PA Sports vs. JuliensBlog: Wie ein unbekannter Rapper versucht, den Beef auszunutzen

Das klingt nach keiner sehr klugen Idee: Öffentlich zuzugeben, dass man die Reifen am Auto einer anderen Person aufgestochen hat. Das hält den Nachwuchs-Rapper Mickey Glock allerdings nicht davon ab, genau das zu tun. Der behauptet nämlich, für die zerstochenen Reifen an dem Auto des JuliensBlog-Betreibers Julien Sewering verantwortlich zu sein.

Dafür dürfte er bald die Konsequenzen tragen – immerhin hat Julien Sewering Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Zuvor veröffentlichte der YouTuber ein Statement, das so interpretiert werden konnte, als glaube er, PA Sports sei für die Aktion verantwortlich.

JuliensBlogTV

So, Anzeige gegen unbekannt ist gerade raus. Ich hab ja nicht gesehen, wer es war... Es deutet auf einen Linkshänder hin.

Der aufstrebende Rapper Mickey Glock scheint den Wirbel darum für sich und seine Promo nutzen zu wollen, die Sache aber irgendwie nicht richtig durchdacht zu haben. Egal, ob er es nun war oder nicht. Die von ihm präsentierten Fotos sehen jedenfalls so aus, als seien sie entstanden, nachdem (von der Polizei?) bereits Markierungen angebracht wurden, die auf den Bildern des JuliensBlog TV-Facebook-Accounts nicht zu sehen waren.

Mickey Glock

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Unklar bleibt auch, ob es sich überhaupt wirklich um dasselbe Auto handelt – und natürlich, wieso sich jemand ernsthaft öffentlich mit einer derartigen Straftat brüsten wollen sollte. Aber vielleicht lässt sich ja Kapital daraus schlagen. 

Anscheinend gibt es jetzt genau deshalb auch einen neuen Track von Mickey Glock (der sich offenbar sehr stark von SpongeBozz inspirieren lässt). Allerdings eine "leider sehr spontane Videoauskopplung", wie der Nachwuchs-Rapper auf Facebook zugibt: Er habe die Welle ausnutzen wollen.

Was sagt ihr zu dem Promo-Move? Wirkt das auf euch glaubwürdig?

Was aktuell so zwischen PA Sports, Kollegah, SpongeBozz und Julien Sewering los ist, steht hier:

Reifen zerstochen: JuliensBlog mit Anschuldigung, PA Sports antwortet

" Gleich knallt's", hatte PA Sports im Vorfeld seiner dritten Auskopplung aus Verloren im Paradies angekündigt. Er wusste wohl ganz gut, welches Nachspiel der Rundumschlag HS.HC mit Kollegah ( hier die Disses im Überblick) haben könnte...

SpongeBozz und JuliensBlog reagieren auf den Diss von Kollegah und PA Sports

PA Sports und Kollegah dissen in ihrem neuen, gemeinsamen Song gleich eine ganze Reihe Leute. Auch SpongeBozz ( beziehungsweise Sun Diego ) und der YouTuber Julien Sewering kriegen mehr als nur Seitenhiebe ab. Was sie offensichtlich nicht auf sich sitzen lassen wollen.

PA Sports richtet harte Worte an JuliensBlog und SpongeBozz

PA Sports disst in HS.HC mit Kollegah unter anderem auch SpongeBozz und den JuliensBlog-Betreiber. Die beiden haben mit einem kurzen Video reagiert, in dem mehrere Sprachnachrichten zu hören sind, einige Beleidigungen fallen und eine Analyse angekündigt wird.

Kollegah und PA Sports teilen aus: Die Disses im Überblick

"GLEICH KNALLTS !! 100% Rap 100% IN DIE FRESSE !!" [sic], so kündigte PA Sports heute seine Videosingle mit Kollegah an. PAs Worte kamen nicht von ungefähr. Er und Kollegah teilen auf dem Song massig aus...

