Im Oktober vergangenen Jahres stellten wir ein Best of an Rapper-Auftritten bei TV total zusammen. Schon damals war klar, dass eine Top 5 nicht reichen würde, schließlich waren über die Jahre so einige Sprechgesangsartisten in Stefan Raabs legendärer Late-Night-Show zu sehen.

Beim letzten Mal gab es unter anderem den legendären "Freif*ck-M*schi"-Auftritt von Eminem zu sehen, auch Kollegah und Farid Bang durften nicht fehlen. Das war natürlich nicht alles!

Nun präsentieren wir dir den zweiten Teil und wer weiß: Vielleicht gibt es irgendwann sogar Part 3.

Los geht es mit Sido, der erneut vertreten ist:

Im Herbst 2009 releaste Sido sein viertes Soloalbum Aggro Berlin, es war das erste nach Auflösung des gleichnamigen Labels. Im Mittelpunkt stand bei Raab jedoch Sidos Verletzung, die er sich wenige Tage zuvor bei der Stock Car Crash Challenge zugezogen hatte. Dort quetschte sich der Berliner die linke Hand, der farbliche Unterschied zu seiner rechten nahm fast schon gruselige Züge an. Sido wirkte trotz dessen vollkommen gelassen und verkaufte das Ganze als geplanten Promo-Move. Gewusst wie!

Über seinen sich damals andeutenden Stilwandel wurde ebenfalls geplaudert, während Schwester Birgit den Verbandswechsel vornahm:

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"Bei vielen verkackt": Als Cro ein Double zum Echo schickte
Cro

"Bei vielen verkackt": Als Cro ein Double zum Echo schickte

Von Michael Rubach am 12.05.2021 - 11:03

Der Musikpreis Echo ist Geschichte. Cro ist weiterhin am Start. Der Musiker erinnert sich in einem Interview bei MDR Jump nun an die Verleihung im Jahr 2012. An der Seite von Chimperator-Chef Sebastian Schweizer erschien ein Typ mit Pandamaske auf der Gala – dabei handelte es sich jedoch nur scheinbar um Cro. Der echte Carlo konnte es zeitlich nicht einrichten und schickte einen Doppelgänger zum Promiauflauf.

Cro ließ sich öfter durch ein Double vertreten

Es ist fast zehn Jahre her: Cro (diesen Artist auf Apple Music streamen) feierte mit "Easy" seinen Durchbruch. Für den Echo 2012 war der Terminkalender zu voll. Trotzdem wollte man im Chimperator-Camp Präsenz zeigen und fasste einen Plan:

"Ich konnte irgendwie aus zeitlichen Gründen nicht hin und dann haben wir einen anderen Typen geschickt, der tatsächlich auch Carlo hieß."

Um den Fake-Cro nicht auffliegen zu lassen, herrschte für die Person unter der Pandamaske weitestgehend Redeverbot. Das führte wohl zu Situationen, die Cro im Nachhinein ein wenig unangenehm zu sein scheinen. Bei Sido dürfte er an diesem Tag kaum gepunktet haben.

"Sido zum Beispiel sagt 'Hallo' und der Dude konnte nicht antworten. Und ich glaube, ich hab’s mir da bei vielen verkackt."

Es war mutmaßlich nicht das einzige Mal, dass der echte Cro Veranstaltungen fern blieb. Er habe "hier und da mal jemand anderen geschickt", erzählt Cro im Interview. Diese Aktionen seien jedoch im Unterschied zum Echo "schön durchdacht" gewesen. Die gesamte Story vom Cro-Doppelgänger bei der Echo-Verleihung ist nicht neu.

Einen Artikel aus der Sicht des Doubles gab es seinerzeit in der Juice zu lesen. Dort beschrieb ein Praktikant, was er unter der Maske bei dem Musikpreis erlebt hat. "Gespräche sind möglichst zu vermeiden", hieß demnach die Anweisung. Auch schickte das Panda-Double in seinem Text direkt eine Entschuldigung mit: "Falls Carlo seitdem der Ruf nachhängt, ein arroganter Panda zu sein: Das war nur ich, Carlos."

Mit seinem neuen Album "trip" hat Cro aus den bekannten Gründen keine Chance, für einen Echo nominiert zu werden. Was es jedoch mit dem Cover auf sich hat und wie locker die Zusammenarbeit mit Shindy abgelaufen ist, kannst du hier nachlesen:

Cro erzählt, wie das Shindy-Feature auf "trip" zustandegekommen ist

D


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