Sido - Maske

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Release Titel

Label

Veröffentlichungsdatum

26 Apr 2004

Pressetext / Beschreibung

Wir schreiben das Jahr 2004: Bushidos Album hat die Karten auf den Tisch gelegt – keiner, der nicht abgeht, wenn "Aggro Berlin" draufsteht. Während dieser schon in Verhandlungen mit Universal steht und bald sein eigenes Label ersguterjunge gründen wird, gelingt Aggro dank Siggichefchen (damals noch Sido ausm Block) der Durchbruch. "Mein Block" startet einen nie dagewesenen Straßenrap-Hype in Deutschland, dem bald die kommerziellen Erfolge des dazugehörigen Albums und anderer Rapper wie Fler oder eben Bushido folgen. Über ein Jahrzehnt später erinnert sich eine ganze Generation von Raphörern, wie sie damals zu Fans wurden, wie der Hype den Mainstream, Viva und MTV eroberte und wie plötzlich halbstarke Kids anfingen, Cordonsport-Jacken zu rocken. "Maske" war nicht der Beginn der Aggro-Karrieren. "Maske" war aber der Punkt, ab dem jedem klar wurde, dass deutschsprachiger Rap ab sofort nicht mehr das Gleiche sein würde.

Trackliste

01. Interview

02. Aus'm Weg

03. Steig Ein

04. Mein Block

05. Maske

06. Mama Ist Stolz

07. Sido und die Drogen

08. Endlich Wochenende

09. 3 Leben

10. Knast

11. Taxi

12. Fuffies Im Club

13. Was hat er?

14. Glas hoch!

15. Die Sekte

16. Ghettoloch

17. Sido aus'm Block

18. G Mein Weg

19. Arsc**icksong (Relax Mix)

Audio / Video

SIDO - MEIN BLOCK (OFFICIAL HD VERSION AGGRO BERLIN)

SIDO feat. Harris - Fuffies im Club (OFFICIAL VIDEO) 'Maske X' Album (HITBOX)

SIDO - MAMA IST STOLZ (OFFICIAL HD VERSION AGGRO BERLIN)

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Alle neuen Songs: Mero, Juju, Apache 207 & mehr im Deutschrap-Update

Alle neuen Songs: Mero, Juju, Apache 207 & mehr im Deutschrap-Update

Von Clark Senger am 14.06.2019 - 11:57

Ihr kennt das Prozedere: Wenn freitags halb Rapdeutschland neue Musik in Form von Songs, Alben, Tapes und EPs an den Start bringt, verschaffen wir euch einen Überblick. Auch diese Woche haben wir von Artists mit unglaublichen Klickzahlen bis ans untere Ende der digitalen Aufmerksamkeitsspanne einiges für euch in unserer Playlist "Groove Attack" kuratiert. Das Cover gehört dem zuletzt viel diskutierten Mero, der sich nicht auf Vorwürfe im Internet, sondern auf seine Mucke konzentriert.

In der neuen Single "Olabilir" wird der Ansatz, türkische Musik in seinen Sound einfließen zu lassen, noch weiter forciert. Die Saz als zentrales Element im Beat und nahezu traditioneller, arabesker Gesang im Chorus legen die Grundlage. Meros Rap, der ganz casual zwischen Deutsch und Türkisch switcht, rundet die Nummer ab. Hate it or love it – Mero fährt seinen eigenen Film weiter und hinterlässt in der Industrie herunter fallende Unterkiefer.

An einem prominenten Quintett, das auf einem Goldfinger-HK-Instrumental die Glocke zum "Royal Rumble" schlägt, kommt man diese Woche auch nur schwer vorbei. Capi, Samra, Luciano, Nimo und Kalazh kommen zusammen auf rund 6,5 Millionen Follower bei Instagram. Das allein ist natürlich kein Qualitätsmerkmal, aber mit aggressivem Sound und Rap kann das Gipfeltreffen der neuen Generation durchaus überzeugen. Goldfinger und Hasan K liefern ohnehin immer zuverlässig ab.

