Wie Maxwell fast ohne Führerschein davonkam ... und dann doch geschnappt wurde

187 Strassenbande-Mitglied Maxwell hat am 24. März sein Soloalbum Kohldampf releast. Beim Noisey-Format Das erste Date mit... packte der Hamburger nun eine ziemlich verrückte Story aus, die während der Entstehung des Albums passierte.

Gemeinsam mit Jambeatz und Joshi Mizu habe er an einem Tag fleißig im Studio gewerkelt: 

"Wir sind irgendwann zu McDonald's gefahren, um was zu essen. Als wir ins Auto eingestiegen sind, dachte ich mir noch: 'Vielleicht lass' ich lieber Joshi fahren.'"

Aber dann setzte sich Maxwell doch selbst ans Steuer - wohl nicht die beste Idee:

"Zehn Meter gefahren, bam – Zoll hält uns an. Stand auf einmal mitten im Dunkeln da."

"Und dann ging's los. Aussteigen, durchsuchen, dann haben die mein Ott gefunden und das ganze Auto einmal auf den Kopf gestellt, weil die nach Kokain gesucht haben."

Der Zoll habe die Jungs schließlich weiterfahren lassen - ohne Führerscheinkontrolle. Maxwell wähnte sich offenbar schon auf der sicheren Seite, als dann doch alles anders kam: "In dem Moment, wo wir weiterfahren wollen, platzt plötzlich mein Benzinschlauch. Bam! Ich schwöre, der ganze Parkplatz war voll mit meinem Benzin, Digga."

Die Zollbeamten riefen dann natürlich die Polizei und damit flog der Führerschein-Schwindel des 187ers auf: "Die Polizei kam dann auch. Und mit ihnen die ganze Palette, Führerschein etc. Am Ende musste ich mit auf die Wache, Blut abnehmen, komplett gef*ckt und ab in die Zelle. Ich verfluche diesen H*rensohn Benzinschlauch! Aber der Zoll hätte mich halt weiterfahren lassen."

Die komplette Story sowie den Rest des Interviews, in dem es unter anderem um Kochkünste, Konkurrenz-Denken und Snoop Dogg geht, kannst du bei Noisey nachlesen:

Das erste Date mit ... Maxwell - Noisey

"Wir sind hier auf einem Date! Hör auf, die Bananas der Kellnerin anzugeiern!" - Maxwell: "Wenn hier irgendeine Banana angegeiert wurde, dann ja wohl meine!"

Mit seinen zwei Snippets lässt uns Maxwell außerdem bereits in sein neues Release reinhören:

Maxwell - Kohldampf (Snippet Pt. 1) [Audio]

DJ Mugzee durfte schon mal in das kommende Solo-Debüt Kohldampf von Maxwell reinhören und hat kleine Kostproben zu einem Snippet zusammengebastelt. Den ersten Teil davon können wir seit heute hören. Unter den bewährten 187-Sound mischt sich dabei auch ein Hauch G-Funk.

Maxwell - Kohldampf (Snippet Pt. 2) [Audio]

Maxwell veröffentlicht knapp acht Tage vor dem Release seines Album Kohldampf den zweiten Teil des Snippets. Wir bekommen Einblicke in Beiträge von RAF Camora, Gzuz, LX, Sa4, Bonez MC und dem Kanadier Tory Lanez. Höre dir hier den ersten Teil des Snippets an.

Eine kurze Umfrage zum Schluss

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"Schockiert und wütend": Graffiti-Artist verklagt New Yorker Polizei

"Schockiert und wütend": Graffiti-Artist verklagt New Yorker Polizei

Von Michael Rubach am 03.06.2021 - 13:08

Der Graffiti-Künstler Michael McLeer nimmt es nicht hin, dass die New Yorker Polizei eines seiner Murals übermalt hat. Wie New York Daily News berichtet, hat der Artist, der in der Szene als Kaves unterwegs ist, nun Klage eingereicht. Das Engagement der Polizei "Hunderte von wertvollen, anerkannten und erlaubten Kunstwerken" in der ganzen Stadt.

New Yorker Polizei startet Initiative zur Graffiti-Entfernung

Seit dem 10. April 2021 ist die New Yorker Polizei auf spezieller Reinigungsmission. Unter einer eigens eingerichteten E-Mail-Adresse können Bürger*innen sich melden und auf Bereiche in der Stadt hinweisen, die "dringender Aufmerksamkeit" bedürfen. Allein letztes Jahr sollen bei der Polizei 6.000 Beschwerden wegen Graffiti eingegangen sein. Bei der Vorstellung der Initiative sagte ein Vertreter der Polizei gemäß New York Post:

"Wir werden eine Menge von diesem Graffiti entfernen, das wirklich überall in der Nachbarschaft zu finden ist und diese schlecht aussehen lässt."

Bei diesem Vorgehen ist offenkundig ein Mural von Kaves, das gemeinsam mit dem New Yorker Graffiti-Artist Revs entstanden ist, ins Visier geraten. Das Werk mit dem Titel "Death From Above" war seit 2008 in Brooklyn zu sehen. Die Polizei hat auf Twitter ein paar Eindrücke ihrer Putzaktion geteilt.

Graffti-Artist reagiert geschockt – und klagt

"Death From Above" hatte für Kaves offenbar auch einen besonderen emotionalen Wert. Es sei eines seiner ältesten öffentlichen Werke gewesen.

"Als ich herausfand, dass dieses Stück zerstört wurde, war ich am Boden zerstört. Als ich diese Arbeit machte, war ich voller Stolz. Ich hatte das Gefühl, dass es eine epische Qualität hatte. Es war ein meiner Mutter gewidmetes Piece und wurde zu einem meiner ältesten öffentlichen Pieces, das 13 Jahre lang unberührt geblieben ist."

Der Einschätzung des Künstlers nach haben "ungeschulte Polizisten und unbezahlte sogenannte Freiwillige" seine Arbeit beseitigt. Außerdem gibt er an, vor 13 Jahren eine Erlaubnis für das Mural eingeholt zu haben. Das Vorgehen der Polizei habe ihn "schockiert und wütend" zurückgelassen. Das gelte übrigens auch für den Eigentümer des Grundstücks, den Mieter des Grundstücks und die Anwohner*innen. Es sei nichts anderes, als würde man ein Museum oder eine Galerie besuchen und über die Arbeiten an der Wand rübermalen.

Für seine Klage hat er sich einen Anwalt ins Boot geholt, der vor ein paar Jahren bereits eine Millionenentschädigung für die Künstler*innen der berühmten 5 Pointz-Graffiti herausholte. Kaves fordert die New Yorker Polizei auf, das beseitigte Werke als Kunst anzuerkennen und ebenfalls von der Kampagne betroffene Artists zu entschädigen.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters war die New Yorker Polizei zu keiner Stellungnahme bereit.


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