"Krass enttäuscht": RIN kritisiert Alben von Drake & Kanye West

RIN und Produzent Minhtendo moderieren seit einigen Monaten das KLEINSTADTRADIO auf Apple Music. In der neusten Folge sprechen die beiden unter anderem über die kürzlich veröffentlichten Drake- und Kanye West-Alben und warum sie von beiden mehr erwartet hätten.

"Ich fand beide Alben schlecht": RIN über Alben von Kanye West & Drake

Es ist wohl das heißdiskutierteste Thema der letzten Wochen gewesen: "Donda" oder "Certified Lover Boy", welches ist das bessere Album. Kaum ein Alben-Battle wurde in den vergangenen Jahren so heiß auf Social Media debattiert, wie dieses.

Sowohl RIN (jetzt auf Apple Music streamen) als auch Minh zeigen sich davon allerdings genervt. Die Schnelllebigkeit der sozialen Netzwerke würde solchen Werke nicht gerecht werden, da jeder lediglich möglichst umgehend eine Meinung raushauen wolle. Egal wie fundiert diese wirklich ist.

Mit etwas Abstand nun können die beiden sich darauf einigen, dass "CLB" "krass enttäuscht" habe. RIN bemängelt dahingehend, dass Drake bei keinem einzigen Song aus seiner Komfortzone gekommen ist. Kein Track habe etwas geliefert, das man so noch nie von Drake gehört hatte.

"Es gab keine einzige Mood, den ich so von Drake nicht kannte und ich fand auch keine einzige Mood, die es so nicht schon besser gab."

"Donda" hingegen spaltet auch die Meinungen der beiden. Während RIN hauptsächlich den Featureparts etwas abgewinnen kann, ist Minh mittlerweile äußerst überzeugt von dem Album. Ihn habe dabei besonders die Produktion überzeugt.

Außerdem sprechen die beiden in der fünften Episode KLEINSTADTRADIO über ihren Erfolg, das Berühmtsein und aktuelle Mode-Trends. Hier könnt ihr euch die ganze Folge reinziehen:

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"Das ist auch eine Anti-Haltung": Marteria verteidigt New-Wave-Hiphop

"Das ist auch eine Anti-Haltung": Marteria verteidigt New-Wave-Hiphop

Von Till Hesterbrink am 19.10.2021 - 15:46

Marteria hat am Freitag sein neues Soloalbum "5. Dimension" veröffentlicht. Im exklusiven HYPED Videointerview auf Apple Music mit Aria spricht der Rostocker über den Entstehungsprozess seines neuen Werkes, das Leben im Corona-Lockdown und erklärt, warum niemand Hiphop als Jugendkultur etwas vorschreiben kann.

Marteria verteidigt New-Wave-Hiphop

Während des Interviews spricht Marteria (jetzt auf Apple Music streamen) darüber, dass er es für extrem wichtig hält, sich immer weiterzuentwickeln. Er könne aus diesem Grund auch die Leute nicht verstehen, die New-Wave-Hiphop verurteilen würden. Niemand hätte das Recht, einer Jugendkultur vorzuschreiben, was sie zu klingen habe.

Wohl mit Blick auf Lil Pumps kontroversen Breakout-Hit "Gucci Gang" führt Marteria aus, dass auch ein Song, bei dem der Künstler 70 Mal "Gucci" sagt, politisch sein kann und Kunst ist. Immerhin würden damit auch Emotionen transportiert und hervorgerufen.

"Das ist auch eine Anti-Haltung. Das ist wie eine Graffiti-Terrorline die Straße lang. Das ist natürlich absoluter Wahnsinn und alle sind angepisst, dass so eine schwarze Line die ganze Straße lang geht. Aber es ist trotzdem Kunst. [...] Es ist immer Betrachtungsweise, wie man etwas sieht. Manchmal lohnt es sich, ein bisschen noch mal drüber nachzudenken."

Er selber komme vor allem durch seinen mittlerweile 14 Jahre alten Sohn mit neuer Musik in Verbindung. Er freue sich immer, wenn dieser ihm Sachen zeigen würde, die er aktuell feiert, so wie OMG oder Yin Kalle. Diese Einflüsse hälfen ihm auch bei der Entstehung von Marteria- und Marismoto-Songs.

Das ganze Videointerview mit Marteria könnt ihr euch hier anschauen:

Marteria droppt neues Album "5. Dimension"

Nach gut drei Jahren ohne Veröffentlichung erschien am Freitag endlich Marterias neues Album "5. Dimension". Thematisch geht es dabei viel um das vermeintlich selbstzerstörerische Feierngehen und Partynächte, deren Ausgang noch unklar ist.

Auch darauf versucht Marten einen neuen Blickwinkel zu eröffnen: Ob es nicht eigentlich viel selbstzerstörerischer sei, jeden Tag um Punkt 18:00 Uhr am Küchentisch mit der Käsestulle zu sitzen und das Leben zu verpassen.

Das neue Album entstand unter anderem auch während der Zeit im Corona-Lockdown, die Marteria zu Teilen gezwungenermaßen auf Barbeidos verbrachte.

Hört hier in das Album rein:


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