Nazar holt sich Wahlhilfe und ist irritiert
Nazar

 

Nicht nur in Deutschland öffnen bald die Wahlkabinen. Auch bei unseren Freunden in Österreich steht die sogenannte Nationalratswahl an. Am 15. Oktober ist es soweit und auch im Nachbarland wahlberechtigte Rapper machen sich so ihre Gedanken.

Nazar wollte sich online ein wenig auf die Sprünge helfen lassen. Eine beliebte Entscheidungshilfe für das Kreuz an der richtigen Stelle ist in Deutschland der Wahl-O-Mat. In der Alpenrepublik kann man sich auf Wahlkabine.at darüber informieren, welche Parteiprogramme sich mit den eigenen Standpunkten decken.

Das Ergebnis "verstört" den Rapper augenscheinlich:

Seine Haltung scheint weit links und grün. Ob ihn die Eindeutigkeit des Resultates überrascht oder ob er eigentlich gar nichts mit der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) anfangen kann, bleibt vage. Vielleicht verblüfft ihn auch das schwache Abschneiden der Parteien aus der politischen Mitte.

Klar hingegen ist, dass Nazar mit den rechten Strömungen in Österreich auf Kriegsfuß steht. Das weiß man spätestens seit seiner Auseinandersetzung mit einem führenden Politiker der FPÖ:

Nazar droht juristischer Ärger mit umstrittenem Politiker

Wegen einer Beleidigung auf einem Konzert könnte es für Nazar nun juristischen Ärger geben. Nazar soll bei seinem Tourstopp in Wien den Politiker Heinz-Christian Strache von der Freiheitlichen Partei Österreichs als "H*rensohn" bezeichnet haben. Straches Anwalt Michael Rami hat nun offenbar Anzeige wegen Beleidigung gestellt.

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