Taio Cruz - TY.O

TY.O

Artist

Release Titel

Label

Veröffentlichungsdatum

1 Dez 2011

Pressetext / Beschreibung

01. Hangover (feat. Flo Rida)
02. Troublemaker
03. There She Goes (feat. Pitbull)
04. Shotcaller
05. Make It Last Forever
06. World In Our Hands
07. Tattoo
08. Play
09. You’re Beautiful
10. Telling the World
11. Little Bad Girl (David Guetta featuring Taio Cruz & Ludacris

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Angel Haze über Homosexualität im Hiphop

Angel Haze über Homosexualität im Hiphop

Von Nava Zarabian am 23.04.2014 - 16:23

Die bisexuelle Angel Haze, schrieb für Noisey über Homosexualität in der Rap-Szene.

Wir bewegen uns in einer Szene, die von viel Sex geprägt ist und war. Trotzdem ist Homosexualität immer noch ein heikles Thema. Rapper dissen einander mit homophoben Beleidigungen, aber was wenn der Gegenüber tatsächlich schwul oder lesbisch ist? Wie ist es also für einen homosexuellen Rapper, in dieser von Heterosexuellen dominierten Szene? Angel Haze sagt dazu nur: "Some Rappers are gay. Get over it!"

Sie ist der Meinung, dass es in dieser Welt zu viele Menschen gibt, die sich gegenüber diesem Thema verschließen. Sie selbst hatte nie ein richtiges Comming Out, da sie es einfach nicht für nötig hielt. Wenn jemand sie fragt, ob sie auf Frauen oder Männer stehe, antworte sie darauf, dass es nicht von Bedeutung sei. Eine Person mit der man nicht in einer sexuellen Situation ist, ginge so etwas auch einfach nichts an. Sexualität gehöre zu den interessantesten Dingen, die eine Person von sich preisgeben kann.

Sie hatte es aber auch nicht leicht, wegen ihrer Bisexualität wurde ihr vorgeworfen, nicht zu wissen was sie will. Selbst die eigene Mutter sei der Meinung, dass ihre Tochter wohl in der Hölle landen werde. Angel Haze versucht eigentlich in ihrer Musik neutral zu bleiben und ihr Privatleben und ihre persönlichen Gefühle von ihrer Musik zu trennen. Denn wenn es nach ihr geht, wen interessiert es schon ob man Jungs, Mädchen oder Welpen mag? Über ihre Sexualität rappt sie nicht, trotzdem sei es als Künstler wichtig etwas auszusagen.

So entstand der Song Same Love. Inspiriert haben sie Frank Ocean, Adele und J.Cole. Haze sagt, der Song sei für ihre Fans die den Gedanken haben, dass es besser sei hetero zu sein. Keiner habe das Recht, jemanden zu sagen was er zu tun habe um glücklich zu sein. 

Aber warum stehen so viele in der Szene dem Thema so verschlossen gegenüber? Sollte es nicht vollkommen egal sein ob man Frauen oder Männer, oder einfach beides mag, so lange man gute Musik macht? Sollte Sexualität überhaupt eine Rolle spielen?

Um in den Worten von Angel Haze abzuschließen: "Love i not a f**king crime."

 


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