R. Kelly - Remix City Volume 1

Remix City Volume 1

Artist

Release Titel

Label

Veröffentlichungsdatum

14 Nov 2006

Pressetext / Beschreibung

Remix City? Aha! R. Kelly lädt also zur Stadtrundfahrt durch die Remix City und angefangen wird natürlich bei den altehrwürdigen Sehenswürdigkeiten derselben. Soll im Klartext heißen, dass R. Kelly auf "Remix City Vol. 1" streng chronologisch seinen Backkatalog durchgeht und die Remixe seiner Classics präsentiert. "Vol. 1" dagegen bedeutet offensichtlich, dass er das noch öfters plant. Muss das sein? Streng genommen nicht, denn "Slow Dance" (mit Public Announcement), "Sex Me (Part II)", "Bump ’n Grind" oder auch "I can't sleep Baby" sind natürlich Classics und die Remixe waren damals auf der Höhe der Zeit, aber das Rad derselben dreht sich eben unaufhörlich weiter. Wer nun aber meint, die aktuelleren Remixe würden mehr bieten, der täuscht. So verleihen die Youngbloodz "Feelin’ on yo Body" Dirty South-Style, Fat Joe sowie Wisin & Yandell bringen Reggeatonflavour für "Burn it up" und Sean Paul & Akon geben sich auf "Slow Wind" die Ehre. Das liest sich nicht nur kalkuliert an, sondern klingt dummerweise auch so.

Für wahre Fans dürften lediglich Raritäten wie z.B. "Your Body's calling his & hers", auf dem die damals noch minderjährige Aaliyah zu hören ist, oder auch "Down Low" von Interesse sein, da die entsprechenden Songs nicht gerade leicht zu bekommen sind. Der Rest haut aber definitiv nicht vom Hocker.

Bewertung:

1 von 6       
        
Fazit:
R. Kelly schröpft seine Fans mit halbgaren Remixen und vergibt gnadenlos die Chance seine Hits in neue Gewänder zu stecken. Traurig aber wahr, dieses R. Kelly-Album braucht eigentlich kein Mensch.

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"Surviving R. Kelly Part II": Trailer zum 2. Teil der Doku online

"Surviving R. Kelly Part II": Trailer zum 2. Teil der Doku online

Von David Molke am 12.12.2019 - 16:34

Die "Surviving R. Kelly"-Doku hat für sehr viel Wirbel gesorgt. Ohne sie wäre R. Kelly 2019 vielleicht nicht immer wieder ins Gefängnis gegangen. Ohne die Doku wäre R. Kelly wahrscheinlich auch nicht in vielen weiteren Fällen angeklagt worden. Ohne "Surviving R. Kelly" hätten sein Label und viele Künstler wohl keinen Abstand zu R. Kelly gesucht und sich von ihm distanziert. Jetzt geht die Doku mit einem Sequel in die zweite Runde. Lifetime zeigt den ersten Trailer zu "Surviving R. Kelly Part II: The Reckoning".

"Surviving R. Kelly Part II: The Reckoning" lässt erneut Überlebende zu Wort kommen

Sich den neuen Trailer zum zweiten Teil von "Surviving R. Kelly" anzuschauen, ist nichts für schwache Nerven. Darin kommen sehr viele Menschen zu Wort, die mit R. Kelly zu tun hatten. Menschen, die offenbar unter R. Kelly gelitten haben. Insgesamt sollen es mindestens 48 Frauen gewesen sein, denen R. Kelly Leid zugefügt hat, wie wir im Trailer hören.

Erneut werden schwere Anschuldigungen gegen den Sänger vorgebracht. Aber auch gegen sein Umfeld: Nicht diejenigen, die offenbar unter R. Kelly leiden mussten, seien anzuklagen, sondern R. Kelly und diejenigen, die ihm zur Seite standen. Im Trailer zu "Surviving R. Kelly Part II: The Reckoning" hören wir Damon Dash Folgendes sagen:

"Wer auch immer so tut, als hätte er nichts gewusst, lügt."

Auch der zweite Teil der "Surviving R. Kelly"-Doku besteht wohl wieder zum Großteil aus Interviews. Im Trailer sind bereits viele der Beteiligten zu sehen. Unter anderem kommt auch die ehemalige Partnerin von R. Kelly, Dominique Gardner, zu Wort. Schon in diesem kurzen Trailer gibt es jede Menge emotionale Statemtents, erschütterte Menschen und viele Tränen zu sehen.

Wann geht's los? Der US-Sender Lifetime strahlt die sechsteilige Doku-Serie ab dem 2. Januar 2020 aus. Wie und wann sie in Deutschland zu sehen sein wird, steht allem Anschein nach noch nicht fest.

Der Trailer zu "Surviving R. Kelly Part II: The Reckoning"

R. Kelly zählt wenig überraschend auch zu den Künstlern, nach denen 2019 am häufigsten auf Google gesucht wurde:

Was 2019 am meisten gegoogelt wurde

Bei Wissensnotstand greift fast jeder auf Google zurück. Was die Menschheit 2019 am häufigsten in den Big Player unter den Suchmaschinen eingetippt hat, schlüsselt nun erneut ein Jahresrückblick auf (hier 2018 auschecken). Aus den Ergebnissen lässt sich gut ableiten, welche Ereignisse und Personen in den zurückliegenden Monaten wirklich von Interesse waren.


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