Olli Banjo - Kopfdisco

Kopfdisco

Artist

Release Titel

Veröffentlichungsdatum

27 Mai 2010

Pressetext / Beschreibung

Olli Banjo
KOPFDISCO
Releasedate 28.05.2010
Headrush Records/Groove Attack
Promotion: Classic Media

Olli Banjos Release-Rhythmus ist bekanntlich so verlässlich wie ein Uhrwerk. Seit dem Debut 2003 vergeht kein Jahr, ohne neue Musik des bekennenden Workaholics. Nach dem erfolgreichen Banjo & Jonesmann Kollabo-Album „Vier Fäuste für ein Halleluja“ letztes Jahr, dem dritten Platz als bester deutscher MC Alltime in der repräsentativen Umfrage der JUICE und dem perfekten Start in 2010 mit seinen zahlreichen Beiträgen auf der „JOHN BELLO STORY III“ von Kool Savas, ist es Zeit für das inzwischen vierte Solo-Album von Olli Banjo. Und die Betonung liegt dabei diesmal mehr denn je auf „Solo“ – tiefe Einblicke in seinen Gedankenkosmos zu gewähren und dabei trotzdem unterhaltsam zu bleiben war ja schon immer eine Stärke des Herrn Otubanjo, und das funktioniert immer am besten, wenn man seiner Kreativität ohne Rücksicht auf etwaige Feature-Partner ohne Kompromisse ausleben kann. Und jetzt hat da hat einer, der es ja bekanntlich kann mit diesem Rap, sich dem eigenen Anspruch an Intelligenz, Humor, Punchlines und gute Musik gestellt und sich am Ende dabei vielleicht sogar selber übertroffen.

Der Opener „Szenecountdown“ zählt in bester Box-Tradition die hiesige Szene an, die liegt Herrn Balboas Einschätzung nach nämlich bereits am Boden und auf dem folgenden „B.A.N.J.O.“ feiert sich auf sympathische Weise einer der wenigen noch stehenden Akteure im Biz einfach mal selber. Den übriggebliebenen Möchtegern-MC’s bleibt da nur noch „Randale in der Sonderschule“ zu veranstalten, vor allem wenn Sie gehört haben, wie Olli auf „Ich Bin Ein Rapper“ den gesamten Berufsstand auseinandernimmt und bei „Charlie“ mit voller Härte zu militärischem Vorgehen gegen Wackness auffordert. „Schrei nach Liebe“ und „Lichtplanet“ schlagen dagegen ganz andere Töne an und zeigen eindrucksvoll, was für ein authentischer und einfühlsamer Lyricist hier am Werk ist. Aber weil hier Kopfdisco angesagt ist, wird schnell wieder der Hammer ausgepackt und „Zicke Zacke“, der Track zum ersten Video, lässt mit extrem stylishen Synthie-Bombardement und unverschämt dreistem Swagger keinen Zweifel an Ollis Übernahmeplänen. Mit „Quando“ folgt der kommende Hit des Splash 2010 und weil es da auch schon um eine ganz besondere Frau geht und das weibliche Geschlecht den guten Olli seit jeher fasziniert, bleibt er mit „Kein Liebeslied“, „Meine Freundin ist von einem anderen Planet“ und „Fotografieren“ direkt beim Thema, um es dann mit „Straight Outta Compton“ auf allerlustigste Weise erstmal wieder zu beenden. Der Mann hat schliesslich auch noch andere Probleme, ein großes ist zum Beispiel sein „Briefkasten“ und der oft unerfreuliche Inhalt oder die Angst vor einem Leben, in dem „Keine Sonne“ scheint. In „Mein Weltbild“ bleibt es dunkel und Olli legt zusammen mit einem rappenden(!!!) Xavier Naidoo auf einem apokalyptisch anmutenden Roe Beardie Beat-Monster eine brutal realistische Einschätzung der aktuellen Weltordnung an den Tag. Da bekommt man neben einer Gänsehaut einen guten Eindruck davon, warum Olli Banjo, wie auf dem direkt folgenden Track oft „Nix Fühlen“ kann. Der letzte Song, den DJ Olli in seiner KOPFDISCO auflegt, handelt dagegen vom größten aller Gefühle, wenn auch der Titel „Anarchie“ ganz anderes vermuten lässt.

So wird das Ganze mit Musik von den Bounce Brothas, Roe Beardie, Benni Blanco, DJ Flow und einem brandgefährlichen Newcomer zu einem Album mit dem Anspruch Wände in Köpfen und Herzen niederzureissen und die Messlatte dafür, was Rap können sollte, ganz hoch zu legen.

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Star-Fotografin Katja Kuhl: Fler, "Das Urteil", Tokio Hotel & ihr Karriereweg (Interview) – Macher

Star-Fotografin Katja Kuhl: Fler, "Das Urteil", Tokio Hotel & ihr Karriereweg (Interview) – Macher

Von HHRedaktion am 09.09.2019 - 17:41

Sei es mit ihren Fotos oder Videos – Katja Kuhl hat tiefe Spuren im Deutschrap hinterlassen. Die Starfotografin hat Jonas für eine neue Folge "Macher" auf dem Dach ihrer Wohnung empfangen und gewährt einen umfangreichen Einblick in ihr Schaffen.Katja Kuhl hat in ihrem Job wirklich schon einiges gemacht. Ikonische Coverfotos für Kool Savas, Olli Banjo oder Fler bilden nur einen winzigen Ausschnitt der Arbeit einer extrem gefragten Künstlerin.

Bei einem Gespräch mit Katja Kuhl stößt man zwangsläufig auf bedeutende Momente der Deutschraphistorie. Sie war schließlich wesentlich daran beteiligt, als Kool Savas mit "Das Urteil" die Disstrack-Blaupause ablieferte oder Azad mit "Napalm" düsteren Straßenrap ins deutsche Musikfernsehen brachte. Ihr Werdegang ist auch exemplarisch dafür, dass man sich nicht unterkriegen lassen sollte, wenn man von seinen Fähigkeiten überzeugt ist.


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