Massenschlägerei: Warum 10 DMX-Songs im Club zur Randale führen

Dass DMX' Mucke ein klein wenig aggressiv ist, darüber brauchen wir nicht zu streiten. Dass es allerdings für Massenschlägereien im Club sorgen kann, hätten wir nicht gedacht.

Gut, wenn man ganze zehn Hits hintereinander spielt, kann man vielleicht schon damit rechnen. DJ Khaled wollte das selbst einmal ausprobieren.

Im aktuellen interview mit Hot 97, das wir gestern schon als instant classic eingestuft haben, erzählt Khaled von einem eigenartigen Abend. Vor rund 15 Jahren, als DMX gerade seinen Durchbruch feierte, sei ein junger DJ Khaled in Brooklyn in einem Club gebucht worden. Einzige Ansage vor Showtime vom Betreiber: "Khaled, spiel bitte kein DMX!"

Khaled, seines Zeichens natürlich ein Pionier und Abenteuerer, habe sich gedacht, dass der Betreiber wohl verrückt geworden sein muss. Immerhin ist DMX zu dieser Zeit der heißeste Rapper gewesen – warum sollte man ihn nicht spielen? Ein DJ Khaled tat also, was ein DJ Khaled tun muss.

"I DJ the club. First thing I do, I play 10 DMXs."

Wenige Minuten später brachen laut Khaled mehrere Schlägereien im Club aus. Er spricht sogar von einer Randale: "The biggest fights broke out! It was a riot."

Offenbar habe er zu diesem Zeitpunkt schließlich verstanden, warum kein DMX gespielt werden sollte. Bereuen tut er es allerdings bis heute nicht: "I understand why he said it now but guess what? I wouldn't stop!"

Auf diese Aktion führt der DJ schließlich seine folgende ruhmreiche Karriere zurück, die bis heute anhält. Damals habe so eine Aktion derartige Wellen geschlagen, dass die Leute selbst ohne Internet wochenlang darüber geredet haben.

Zieh dir ungefähr ab Minute 32 die jetzt schon legendäre Stelle rein. Hot 97-DJ Peter Rosenberg ist ganz perplex:

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