Situation zwischen Julian Williams und Arafat Abou-Chaker angeblich eskaliert

Mit einem unschönen Post schockte Julian Williams am Dienstagabend seine Fans.

Darin heißt es, "dass die Situation zwischen Julian Williams und Arafat Abou-Chaker eskaliert" sei.

Es sei ein schwarzer Tag und es gebe Verletzte. Den Post verfasste offenbar Williams' Team. Zuvor war das Profil- sowie Titelbild der Facebook-Seite des Sängers in schlichte schwarze Banner umgeändert worden. Was genau vorfiel und inwiefern der Post der Wahrheit entspricht, ist bis dato unbekannt.

Julian Williams, der früher mehrfach mit Bushido zusammenarbeitete, hatte in den vergangenen Tagen in zahlreichen Live-Videos unter anderem Bushido und Arafat massiv beleidigt. 



Foto:

Screenshot: https://www.facebook.com/julianwilliams/posts/1430553050339829

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Kommentare

So lächerlich, als ob die Intention solcher Posts nicht jedem klar ist: reine Aufmerksamkeitssucht. Das hat wirklich null mit Hip Hop zu tun, eher mit Hooligankämpfen, wobei Hooligans nicht so berechend bzw. so dumm (sollte da wirklich etwas vorgefallen sein) sind so etwas öffentlich zu machen. "Real Bad Boys move in silence". Das sind nur erbärmliche Straßenschläger, die nichts mit unserer Kultur zu tun haben. Hört auf so einem Mist ein Forum zu geben!

Der nächste....voll der Aufmerksamkeit suchende Kindergarten!!!
Ihr macht euch voll lächerlich echt
Mag sein das Julian ein super Sänger ist aber sobald der seinen Mund auf macht entweicht dem nur Müll...man brauch sich nur mal seine Interviews reinziehen
Fremdscham pur

hiphop.de entwickelt sich echt immer mehr zu rapupdate 2.0

Man sollte J-Luv wirklich mal zwangseinweisen. Wenn man sich die Videos / Interviews von dem reinzieht, ist es doch wirklich offensichtlich, dass der Typ Hilfe braucht. Das erinnert mich alles ein bisschen an Playboy51.

Geb dir voll Recht,ich war selbst völlig verstört was für merkwürdige Ansagen und dann auch noch derart viele auf Youtube von ihm zu finden sind.Hab ihn als guten Sänger und coolen Typen in Erinnerung gehabt.Aber diese Videos wirken eher wie ein Hilferuf von jemanden der in einen schweren psychotischen Schub steckt und dringend zum Therapeut muss.Schade was aus ihn geworden ist,ich hoffe er erholt sich psychisch irgendwann wieder und falls die ihn echt gepackt haben-natürlich auch physisch

Der Typ hat so einen an der Klatsche. Zu viele Drogen!!
Wenn er nicht abgestochen wird, stirbt er am Drogenkonsum, Irgendwo inner dunklen Ecke. Ich fand den früher echt mal gut! Jetzt ist einfach nur noch Fremdschämen angesagt, so peinlich seine "Interviews" bzw Self-videos!!

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Bantu Nation vs. Fler: Sugar MMFK teilt in neuem Part aus

Bantu Nation vs. Fler: Sugar MMFK teilt in neuem Part aus

Von HHRedaktion am 31.03.2020 - 15:48

Mehrere parallel laufende Konflikte sind für Fler eher Königsdisziplin als etwas Neues. Insofern sorgt der Berliner Troublemaker im außergewöhnlichen Kalenderjahr 2020 für etwas gefühlte Normalität. Kurz nach Sentinos Disstrack-Hörprobe gibt es nun auch von Sugar MMFK Zeilen zu hören, die konkret an Flizzy adressiert sind.

