Was Kollegah tun würde, wenn er Bundeskanzler wäre

Kollegah und Farid Bang haben mit Jung Brutal Gutaussehend 3 nicht weniger vor, als die Rap-Herrschaft an sich zu reißen. Im Interview-Format 94 Sekunden bei der Backspin äußerte sich Kolle nun dazu, was er in der Position des Bundeskanzlers tun würde.

Wenn der Boss tatsächlich am politischen Hebel sitzen würde, dann hätten andere Künstler wenig zu lachen. Statt um Renten-, Gesundheits- oder Migrationsprobleme nehme sich der Alpha Music-Gründer zunächst der Rapper-Szene an. Er wäre ein Freund der Zensur und würde "einige Rapper verbieten".

Ab Minute 0:07 kannst du es dir angucken:

94 Sekunden mit Kollegah

"JBG 3" hier vorbestellen: http://amzn.to/2vORd8O Kollegah, der (Über-)Boss hat sich die Ehre gegeben und uns auf dem splash! 20 etwas von seiner kostbaren Zeit geopfert, um uns ein paar Fragen zu beantworten. Wer sein Lieblingsmoderator ist, mit wem er gerne Mal ein Feature machen würde, um was er Frauen beneidet und noch mehr interessante Dinge offenbart uns Kollegah in diesen 94 Sekunden.

Da es sich um schnelle Antworten dreht und Kollegah immer zu Scherzen aufgelegt ist, handelt es sich selbstverständlich nicht um eine ehrlich gemeinte politische Agenda. Wer keinen Bock auf Politik und lieber Straßengeschichten lauscht, dem sei die fast unbemerkt releaste Street Stories EP von Kollegah ans Herz gelegt.

Es gibt ein neues Kollegah-Release und kaum jemand hat es mitbekommen

Das nächste bekannte Kollegah-Projekt? Jung, Brutal, Gutaussehend 3 mit Farid Bang. Allerdings hat Kolle heimlich, still und leise mit seinen langjährigen Producern Hookbeats und Phil Fanatic aka Bosshafte Beats ein weiteres Release rausgehauen. Die Street Stories EP steht seit vergangenem Freitag exklusiv auf Spotify und Deezer zum Streamen bereit.

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Von Angst geprägt: Laas resümiert EGJ-Zeit

Von Angst geprägt: Laas resümiert EGJ-Zeit

Von Till Hesterbrink am 19.10.2021 - 12:41

In einer äußerst ausführlichen Instagram-Story fasst Laas seine Zeit bei EGJ zusammen. Eine Zeit, die laut eigener Aussagen vor allem von Angst geprägt gewesen sei. Die Angst, das neue Camp zu enttäuschen. Auch an seine beiden ehemaligen Beef-Kontrahenten Kollegah und Farid Bang richtet er Grüße aus.

Laas bei EGJ: "Thema Angst"

Bewegt durch Ali Bumayes Aussagen im neusten TV Straßensound-Interview über die EGJ-Zeit fühlt sich auch Laas bewegt ein paar Worte zu seinem Signing bei dem Berliner Label loszuwerden. So habe sein Umfeld ihm geraten, sich nach den schlechten Verkaufszahlen seines Albums "Daemon" wieder einen "normalen Job" zu suchen. Zu diesem Zeitpunkt habe Laas (jetzt auf Apple Music streamen) bei Freunden auf dem Sofa geschlafen und wäre broke gewesen.

Dann habe er von Freunden aus der Szene die Anfrage bekommen, ob er nicht am Ali Bumaye-Album mitarbeiten wolle. Daraufhin sei er schnell ein fester Teil des Labels geworden und Arafat habe ihn gefragt, ob er nicht bei EGJ unterschreiben wolle. Er habe sich in der Hiphop-Welt nie willkommen geheißen gefühlt, aber dort wurde er ohne Vorurteile so aufgenommen, wie er war. Zum ersten Mal habe er sich dazugehörig gefühlt.

"Nun war ich nach 15 Jahren Struggle endlich mal irgnedwo angekommen, wo es plötzlich wieder Sinn machte, an meine Musik zu glauben."

Zwar habe er dadurch seine Geldprobleme hinter sich lassen könne, allerdings hätten sich neue, zuvor nicht erahnbare Probleme aufgetan. Besonders mit Selbstzweifeln habe er zu Kämpfen gehabt. Zum ersten Mal hätten seine Moves auch direkte Auswirkungen auf das hinter ihm stehende Team gehabt. Und dieses habe er nicht direkt wieder verlieren wollen. Diese Angst, keine Fehler machen zu wollen, habe ihn "versteinert".

Bushido startet Beef mit Koolegah & Farid Bang wegen Laas

Als Farid ihn dann auf einem Song disste, habe Arafat bei diesem angerufen und das Ganze aus der Welt geschafft. Allerdings habe Bushido dann mit seiner Aussage im Promovideo zu Black Friday, dass Laas jetzt bei ihm seie und ihn niemand mehr dissen könne, ein größeres Thema daraus gemacht. Ähnliches hatte auch Ali im Interview erklärt, dass dieser eine Satz für den Beef mit Kollegah und Farid gesorgt habe.

Laas habe sich erst über die Rückendeckung gefreut, verstehe heute aber, dass es vor allem auch um eine Machtdemonstration ging. Aus der Angst, sein Camp zu enttäuschen, habe Laas auch wieder angefangen, gegen Kollegah zu feuern. Aus heutiger Sicht sei er allerdings sehr unzufrieden mit diesen Lines.

"Ich stand genau in der Mitte zwischen zwei Parteien, deren Egos sehr wahrscheinlich die Größten dieser Szene sind. Farid und Kollegah sind, wenn es um dieses Thema Beef geht, die absoluten Endgegner, Bushido und Arafat zum damaligen Zeitpunkt genauso."

Am Ende des Tages habe er nur versucht, so unbeschadet wie möglich aus dieser Situation wieder herauszukommen.

Doch habe ihn das ganze auch gelehrt, dass Angst ihm eigentlich nichts anhaben kann. Er sei schon am Boden gewesen und habe jedes "worst case Szenario" miterlebt und sei trotzdem mit erhobenem Haupte rausgekommen. Zum Schluss bedankt er sich sowohl bei Kollegah und Farid Bang als auch bei Bushdio und Arafat für diese Zeit, die in stärker gemacht habe. Ali Bumaye antwortete Laas nach seinem Statement, dass er "nur Liebe" für ihn habe.

Aber auch aktuell gibt es immer wieder Dinge, mit denen Laas zu kämpfen hat:

Nach Shirin David-Album: Laas wollte seine Karriere beenden

Nach der gemeinsamen Fertigstellung des zweiten Albums von Shirin David, meldet sich Laas in seiner Instagram-Story zu Wort und zeigt sich enorm selbstkritisch: Bis heute sei er auf nichts, was er erreicht habe, stolz. Nach der Zusammenarbeit mit Shirin David an den Texten von "B*tches brauchen Rap" sei er zum wiederholten Mal kurz davor gewesen, seine Karriere zu beenden.


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