Corona mal anders: Snoop Dogg wirbt für Biermarke

Wenn nichts mehr geht, geht Snoop Dogg. So könnte man auf den ersten Blick die Maßnahme verstehen, welche die mexikanische Biermarke Corona in die Wege geleitet hat. So wird der Doggfather der Star eines kommenden Werbespots sein und trotz des grassierenden Coronavirus "La Vida Mas Fina" ("das schönste Leben") verkünden.

Snoop Dogg wirbt für Corona-Bier

Man wolle "Personen zusammenbringen, die den Corona Vibe verkörpern", sagte eine Sprecherin der Marke gegenüber AdAge. Snoop Dogg ist dabei einer von mehreren US-Promis, die dieses entspannte Leben abbilden sollen. Neben der Raplegende sind unter anderem noch ein Profigolfer und eine Schauspielerin Teil des Ensembles.

Eine Vorabversion des Spots hat bereits in Las Vegas Premiere gefeiert. Die Kampagne ist offenbar seit einiger Zeit in der Entwicklung. Im Mai wird mit der Veröffentlichung der finalen Spots gerechnet.

Corona-Bier reagiert mit Snoop Dogg wohl nicht auf Imageschaden

Viele Medien berichteten, dass das Coronavirus negative Auswirkungen auf das Geschäft mit dem gleichnamigen Bier habe. Es handele sich um "gigantische Verluste", die der Hersteller verzeichnen müsse. Vor allem US-Bürger seien nachhaltig in ihrem Konsumverhalten verunsichert. Das würde eine Telefonumfrage nahelegen.

Die Sache ist nur, dass gerade einmal 737 US-Bürger von einer umstrittenen PR-Agentur befragt wurden. Zwar gaben 38 % an, aktuell "unter keinen Umständen" Corona trinken zu wollen, aber so eine persönliche Vorliebe kann man auch ohne Virus entwickelt haben.

Belege für einen Imageschaden in den USA gibt es bis dato nicht. Vielmehr lief das Geschäft in den letzten Wochen offenbar ziemlich gut. Die Company hinter der Marke Corona sah sich sogar zu einer Stellungnahme veranlasst, um klarzumachen, dass das US-Business bisher keineswegs unter dem Virus leidet. Der CEO von Constellation Brands erklärte:

"Es ist extrem bedauerlich, dass die jüngsten Falschinformationen über den Einfluss des Virus auf unser Geschäft in den traditionellen und sozialen Medien ohne weitere Recherche oder Überprüfung verbreitet wurden."

("It’s extremely unfortunate that recent misinformation about the impact of this virus on our business has been circulating in traditional and social media without further investigation or validation.")

International sieht es schlechter aus – aber dort wird man sich auf eher nicht auf die Strahlkraft von US-Profigolfern verlassen. Die aktuelle Kampagne mit Snoop Dogg ist wohl vor allem für den amerikanischen Markt konzipiert worden. Sie als Reaktion auf die derzeitigen Entwicklungen einzuordnen, scheint kaum zutreffend zu sein. Jemand, der das Bier vor Kurzem noch mit ein paar lockeren Bars supportet hat, ist Money Boy:



Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an


CORONA FREESTYLE

Ein Beitrag geteilt von Money Boy (@therealmoneyboy) am

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack powered by Hiphop.de

Deine Deutschrap-Playlist powered by Hiphop.de, immer mit den aktuellsten Tracks der deutschen Hip-Hop Szene! Cover: ERRDEKA

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

"Ich trage keine Maske": Lil Pump wird von Fluglinie auf Lebenszeit verbannt

"Ich trage keine Maske": Lil Pump wird von Fluglinie auf Lebenszeit verbannt

Von Alina Amin am 29.12.2020 - 14:20

Lil Pump war 2020 ziemlich gut darin, mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam zu machen – das ändert sich auch zum Jahresende hin nicht. Am Montag soll der Rapper sich mit der amerikanischen Fluglinie JetBlue angelegt haben. Das geht aus bereits gelöschten Instagram-Stories von Pump sowie Berichten der Fluggesellschaft hervor. Grund: An Board des Flugzeugs weigerte sich Lil Pump, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen und beleidigte die Mitarbeiter. 

Lil Pump weigert sich einen Mundschutz aufzusetzen & wird verbannt

Lil Pump war am Montag ohne Mundschutz an Board eines Inlandfluges von Fort Lauderdale nach Los Angeles. Als er von den Mitarbeitern mehrere Male darauf hingewiesen wurde, dass er eine Maske tragen müsse, weigerte sich dieser und fing kurze Zeit später an "laut zu husten und zu niesen".

Ein Repräsentant der Firma erklärt dem XXL Mag, dass die Sicherheit aller Kunden und Mitarbeiter höchste Priorität habe. Nach den Firmenregulierungen müsse deshalb jeder Passagier, der älter als zwei Jahre ist, während des Fluges eine Maske tragen.

In Los Angeles angekommen soll die Fluglinie die Polizei gerufen haben. Lil Pump wurde nicht verhaftet, dafür aber von JetBlue für weitere Flüge verbannt. 

"Ich trage keinen Mundschutz, weil der Coronavirus fake ist"

In einer nun gelöschten Instagram-Story erklärt der Rapper, dass er keine Maske tragen würde, da der Coronavirus nicht echt sei. 

"F*ick JetBlue, f*ck jeden, der da arbeitet. Über 2020 und 2021 werde ich keine Maske tragen, ich werde keine f*cking Maske tragen. Corona ist fake. Bye."

('F*ck JetBlue, f*ck everybody that work in there. All 2020-21, I ain't wearing no mask, I ain't gotta wear no f*cking mask b*tch, Corona's fake. Bye')


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)