Method Man - The Meth Lab

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Artist

Release Titel

Veröffentlichungsdatum

21 Aug 2015

Pressetext / Beschreibung

Lange war es ruhig um das erfolgreichste Mitglied des legendären Wu-Tang Clans. Doch die 17 in Staten Island aufgenommenen neuen Tracks beweisen eindrucksvoll, daß mit Method Man noch zu rechnen ist. Auf The Meth Lab finden sich Kollabos mit seinen langjährigen Weggefährten Redman, Raekwon, Hanz On, Streetlife und Inspectah Deck, sowie Uncle Murda, Cory Gunz und Mack Wilds. The Meth Lab enthält Produktionen von Ron Browz, Allah Mathematics, J57 und 4th Disciple und ist genau das, worauf die Fans so lange warten mussten: 17 neue und ungeschminkte Tracks mit Mefs unnachahmlichen zurückgenommenen Style.

Trackliste

1. Intro
2. The Meth Lab ft. Hanz On, Streetlife
3. Straight Gutta ft. Redman, Hanz On, Streetlife
4. Bang Zoom ft. Hanz On, Streetlife, Eazy Get Rite
5. 50 Shots ft. Mack Wilds, Streetlife, Cory Gunz
6. The Pledge ft. Hanz On, Streetlife
7. 2 Minutes of Your Time
8. Worldwide ft. Hanz On, Uncle Murda, Chedda Bang
9. Soundcheck ft. Hanz On, Carlton Fisk
10. Water ft. Chedda Bang
11. Lifestyles ft. Cardi, Eazy Get Rite, Freaky Marciano
12. The Purple Tape ft. Raekwon, Inspectah Deck
13. Intelligent Meth ft. Masta Killa, Streetlife, iNTeLL
14. Symphony ft. Hanz On, Streetlife, Kash Verrazano, Carlton Fisk, Killa Sin
15. What You Getting Into ft. Streetlife, Donny Cacsh
16. Another Winter ft. Hanz On, Streetlife, Carlton Fisk
17. Rain All Day ft. Hanz On, Dro Pesci
18. So Staten ft. Hanz On, Hue Hef
19. Outro

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Wu-Tang Clans 2. Generation: Söhne von Method Man, ODB & Co werden zur Rap-Crew

Wu-Tang Clans 2. Generation: Söhne von Method Man, ODB & Co werden zur Rap-Crew

Von Clark Senger am 14.11.2019 - 18:03

"Wu-Tang is for the children" – Daran ließ Ol' Dirty Bastard durch seine kuriose Rede bei den Grammys 1998 keine Zweifel. Dass es sich bei dem legendären Zitat um mehr als einen Slogan handelt, beweisen jetzt die Söhne einiger Wu-Tang-Clan-Mitglieder. Sie haben sich zusammengeschlossen, um unter dem Crew-Namen 2nd Generation Wu das Vermächtnis ihrer Väter fortzuführen.

Die zweite Generation des Wu-Tang Clans

Namentlich sind es Intell (U-Gods Sohn), Pxwer (Method Mans Sohn), Sun God (Ghostface Killahs Sohn) und Young Dirty Bastard (dreimal dürft ihr raten, wer sein Vater war), die mit "7.O.D." kürzlich ihre erste Single veröffentlicht haben. Jeder der vier MCs rappt einen Verse, Pxwer übernimmt zusätzlich die Hook:

"God made everything around me / forget about the money / none of it is real y'all"

Der erste Song arbeitet viel mit Anspielungen auf Klassiker der ersten Generation. Die Hook bezieht sich mit Sample und Lyrics auf "C.R.E.A.M.", Pxwers Einstieg ist an Inspectah Decks erste Line auf dem Song angelehnt und in YDBs Part wird kurz das ikonische Piano-Sample aus ODBs "Shimmy Shimmy Ya" angeteast.

Als Einstieg ganz nett für die neue Crew, aber den kompromisslosen Hunger, die unausweichliche Energie und die Innovationskraft ihrer Dads in den frühen 90ern lassen die vier beim Debüt noch vermissen. Es würde auch fast an ein Wunder grenzen, wenn die zweite Generation die Erfolge und die Attitude der ersten einfach so wiederholen könnte. Tatsächlich ist das auch nicht der Plan von Yung Meth, Yung U-God und Co, wie Intell gegenüber SIlive erklärt.

"Beim Aufwachsen hatte ich immer die Einstellung: 'Ich bin, wer ich bin, und mein Vater ist, wer er ist.' [...] Wir haben alle unseren eigenen, einzigartigen Sound und wir sind bereit, ihn gemeinsam zu teilen."

("Growing up, I’ve always had the mindset of 'I am who I am, my father is who he is.' [...] We all have our own unique sound and we’re ready to share that together.")

Natürlich wollen die Jungs ihren eigenen Weg gehen. Ein Musikvideo zu "7.O.D." soll noch 2019 erscheinen und ein gemeinsames Album ist für die "nahe Zukunft" geplant. Ein ambitioniertes Unterfangen. Auf Grundlage der ersten Single lässt sich nicht unbedingt der ganz große Erfolg prognostizieren – 2nd Generation Wu klingt eher nach Nischenrap für Fans, die mit den aktuellen Strömungen der Szene nicht viel anfangen können.

Aber um die bunten Scheine geht es dem Quartett offenbar ohnehin nicht. Vergiss das Geld, none of it is real y'all!


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