Sugar MMFK disst Fler in Instagram-Part

Darin geht es unter anderem um Flers Connections zu schwarzen Community, den obligatorischen 31er-Vorwurf und in einer Line auch um Bushido. Der Grund für den neu entfachten Streit steht in den Zeilen nicht im Fokus, sondern wird nur beiläufig angerissen:

"Fler wollt' auf gut vernetzt machen ohne Highspeed / geht zu sein' alten Unterdrückern, wird zur Wifey"

"Hab' dir oft Props gegeben, aber übertreib' nicht / Bantus sind Kings, Akhi, nur du weißt nicht / mit mir f**kt keiner, Akhi, nur du weißt nicht / bei der nächsten Frechheit weiß ich, Rappen reicht nicht"

Das steckt dahinter: Dem Bonner und seinen Bantu Nation-Homies Des, G-Mac und Co ist eine Aussage aus Flers aktuellem TV Strassensound-Interview ein Dorn im Auge. Als Fler darin erklärt, dass er aufgrund seiner Kontakte zu Rappern aus der schwarzen Community kein Nazi sein könnte – was ihm ohnehin niemand vorgeworfen hat – namedroppt er auch die Bantu Nation.

"Ein Jalil, der ist mein Bruder gewesen. Er zieht die Karte jetzt? [...] Mortel, diese ganze Bantu Nation, die ganzen Filme da. Bro, welcher weiße Rapper hat die gepusht wie ich?"

Beziehungsstatus "vorbelastet": Fler & Deutschraps schwarze Community

Dieses Zitat hat die Jungs aus NRW getriggert. Schon vor einigen Tagen reagierten sie auf die Aussage und stellten klar, dass aus ihrer Sicht nur Xatar etwas derartiges von sich behaupten könnte. Nun hat Sugar eben auch für eine musikalische Antwort gesorgt.

Fler denkt dabei wahrscheinlich an eine Phase vor wenigen Jahren (circa 2016-2017), als unter anderem Mortel und seine Gang Racailles gelegentlich mit ihm zu sehen waren. Damals entstand das Video zu "Sollte so sein", in dem neben Mortel und Co auch Peti Free am Start waren. Beim Openair Frauenfeld-Konzert von Flizzy 2017 wurde eine riesige Racailles-Flagge auf der Bühne geschwenkt und auch auf der Tour damals waren immer wieder einige der Jungs auf der Bühne zu sehen, um gemeinsam Action zu machen.

Das Verhältnis war tatsächlich lange Zeit sehr positiv, aber die Mitglieder des Labels Bantu Nation spielten dabei keine vordergründige Rolle. Vielleicht hat Fler schlichtweg die Racailles und die Bantu Nation verwechselt.

Außerdem kann natürlich darüber diskutiert werden, wie viel Einfluss eine Handvoll gemeinsamer Tracks und Auftritte für den weiteren Weg von Mortel und den Racailles im Game hatten.

In die Situation, sich bei Davud zu rechtfertigen, kam Fler durch eine Line auf seinem noch relativ frischen Album "Atlantis". Im Song "Mood" bezeichnet er Jalil als "Slave", der nach seinem Job im Apple Store bei Maskulin dann zu "Django Unchained" geworden wäre.

Fler droppt Sklaven-Line gegen Jalil, aber will sie nicht rassistisch meinen

Dass Fler auf seinem neuen Album "Atlantis" auch Lines gegen den ehemaligen Homie und Kollabopartner Jalil rappt, überrascht sicher die wenigsten Hörer. Die Art und Weise sorgt allerdings...

Er beharrt darauf, dass diese Zeile lediglich ein kunstvolles Bild für Jalils persönlichen Weg sei. Das mag zum Teil so sein. Aber einen dunkelhäutigen Ex-Homie als Sklaven zu bezeichnen, ist im besten Fall höchst unglücklich gewählt und im schlimmsten Fall eben eine rassistische Line.

Dieser Provokation wird Fler sich nicht erst bei der endgültigen Veröffentlichung der LP bewusst geworden sein. Zu intensiv war sein Konflikt mit der schwarzen Community Anfang 2019. Zu lange spielt er schon dieses Deutschrap-Game, um sich nicht im Vorfeld über die möglichen Folgen dieser Zeilen im Klaren gewesen zu sein.


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