Ebenfalls in die Kategorie "jung & fresh" fällt Apache 207, der seit dem Frühsommer 2018 kontinuierlich seinen Hype weiter und weiter durch die Decke drückt. Mit "Nicht wie du" distanziert er sich vom Deutschrap-Einheitsbrei, ist diesem dabei zwar in den Rap-Parts näher als bei den meisten seiner bisherigen Singles, aber die aus der Szene vertrauten Elemente werden auch hier wieder durch eigenständige Melodien, einen Schuss Humor und Apaches unverkennbare Stimme aufgewertet.

Und wenn wir von Hypes sprechen, müssen wir heute auch Juju zu Wort kommen lassen. Die Rapperin hat ihr Solodebüt "Bling Bling" mit knackigen zwölf Songs veröffentlicht, von denen wir die Hälfte schon vorab zu hören bekommen hatten. Von den neuen Songs haben wir nicht den offensichtlichen Fokustrack "Hi Babe", sondern mit "Coco Chanel" eine deutlich rapfokussiertere Nummer für unsere Playlist gepickt.

Auch aus den neuen Release von Montez, der Bantu Nation, ODMGDIA und Dead Dawg haben wir Songs in die Liste gemischt. Bei "Wachsam" des inhaftierten Bantu-Members OTW handelt es sich zwar um einen fast zwei Jahre alten Song, der in Köln bereits einen gewissen Street Hype genossen hat. Jetzt ist er aber erstmals im Streaming verfügbar und manch einer dürfte Gefallen an OTWs Delivery und der Stimme mit Wiedererkennungswert finden.

Für Abwechslung sorgen zudem Sido mit Yonii und Beka, Die Orsons T9, Cashmos 90er-Sound, M.O.030, Greeen mit seinem Reggae-Entwurf, Summer Cem mit der nächste Capi-Kollabo, Capo, Hanybal mit Olexesh sowie Sierra Kidd mit Feelikz. Einiges zu entdecken also in unserer wöchentlichen Königsmische!

Was sonst noch neu ist, aber nicht in unserer Playlist platziert wurde, könnt ihr in unserem Überblick über die Neuerscheinungen abchecken.

Alle neuen Songs

  • Kalazh44, Luciano, Capital Bra, Nimo & Samra – Royal Rumble
  • Apache 207 – Nicht wie du
  • Summer Cem ft. Capital Bra – Diamonds
  • Mero – Olabilir
  • Juju – Hi Babe
  • Die Orsons – Dear Mozart
  • Sido ft. Yonii & Beka – Melatonin
  • Hanybal ft. Olexesh – Illegal
  • Capo – Alexander Wang
  • PA Sports ft. Moe Phoenix – Warum Ich
  • Marvin Game – Nie wieder warten
  • kidd ft. Feelikz – Altes Ich
  • Mert Abi - Sunpoint
  • KEZ ft. Bato – Zu viele Frauen 
  • M.O.030 – Hoffnung stirbt zuletzt
  • Majoe – Chellam
  • Sero – Vertigo
  • T9 ft. Wandl & Jamin – Fly
  • GReeeN – Honey Rider
  • Johnny Pepp – Rapgame
  • Ramo & Marlo – Der Moment
  • Ciro – Mama sagt
  • Chapo102 – Sie ruft an
  • Frizzo ft. Serious Klein – No Drill
  • Karmo Kaputto, Gera Berlin & Tamas – Nimm dir
  • Racailles ft. Manio, Kaïko & Bi66z - Crazy
  • Essow – Fallen
  • Omik K – Guawei Zwanni (Donnerstag)
  • Terra Pete – Erdenmann (Donnerstag)

Alle Releases

  • Juju – Bling Bling
  • Bantu Nation – Free Bantu Nation
  • PTK – Kein Mensch ist digital
  • Montez – Kokon EP
  • ODMGDIA – Chapter 3: It's thursday already I should go home (EP)
  • Greeen – Honey Rider (EP)

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