Mobb Deep - Blood Money

Blood Money

Artist

Release Titel

Label

Veröffentlichungsdatum

27 Apr 2006

Pressetext / Beschreibung

Album Nummer Sieben und doch ein Neuanfang. Mobb Deep haben es geschafft und droppen ihr lange erwartetes G-Unit Debüt "Blood Money". So bleibt es unzweifelhaft, dass 50 Cent mit der Erweiterung seines Roosters einen guten Schachzug gemacht hat, aber es bleibt eben noch offen, in wie weit das auch für Havoc & Prod eine gute Idee war! Denn unzweifelhaft bleibt, dass sich der Sound des Infamous Mobbs etwas verändert hat. Ob dies eine natürliche Entwicklung war oder durch den Beitritt zur G-Unit geschehen ist, darf jeder für sich selbst entscheiden oder von mir aus in unserem Forum diskutieren. Fakt ist, dass auf "Blood Money" die G-Unit-Kollegen eine bedeutende Rolle einnehmen. So wird auf dem düsteren "Stole somethin'" Lloyd Banks gefeatured, auf dem nach 08/15 G-Unit-Sound klingendem "Give it to me" darf Young Buck seine Rhymes spitten und auf dem auf dem Knight Rider-Theme basierenden Brett "Click Click" ist Tony Yayo zu Gast. Was mit Curtis "Million Dollar Buddy" Jackson ist? Der gastiert auf "lediglich" vier Tunes als da wären, das entspannte "It's alright" mit Mary J. Blige-Hook, das von Alchemist dezent oldschoolig gehaltene "The Infamous", "Creep" (mit dem wohl illsten Beat von Havoc seit langem) sowie "Pearly Gates" auf dem die QB-Brüder ihren Chef verdammt alt aussehen lassen.

Damit wären wir nämlich am eigentlich Punkt, denn Havoc & Prodigy sind nach wie vor mit alles niederrollendem Flow am Start. Der Sound, der zum großen Teil von Havoc produziert wurde, ist immer noch düster, wird aber von leichter verdaulichen Passagen unterbrochen und das Album beinhaltet gerade mal sieben "reine" Mobb Deep Tunes. Die aber können sich hören lassen. So ist "Smoke it" ein Fest und auch "Backstage Pass" planiert deinen Hörgäng. Hinzu kommen noch die bereits bekannten, clubtauglichen Nummern wie der "Outta Control"-Remix, der trotz aller Versprechungen der einzige Dre-Tune auf dem Album bleibt, sowie "Have a party" von Fredwreck und mit Nate Dogg.

Bewertung:
4,5 von 6           
        
Fazit:
Traditionelle Mobb Deep-Fans dürfen sich über die wenigen Alchemist-Tunes und den leichter verdaulichen Sound wundern. Wer Mobb Deep erst jetzt kennenlernt, bekommt etwas düsteren G-Unitsound als gewohnt. Alles in allem ein sehr gutes, wenngleich kein überragendes Album, das zudem die versprochenen Dreproduktionen missen lässt oder für manche die erwartete Mischung aus G-Unit und Mobb Deep-Sound.

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