2Pac: Wurden kurz vor den Schüssen Waffen auf Kinder gerichtet?

Das Magazin Complex berichtet von einem kuriosen Zwischenfall, der sich vor einem Fastfood-Restaurant in der Nähe von Las Vegas, wenige Stunden bevor 2Pac erschossen wurde, ereignet haben soll. Das Magazin beruft sich auf den Journalisten Jeff Pearlman.

Auf dem Parkplatz sollen 2Pac und seine Entourage nach seiner Geschichte auf ein Highschool-Footballteam aus Long Beach getroffen sein, das sich auf dem Rückweg von einem Spiel befand. 

Das Team hatte demnach in Las Vegas übernachtet, ein Match bestritten und überraschend verloren. Die Jungs seien also müde und frustriert gewesen. Da habe es also ratsam erschienen, eine Pause einzulegen und ein paar Burger zu schnappen. Bis hierhin keine ungewöhnliche Geschichte. Doch als die beiden Mannschaftsbusse auf den Parkplatz des Fastfood-Restaurant einbogen, soll der Quarterback des Teams 2Pac erspäht haben. Der sei mit seiner Crew in die entgegengesetzte Richtung unterwegs gewesen, um sich am Abend den Mike Tyson-Kampf in Vegas anzusehen. Auch hier die gleiche Devise: Burger sind nie eine schlechte Idee.

Als sich die Türen der Busse öffneten, seien einige Jungs in 2Pacs Richtung gelaufen, um ihr Idol aus der Nähe zu begutachten. Das habe sich nicht eben als gute Idee erwiesen. Denn als sie sich dem Rapper näherten, sei der mit dem Rücken zu ihnen Richtung Auto gelaufen und in ein Gespräch vertieft gewesen. Als er von hinter sich Schritte hörte, habe er sich ruckartig umgedreht. Zwei seiner Crewmitglieder hätten Waffen gezogen. Natürlich seien die Jungs heftig erschrocken. Noch Jahre später berichteten einige Spieler von damals, 2Pac habe sehr nervös – fast schon paranoid gewirkt. Sie seien schließlich Kinder gewesen. Erst als 2Pac merkte, dass es nur Kids waren, habe sich die Situation entspannt. Er habe ein paar Worte mit den Jungs gewechselt, bevor diese zurück zu ihrem Bus gerufen worden seien. Die Coaches des Teams, die natürlich die Verantwortung trugen, sollen unbedingt auf die Weiterfahrt gedrängt haben.

Den Jugendlichen sei jedenfalls ein heftiger Schock durch die Glieder gefahren, sodass einigen, als sie außer Hörweite des Rappers im Bus waren, ein paar unschöne Worte in Richtung ihres Idols rausgerutscht sein sollen. Ein Junge habe gerufen, dass 2Pac selbst Schuld gewesen sei, dass er 1994 angeschossen worden war. Der Junge sei sogar sogar einen Schritt weiter gegangen und habe gebrüllt, er hoffe, dass der Rapper beim nächsten Mal sterben würde. Nur wenige Stunden später in Las Vegas – kurz nach Verlassen der Boxhalle – wurde 2Pac erneut viermal angeschossen. Er erlag diesen Verletzungen einige Tage später.

Die Jungs des Highschool-Teams hätten diese Ereignisse natürlich tief bewegt – sie seien schließlich jung, hätten den Rapper einige Stunden zuvor noch lebendig gesehen und gemerkt, wie paranoid 2Ppac damals bereits gewesen sei. Im Nachhinein hatte er auch allen Grund dazu.

Eine ausführliche Version der Geschichte gibt es hier. Lesen lohnt sich:

Tupac, Glocks and In-N-Out: A Football Team's Run-in with the Rapper, Revealed

There were two yellow school buses, both battered and worn. Both overflowing with the testosterone and heartbreak of teenagers experiencing the aftermath of unexpected defeat. In any other circumstance, a stop at In-N-Out for hamburgers and fries would be cause for celebration.

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Weiterer Tupac-Film angekündigt: Oscar-Preisträger mit an Bord

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Von Michael Rubach am 10.05.2017 - 15:25

Das 2Pac-Biopic All Eyez on me ist noch nicht mal in den Kinos und schon steht ein weiteres Filmprojekt über das Leben und Sterben des Tupac Shakur in den Startlöchern.

Wie das Billboard-Magazin berichtet, ist eine Dokumentation in Planung. Dabei handelt es sich nicht um irgendeine Dokumentation, sondern um eine "fully authorized documentary". Mit im Boot ist nämlich Amaru Entertainment. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das sich ganz offiziell um den Nachlass kümmert und von Pacs Mutter Afeni Shakur gegründet wurde.

Den Rapfan erwarten also authentische Einsichten mit Originalmaterial aus der Sammlung von Tupacs leider auch bereits verstorbener Mom. Als Regisseur ist kein Geringerer als Oscar-Preisträger Steve McQueen vorgesehen. Mit dem Historiendrama 12 Years a Slave ist ihm vor vier Jahren der internationale Durchbruch gelungen. Nun also eine Dokumentation, auf die er ziemlich Bock zu haben scheint.

In einem Statement, das auch auf Billboard zu finden ist, erklärt McQueen, dass er seit seiner Zeit an der Filmschule 1993 von der Hiphop-Welt und speziell Tupac beeinflusst sei. Er freue sich auf die enge Zusammenarbeit mit der Familie und sei bereit, die Story dieses talentierten Mannes zu erzählen.

Wer jetzt wiederum richtig Bock auf Filmszenen mit Pac hat, kann sich hier nochmal den Trailer zu All Eyez on me geben.

Erster offizieller Trailer zum 2Pac-Film "All Eyez On Me" online

Einige Teaser wurden den Fans immer wieder als Appetizer gegeben, aber jetzt ist endlich der erste offizielle Trailer zum 2Pac-Biopic All Eyez On Me online. In Amerika startet der Film am 16. Juni, Pacs Geburtstag, an den Kinokassen. Für Deutschland ist noch kein Termin bestätigt worden.


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