Was Farid Bang dazu sagt, dass sein Konto leergeräumt worden sein soll

Farid Bang musste sich mit einem Betrüger herumärgern: Der hatte es offenbar mit Hilfe eines gefälschten Ausweises geschafft, 60.000 Euro vom Konto des Rappers abzuheben.

Zumindest hat das die Bild-Zeitung so berichtet. Jetzt meldet sich Farid Bang allerdings selbst via Facebook zu Wort und gibt ein Statement zu der Angelegenheit ab.

Er postete den Bildzeitungs-Artikel mit der Ergänzung, dass er keine 36 Jahre alt sei und sein Konto auch nicht leer. Ansonsten befinde sich das Geld aber wieder dort, wo es hingehöre.

Weder bin ich 36 noch ist mein Konto Leer Und

Weder bin ich 36 noch ist mein Konto Leer Und das Geld ist auch wieder da wo es war

Wir freuen uns mit Farid Bang, dass der Betrüger offenbar festgenommen werden konnte.

Hier die Originalmeldung zu dem Vorfall:

Farid Bangs Konto geplündert: Dieb erbeutet 60.000 Euro!

Ein 26-jähriger Bistro-Betreiber aus Berlin soll im Juni innerhalb von zwei Stunden bis zu 60.000 Euro von Farid Bangs Konto erbeutet haben, berichtete die BILD vergangene Nacht. Aber von vorn. Mit einem gefälschten Ausweis soll Ufuk A. an einem Tag zwischen 14:20 Uhr und 16:21 Uhr in sechs Filialen der Stadtsparkasse Düsseldorf jeweils 10.000 Euro von Farid Bang s Konto abgehoben haben.

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Kommentare

Wir freuen uns mit Farid Bang, dass der Betrüger offenbar festgenommen werden konnte.

aber sonst immert gegen die cops hetzen ?????

Keinerlei Relevanz für hiphop... Ich denke, dass das nicht mal die ganzen Farid Fans interessiert.

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Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Von Michael Rubach am 31.07.2020 - 13:47

Die Neuauflage des wohl umstrittensten Battle der jüngeren Deutschrapgeschichte ist gestern über die Bühne gegangen. Für jeweils 10.000 Euro Antrittsgage haben sich Meidi und Ssynic ein Re-Match geliefert. Farid Bang hatte die Aktion eingefädelt und das Battle zur Attraktion eines mehrstündigen Events im Düsseldorfer ISS Dome gemacht.

Meidi & Ssynic mit unterschiedlichen Herangehensweisen

Nach vier Stunden Live-Event stand das Battle auf dem Programm. Ohne üppige Vorrede kamen die Jungs zur Sache. Meidi ging in jeder seiner Runden aggressiv zu Werke. Mit scheinbar ordentlich Wut im Bauch startete er ins Battle und ließ ohne Rücksicht auf Verluste jede Menge asoziale Punchlines folgen. Das Ende von Meidis Parts mündete stets in Beleidigungen gegen Ssynic und seine Mutter – mitten in so eine Schimpftirade schlitterte schließlich irgendwann ein "Time".

Ssynic konzentrierte sich darauf, Revue passieren zu lassen, was seit dem Alpha Royale alles geschehen ist. Dabei setzt er den Fokus auf Realtalk und breitete Anekdoten aus, die sich nach dem Match im April 2019 ereignet haben sollen. Auch verweist er auf seine eigenen Erfolge als Künstler. Schließlich sei er es, der seinen Traum leben könne. Hin und wieder redete Meidi in seinen Vortrag hinein.

Farid Bang genießt die Show

Farid Bang schaute sich das Spektakel sichtlich amüsiert aus sicherer Entfernung an. Später sollte er davon sprechen, dass das Battle ein "magischer Moment" gewesen sei. Nach drei Runden lagen die Karten auf dem Tisch und mit ein bisschen Verzögerung erfolgte auch der Handshake zwischen den Kontrahenten. Es ist ja schließlich nur Battlerap. Nun lag es bei den Zuschauer*innen, einen Sieger zu küren.

Im Gegensatz zum Alpha Royale verzichtete die Neuauflage auf eine prominente Jury. Farid Bang hielt sich ebenso vollkommen raus. Per Telefon-Abstimmung galt es, über Sieger und Verlierer zu entscheiden. Meidi konnte es lange gar nicht glauben, dass keine zusätzlichen Experten herangezogen wurden. Rooz, der durch den gesamten Stream führte, verkündete schließlich ein paar Stunden später das amtliche Endergebnis. Meidi schaffte es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen und setzte sich durch.

Damit bestätigte sich, was Ssynic bereits kurz vor der Bekanntgabe geahnt hatte. Er glaubte, dass sein Kontrahent aus Hannover an diesem Tag triumphieren würde.

"Ich würde auch sagen, er war auf jeden Fall vorne. Er hat solide durchgespittet, mehr Punchlines gehabt, sich weniger rausbringen lassen. Reicht."

Ohne die Atmosphäre, die durch das Vorhandensein einer Crowd entsteht, machte das Battle an manchen Stellen einen befremdlichen Eindruck. In einer leeren Location mag einfach nicht so recht Battle-Stimmung aufkommen – trotz einer erkennbaren Grundaggressivität von Meidi und Ssynic. Die Vibes im Nachhinein waren dafür umso versöhnlicher. Meidi bot Ssynic mehrmals den Dialog an, um diese umfangreiche Episode deutscher Battlerap-Geschichte noch einmal aufzuarbeiten.

Wir haben euch den Stream der kompletten Show hier eingebunden. Nach circa vier Stunden beginnt das Battle:


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