Wie T-Pain $40 Millionen verprasst haben soll

T-Pain war in der Sendung The Breakfast Club zu Gast und hat erzählt, wie er in kürzester Zeit sein Vermögen von 40 Millionen Dollar losgeworden ist. Ein gesundes Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben juckte den Autotune-Godfather in der Vergangenheit offenbar nicht so richtig.

Ein neuer Bugatti und "schlechte Business-Entscheidungen" führten zu T-Pains Bankrott

Nach der Anschaffung eines neuen Bugattis sei T-Pain zum ersten Mal von seinem Buchhalter klargemacht worden, dass sein Konto auf Null steht. T-Pain erzählt, wie ungläubig er damals auf diesen Fakt reagierte. Aus den geplanten Käufen von diversen Häusern für sich und seine Entourage wurde erstmal nichts.

Die Moderatoren des Breakfast Club wollen daraufhin wissen, wie er es geschafft hat, seinen Reichtum derart zu verprassen? T-Pain sagt, dass er viele "schlechte Business-Entscheidungen" getroffen habe. Dazu zählen demnach vor allem Immobiliengeschäfte, die laut T-Pain auch von seinem Manager ausgegangen seien.

Rap All-Stars on Twitter

T-Pain explains how he blew through a $40,000,000 bag https://t.co/SzTemHX03R

T-Pain war so pleite, dass er nach Geld für Essen fragen musste

T-Pain sagt, dass er sich in einer Phase sogar kleinere Geldbeträge leihen musste, weil er so broke war. Wir reden hier nicht über tausende Dollar für irgendeine Luxusuhr oder ähnliche Rapper-Gimmicks. Er habe sich Cash borgen müssen, um mit seinen Kindern zum Fastfood-Laden gehen zu können.

Auf die Frage nach dem Höchststand auf seinem Konto entgegnet T-Pain, dass dieser einst bei 40 Millionen Dollar gelegen habe. Weltweite Hits wie "Kiss Kiss" mit Chris Brown oder "Low" mit Flo Rida spülten offenbar kräftig Patte auf die Bank. Anscheinend so viel, dass T-Pain vollends die Übersicht verlor. Inzwischen hat T-Pain die Sache mit dem Mula nach eigenen Angaben deutlich besser im Griff. Vor Kurzem erschien zudem sein neues Album "1UP".

Auch hat er einen Rat für all diejenigen, die ähnlich schlecht mit Geld umgehen können: Selbst nach solchen Tiefschlägen müsse man zurück auf die Beine kommen und aus den gemachten Fehlern lernen.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack powered by Hiphop.de

Deine Deutschrap-Playlist powered by Hiphop.de, immer mit den aktuellsten Tracks der deutschen Hip-Hop Szene! Cover: ERRDEKA

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

T-Pain sichert sich "f*cktpain.com" – und verkauft dort Merch

T-Pain sichert sich "f*cktpain.com" – und verkauft dort Merch

Von Michael Rubach am 18.02.2020 - 13:25

T-Pain inszeniert sich als geschäftstüchtiger Typ: Laut eigenen Angaben hat er eine Website erstanden, die auf den wenig schmeichelhaften Namen f*cktpain.com hört. Statt ausschließlich Hate findet man dort nun zusätzlich einen Merch-Shop. Was wirkt wie ein unglaublich smarter Move, könnte auch einfach nur ein Promo-Stunt sein.

T-Pain kauft "F*ck T-Pain"-Website

In einem Tweet beschreibt der Autotune-Pionier wie das Geschäft abgelaufen sein soll. Er habe den Link zu einer Page erhalten, die sich ausschließlich aus Beleidigungen gegenüber seiner Person zusammensetzt. Statt die Seite offline nehmen zu lassen, sei T-Pain daraufhin auf die Idee gekommen, den geballten Hate in ein Businessmodell umzuwandeln. Außerdem wolle er den Menschen nicht verletzen, der so viel Zeit und Mühe in diese Kampagne investiert hat. Also habe er die Domain einfach gekauft, um sie für eigene Zwecke zu benutzen.


Foto:

Screenshot: twitter.com/TPAIN

Wenn man sich nun dorthin verirrt, kann man Shirts shoppen, die zum Ausdruck bringen, wie abstoßend man T-Pain und Autotune findet. Auf den ersten Blick hat das viel von einem überlegen gespielten Schachzug im zugetrollten Internet. Doch einige Twitter-User wollen dem Sänger diese Geschichte nicht so recht glauben.

Zweifel an T-Pains Version

Ein Paar User wollen den Vorgang überprüft haben. Sie unterstellen T-Pain, dass er und sein Team von Anfang an mit der Seite zu tun gehabt hätten. Ein Webdesigner aus dem Lager des Sängers soll bereits im Dezember 2019 in Verbindung mit der Website gestanden haben. Eine gewisse Spontanität müsste man T-Pains Aktion mit diesem Hinweis schon einmal absprechen.

Auch sei der Eigentümer-Wechsel der Domain kaum derart erfolgt, wie T-Pain es angegeben hat. Der Besitzer der Website sei seit der Erstellung unverändert geblieben. Ein Transfer habe nicht stattgefunden.

Nick Soapdish on Twitter

@AROAH @TPAIN @theneedledrop Good pick up. Also looks like the owner of the website domain hasn't changed hands since it's initial creation date, so it's never been transferred from anyone.

T-Pain entgegnete, dass ein Re-Design der Seite natürlich notwendig gewesen sei. Vorher habe alles wie eine Variante von MySpace ausgesehen. Jetzt, wo sein Geld in der Page stecke, könne er sie so nicht weiter präsentieren. Zu der angeblichen Ungereimtheit mit dem Webdesigner schweigt er vorerst.

In Bezug auf die Kaufabwicklung gab er sich zudem recht ahnungslos. Ihm sei mitgeteilt worden, dass er die Domain erworben habe. Wie das alles konkret funktioniere, wisse er nicht. Schlussendlich zeigte er sich noch amüsiert darüber, dass einige Personen nicht wahrhaben wollen, wie er mit der Situation umgegangen ist. Er beharrt auf der Realness hinter dem Vorgang.

T-Pain on Twitter

@AROAH @theneedledrop Yea the shit looked like a MySpace page when I saw so of course I had my ppl redesign it. I'm not gonna present it like that with my money into it now

T-Pain on Twitter

@AROAH @theneedledrop I saw it. Told my ppl to make sure I own it. I do now. I don't know how the rest works. Why do you want this to not be real lol

Wie T-Pain zu seiner Hochphase 40 Millionen Dollar auf den Kopf gehauen haben will, kannst du hier nachlesen:

Wie T-Pain $40 Millionen verprasst haben soll

T-Pain war in der Sendung The Breakfast Club zu Gast und hat erzählt, wie er in kürzester Zeit sein Vermögen von 40 Millionen Dollar losgeworden ist. Ein gesundes Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben juckte den Autotune-Godfather in der Vergangenheit offenbar nicht so richtig.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)