Vorwurf gegen Soufian: Satiriker Shahak Shapira fällt offenbar auf Fake-Profil rein

Das Internet und seine Tücken – der Satiriker Shahak Shapira kennt sich eigentlich bestens damit aus und dreht gerne unbedachten Nutzern einen Strick daraus, wenn sie sorglos im Netz mit Beleidigungen, Drohungen und einfach geistigem Abfall um sich werfen. Heute war er selbst offenbar etwas übereifrig.

Nachdem er am Montag die alte Nazikeule gegen Fler schwang, stellte er heute einen Vorwurf gegen Nachwuchs-Azzlack Soufian in den Raum. Er teilte den Verlauf eines Gesprächs mit dem Facebook-Profil eines Soufian Adoppelz, der die ekelhafte Nachricht schrieb:

Du machst dich bei jedem zur Witzfigur vertrau mir kleiner Jude. Wenn wir kommen wünscht du dir Hitler zurück. [sic]

Nachdem der Post knapp zwei Stunden online war, ruderte der Satiriker vorsichtig zurück und entschuldigte sich provisorisch für den Fall, dass es sich um ein Fake-Profil handeln sollte. Wenig später antwortet Soufian über seinen offiziellen Facebook-Account:

Das ist nicht mein Profil! Check nächstes mal vorher bevor du so ein Scheiß postest! [sic]

Mittlerweile wurde der Beitrag gelöscht und Shapira hat sich entschuldigt:

Soufian

Das ist nicht mein Profil Shahak Shapira! Ich habe nichts gegen Juden! Mensch ist Mensch

Hab den Post runtergenommen - tut mir leid, mir war nicht klar, dass es ein Fakeprofil ist. Hätte das vorher klären sollen.
Apropos Rapper und Shahak Shapira: Auf Twitter wurde nun ein Account gesperrt, der mutmaßlich auch dem Satiriker zuzuordnen ist. Spießer-Bushido machte sich mit zahlreichen Tweets über Bushidos Ansagen gegen die Post-Filiale am Hindenburgdamm, die Telekom, Air Berlin und Co lustig. Irgendjemand fand das aber offenbar weniger witzig:

Shahak Shapira

Wie beschissen kann eine Social-Media-Plattform eigentlich sein? #RIPSpiesserBushido