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T-Pain sichert sich "f*cktpain.com" – und verkauft dort Merch

T-Pain sichert sich "f*cktpain.com" – und verkauft dort Merch

Von Michael Rubach am 18.02.2020 - 13:25

T-Pain inszeniert sich als geschäftstüchtiger Typ: Laut eigenen Angaben hat er eine Website erstanden, die auf den wenig schmeichelhaften Namen f*cktpain.com hört. Statt ausschließlich Hate findet man dort nun zusätzlich einen Merch-Shop. Was wirkt wie ein unglaublich smarter Move, könnte auch einfach nur ein Promo-Stunt sein.

T-Pain kauft "F*ck T-Pain"-Website

In einem Tweet beschreibt der Autotune-Pionier wie das Geschäft abgelaufen sein soll. Er habe den Link zu einer Page erhalten, die sich ausschließlich aus Beleidigungen gegenüber seiner Person zusammensetzt. Statt die Seite offline nehmen zu lassen, sei T-Pain daraufhin auf die Idee gekommen, den geballten Hate in ein Businessmodell umzuwandeln. Außerdem wolle er den Menschen nicht verletzen, der so viel Zeit und Mühe in diese Kampagne investiert hat. Also habe er die Domain einfach gekauft, um sie für eigene Zwecke zu benutzen.


Foto:

Screenshot: twitter.com/TPAIN

Wenn man sich nun dorthin verirrt, kann man Shirts shoppen, die zum Ausdruck bringen, wie abstoßend man T-Pain und Autotune findet. Auf den ersten Blick hat das viel von einem überlegen gespielten Schachzug im zugetrollten Internet. Doch einige Twitter-User wollen dem Sänger diese Geschichte nicht so recht glauben.

Zweifel an T-Pains Version

Ein Paar User wollen den Vorgang überprüft haben. Sie unterstellen T-Pain, dass er und sein Team von Anfang an mit der Seite zu tun gehabt hätten. Ein Webdesigner aus dem Lager des Sängers soll bereits im Dezember 2019 in Verbindung mit der Website gestanden haben. Eine gewisse Spontanität müsste man T-Pains Aktion mit diesem Hinweis schon einmal absprechen.

Auch sei der Eigentümer-Wechsel der Domain kaum derart erfolgt, wie T-Pain es angegeben hat. Der Besitzer der Website sei seit der Erstellung unverändert geblieben. Ein Transfer habe nicht stattgefunden.

Nick Soapdish on Twitter

@AROAH @TPAIN @theneedledrop Good pick up. Also looks like the owner of the website domain hasn't changed hands since it's initial creation date, so it's never been transferred from anyone.

T-Pain entgegnete, dass ein Re-Design der Seite natürlich notwendig gewesen sei. Vorher habe alles wie eine Variante von MySpace ausgesehen. Jetzt, wo sein Geld in der Page stecke, könne er sie so nicht weiter präsentieren. Zu der angeblichen Ungereimtheit mit dem Webdesigner schweigt er vorerst.

In Bezug auf die Kaufabwicklung gab er sich zudem recht ahnungslos. Ihm sei mitgeteilt worden, dass er die Domain erworben habe. Wie das alles konkret funktioniere, wisse er nicht. Schlussendlich zeigte er sich noch amüsiert darüber, dass einige Personen nicht wahrhaben wollen, wie er mit der Situation umgegangen ist. Er beharrt auf der Realness hinter dem Vorgang.

T-Pain on Twitter

@AROAH @theneedledrop Yea the shit looked like a MySpace page when I saw so of course I had my ppl redesign it. I'm not gonna present it like that with my money into it now

T-Pain on Twitter

@AROAH @theneedledrop I saw it. Told my ppl to make sure I own it. I do now. I don't know how the rest works. Why do you want this to not be real lol

Wie T-Pain zu seiner Hochphase 40 Millionen Dollar auf den Kopf gehauen haben will, kannst du hier nachlesen:

Wie T-Pain $40 Millionen verprasst haben soll

T-Pain war in der Sendung The Breakfast Club zu Gast und hat erzählt, wie er in kürzester Zeit sein Vermögen von 40 Millionen Dollar losgeworden ist. Ein gesundes Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben juckte den Autotune-Godfather in der Vergangenheit offenbar nicht so richtig.


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