MC Rene - Pump Up Den Shit

MC Rene - Pump Up Den Shit

Artist

Release Titel

Label

Veröffentlichungsdatum

4 Sep 2005

Pressetext / Beschreibung

Reen ist zurück, musikalisch. Nach seinem Abschied bei Mixery Raw Deluxe kommt hier seine erste Single "Pump up den shit" aus "Ich scheiß auf Euren HipHop". Von Seite des Beats kann man eine klare Orientierung an den Rockwilder Produktionen erkennen, vielleicht eins zu eindeutig, aber auf jeden clubtauglich. Kommen wir zum Text, der irgendwie total mad ist. Reen rappt über die Szene, seine damalige Rückkehr und jokehaft darüber wie er Eminem, Dre (...) Tipps in Sachen Rap gibt. Geschmacksache...Zusätzlich gibt es noch einen Dancehall Remix und einen Underground Remix, nicht gerade Lichtblicke.

Auf der B-Seite gibts die Gegen den Strom-Antwort für Azad mit dem lustigen Titel "Gegen den Gnom". Die Lines sind eher harmlos und der Beat ist wieder gewöhnungsbedürftig. Ob sich Reen damit neue Fans macht kann ich nicht sagen. Der Sound ist wirklich eine eigene Interpretation von HipHop, ob es den Geschmack trifft ist eine andere Sache. Viele Textpassagen klingen stark nach Freestylz, geben so einen Liveflavor, wobei René Freestyle und Texte schreiben trennen sollte, da die Tiefe, sei es von der spaßigen oder direkten Seite leidet. Warten wir das Album ab und ziehen keine voreiligen Schlüsse. René's Aktivitäten für HipHop darf man trotz allem nicht vergessen und somit respektieren. René ist übrigens jeden Samstag in der Show "Alles Pocher oder was!?!" auf ViVa (19Uhr) als Mann an den Einspiel-Samples zu sehen.

Bewertung:
2,5 von 6

Fazit:
Mal reinhören, vielleicht findet man Gefallen an René's neuem Sound.

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Seine Zeit gefällt ihm nicht: Retrogott mit einer EP auf Beats aus den frühen 90ern

Seine Zeit gefällt ihm nicht: Retrogott mit einer EP auf Beats aus den frühen 90ern

Von Clark Senger am 05.01.2018 - 17:35

Nein, meine Zeit gefällt mir nicht / alles zu kurz für mich und viel zu schnell für mich / MCs am Mic wirken zu gestellt für mich / all die Allzwecklösungen helfen nicht

Wer die Zeilen vom Retrogott fühlt, hat diese Woche neue Medizin bekommen. Nichts Verschreibungspflichtiges, um die Sinne zu betäuben, sondern Stimulierendes für die grauen Zellen und die Nackenmuskulatur. Der Kölner hat sechs Instrumentals seines Kumpels KutMasta Kurt aus dessen Archiven gebuddelt und mit seinem einzigartigen Gemisch aus Battle-Lyrics und Philosophiererei zu fertigen Rap-Songs gemacht. Die Beats sollen allesamt aus den frühen 90er-Jahren stammen.

Unterstützung gibt's von den Mitstreitern Hulk Hodn, Motion Man, DJ Coolman, MC Rene und Moka Only:


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