benutzen zu dürfen wiegt nicht immer auf, dass der schlechte Witz/pseudo-coole Spruch andere verletzen kann.
Ausserdem ist ein Weißbrot mit dem N-Wort genauso armselig peinlich, wie Doo-Rags oder Corn-Rows bei White boys...Einfach Fresse halten und sich was eigenes einfallen lassen.

Jeder darf es sagen außer Rooz...

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Jack Orsen räumt mit Lügen in seinem Wikipedia-Artikel auf

Jack Orsen räumt mit Lügen in seinem Wikipedia-Artikel auf

Von Djamila Chastukhina am 15.05.2021 - 15:17

Jack Orsen gehört als Mitglied der Rapgruppe M.O.R. (die Masters of Rap) zu den Pionieren des deutschen Battleraps. Weitere bekannte Mitglieder der 1996 gegründeten Gruppe waren unter anderem Kool Savas, Melbeatz, Fumanschu und Taktloss.


Jack Orsen korrigiert seinen erfundenen Lebenslauf

Nach über 17 Jahren gab es ein Comeback von Jack Orsen: Am 16. April releaste er sein Album „Raproboter“, welches zahlreiche Features von (ehemaligen) M.O.R. Mitgliedern beinhaltet. Vor einigen Tagen sprach er in einem Interview mit Rooz nicht nur über sein nostalgisches Comeback. Im Gespräch räumt er auch mit frei erfundenen „Fakten“ über sich auf, die er vor vielen Jahren selbst auf Wikipedia veröffentlicht hat und welche teilweise bis heute noch auf der Webseite zu finden sind.

Laut Wikipedia heißt Jack Orsen bürgerlich Nikolai Poptrandov und hat als Sohn einer ungarischen Familie in Georgien und LA gelebt, bevor er nach Berlin zog. Das entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Nikolas wurde nämlich, wie er Rooz erzählt, als Sohn eines griechischen Vaters und einer mazedonischen Mutter in Berlin geboren. In LA hat er auch nicht gelebt, er fand es schlicht und einfach witzig, spannende Infos über sich selbst zu verbreiten.

Wikipedia „kannste nicht vertrauen“

Er schrieb damals auch in seinen Wikipedia-Artikel, dass er in der zweiten Liga beim FC Meppen gespielt habe, dabei war er lediglich Fan der Mannschaft. „Alle meine Wünsche stehen da“, so Orsen. Auf die Frage, seit wann die falschen Informationen schon auf Wikipedia zu finden sind, antwortet Jack:

„So 2000 oder so hab' ich mich dann beim Royal Bunker mal hingesetzt und dann habe ich einfach überlegt, mal was zu schreiben. [...] Das einzige, was stimmt, ist dass ich 'nen bulgarischen Nachnamen habe, aber ich bin Grieche und Halb-Mazedonier.“

Viele Hiphop Fans werden aber wohl kaum traurig darüber sein, dass sein Wunsch, Fußballer zu werden, nicht in Erfüllung gegangen ist. Sonst hätte es die legendäre Formation M.O.R. womöglich nie in ihrer bekannten Form gegeben und das aktuelle Album „Raproboter“ wäre vielleicht auch niemals erschienen.



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