RINs "Kleinstadt" sprengt Grenzen

 

Nach knapp zwei Jahren ist es heute endlich so weit: RIN veröffentlicht sein neues Album "Kleinstadt" und erfindet seinen Sound mal wieder neu. Damit die Fans sein neues Werk in bester Qualität genießen können, gibt es das Ganze auch in Dolby Atmos, exklusiv auf Apple Music.

RIN schafft mit "Kleinstadt" (mal wieder) etwas einzigartiges

Wenn man auf die Anfänge des Bietigheimers zurückblickt, ist es fast schon absurd, wie RINs Musik mittlerweile klingt. Giant Rooks-Features, Nirvana-Inspirationen und ein verträumter Sound. Da ist nicht mehr viel übrig von "Bianco". Oder doch?

Auch wenn es manchen anfangs schwerfiel, zu verstehen: RIN (jetzt auf Apple Music streamen) hat immer schon Wert auf Einzigartigkeit gelegt. Hört man sich heute durch die Diskografie des 27-Jährigen, wird man schnell feststellen, dass kein Album dem Nächsten gleicht und immer eine konsequente Weiterentwicklung stattfindet. Von seinem Debütalbum "Eros", das nicht nur Power-Hits wie "Bros" an den Start gebracht hat, sondern auch musikalische Raffinesse bewies. Über das darauffolgende "Planet Megatron", auf dem das Division-Signing klarmachte, dass seine Rap-Skills nicht zu unterschätzen sind. Bis zuletzt mit seinem zweiten Studioalbum "Nimmerland" - eine Ode an das Jungsein - erschien. Musik nach Erfolgsformel kam nie infrage.

Auf "Kleinstadt" zeigt sich RIN nun noch einmal deutlich reflektierter. Er nimmt den Hörer mit in die Vergangenheit und bringt den Sound der Kleinstadt nach ganz Deutschland. Dabei klammert er sich nicht verzweifelt an Genre-Grenzen, sondern sprengt mit einem tiefen Atemzug das Korsett "Hiphop". War "Nimmerland" noch ein jugendlicher Trip, ist "Kleinstadt" deutlich erwachsener. In dem Sinne, dass es RIN gänzlich egal geworden ist, was andere denken.

Im HYPED Radio Interview mit Aria hat Produzent Alexis Troy über den Schaffensprozess hinter dem Album gesprochen und explizit erwähnt, wie wichtig es für das Team war, aus den "klassischen Arrangements von Hiphop-Songs" auszubrechen. Und das ist geglückt. Just don't call it "experimental"!

Über eine Szene, in der sich oft über mangelnde Kreativität beklagt wird, kann RIN nur müde lächeln. Wieder einmal beweist er, dass sein Sound quasi grenzenlos ist.

RINs "Kleinstadt" in 3D Audio

Mit Dolby Atmos, bzw. 3D Audio, lässt sich RINs neues Album auf eine brandneue Art und Weise erleben. Die Technik lässt es so wirken, als würdet ihr die Songs nicht nur in Stereo hören, sondern von überall um euch herum. Der Track kommt quasi von allen Seiten. Gerade für Sound-Puristen ist das noch mal eine ganz neue Erfahrung (hier gibt es noch mehr Infos).

Und damit der Klang auch wirklich so ankommt, wie im Studio angedacht, präsentiert Apple Music das Album wie die meisten Songs auf der Plattform in Lossless Audio. Dabei gehen keine Sound-Fragmente mehr verloren. Das Einzige, was man braucht, um das Album so zu erleben, ist ein Apple Music Abonnement und Kopfhörer.

Streamt das Album hier und hört den Unterschied für euch selbst:

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