Nach "Affalterbach"-Video: Urteil zu Shindys Kennzeichenmissbrauch

Der Prozess um Shindys angeblichen Kennzeichenmissbrauch hat ein rasches Ende gefunden: Herr Schindler kommt (fast) straffrei davon. Zwar gab es einen Freispruch für Shindy und er muss die zuvor veranschlagten 175.000 € nicht zahlen, dafür jedoch 10.000 € an eine gemeinnützige Stiftung.

Das Urteil für Shindy: Freispruch

Dem Künstler aus Bietigheim-Bissingen wurde vorgeworfen, beim Videodreh zu "Affalterbach" in einem Auto mit gefälschtem Kennzeichen gefahren zu sein. Dieses Vergehen wurde zu einem Thema, da er während der Fahrt mit dem Wagen geblitzt wurde.

Nun stellte sich heraus: Shindy ist die meiste Zeit nicht selbst gefahren, da das Auto mit dem Kennzeichen „DAD DY 1“ größtenteils per Anhänger transportiert wurde. Wenn er gefahren sei, dann nur in einer Kolonne mit den Aufnahmefahrzeugen. Daher konnte das Verfahren gegen eine Geldauflage von 10.000 € eingestellt werden.

Shindy verdient nicht genug, um die Strafe zu zahlen

Eigentlich war für die Strafzahlung ein Betrag von 175.000 € angesetzt, der sich aus Shindys mutmaßlichem Einkommen berechnete. Der Rapper gab jedoch an, gar nicht so viel zu verdienen, sodass die Höhe der Strafe gesenkt wurde.

Um zu beweisen, wie schlecht es ihm finanziell geht, tauchte er beim Prozessauftakt mit einem Bentley-Cabrio und Louis Vuitton Halstuch auf. Zweiteres verwendete er als Mundschutz. Unklar ist, ob diese Zurschaustellung von Shindys Lebensstil wirklich zu Mitleid bei dem Amtsrichter führte.

Shindy nicht zum ersten Mal vor Gericht

Es ist nicht das erste Mal, dass Shindy sich vor Gericht verantworten muss. An Silvester 2016 war der Rapper in eine Schlägerei mit zwei Männern verwickelt und wurde anschließend zu einer 14-monatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Schon damals musste er 5.000 € an eine gemeinnützige Organisation zahlen, zusätzlich zum Schmerzensgeld für die Opfer.

Shindy wegen "Affalterbach"-Video vor Gericht

Nach dem Streit mit Shirin David hat Shindy nun erneut Ärger wegen seiner Single "Affalterbach". Dieses Mal geht es aber nicht um die Musik, sondern um das entsprechende Video. Dem Rapper aus Bietigheim drohen laut Bild bis zu 175.000 Euro Strafe.

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Tory Lanez drohen nach Anklage über 22 Jahre Haft

Tory Lanez drohen nach Anklage über 22 Jahre Haft

Von Alina Amin am 09.10.2020 - 14:53

Die Story um Tory Lanez und der einst mysteriösen Schussverletzung an Megan Thee Stallions Fuß könnte bald ein Ende finden. Der Rapper aus Toronto wurde laut TMZ von der Staatsanwaltschaft in Los Angeles County wegen Körperverletzung an Megan mit einer unregistrierten Schusswaffe angeklagt. Ihm wird darüber hinaus vorgeworfen, eine schwere Verletzung verursacht zu haben.

Tory Lanez wird wegen Schuss auf Megan Thee Stallion angeklagt

"Daystar": Tory Lanez äußert sich auf Albumlänge zu Schüssen auf Megan Thee Stallion

Tory Lanez hat sich erstmals ausführlich zu der Nacht mit den Schüssen auf Megan Thee Stallion geäußert - und in diesem Zusammenhang gleich ein komplett neues Album veröffentlicht. Der Kanadier tweetete gestern Abend, dass er sich für sein langes Schweigen entschuldige.

Knapp zwei Wochen, nachdem Tory Lanez sein Album "Daystar" veröffentlichte, wird er von der Staatsanwaltschaft angeklagt. Sein jüngstes Release beschäftigt sich auf diversen Songs mit dem Vorfall zwischen ihm und Megan. Hauptsächlich mit der Intention, die Aussagen seiner Kollegin unglaubwürdig zu machen und seine Unschuld zu beweisen. Auf "Sorry, But I Had Too..." erklärt er, dass sie gar nicht wissen könnte, ob er geschossen hätte:

"Since the event, you never called me but you can't deny me / If you got shot from behind, how can you identify me?"

Im sechsten Track des Albums prophezeit er außerdem, dass ihn keine rechtlichen Folgen treffen würden, da er nichts gemacht hätte.

"I walk away free 'cause I'm innocent"

So ganz hat das wohl nicht geklappt. Die Juristen der örtlichen Staatsanwaltschaft halten die Sache zumindest für so wasserdicht, dass dem Kanadier ein Gerichtsverfahren bevorsteht. Sollte er verurteilt werden, drohen ihm bis zu 22 Jahre und acht Monate im Gefängnis. Nach dem Vorfall im Juli wurde Lanez bereits wegen Waffenbesitzes verhaftet.

Tory Lanez soll Megan Thee Stallion in den Fuß geschossen haben

Ursprünglich wurde berichtet, dass Tory und Megan sich gemeinsam mit zwei weiteren Personen in einem schwarzen SUV aufhielten, bevor die "WAP"-Rapperin versuchte auszusteigen und angeschossen wurde. Wer den Schuss abgab, war zunächst nicht klar – zumindest äußerte sich Megan nicht zur Identität des Schützen. Als Tory und sein Team angeblich anfingen, Lügen im Internet bezüglich des Vorfalls zu verbreiten, griff sie ein und bestätigte, dass er sie verletzt hätte.


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