Kollegah vs. Sun Diego: Was Seyed zu dem Beef zu sagen hat

Anlässlich seines gerade erschienenen Albums Cold Summer hat sich Seyed mit TV Strassensound getroffen, um über diverse aktuelle Themen zu reden. Klar, dass da auch die Streitigkeiten zwischen seinem Labelboss Kollegah und Sun Diego zur Sprache kommen.

Nachdem sich Seyed bisher in dem Beef eher zurückgehalten hatte, haute er kürzlich auf dem Track On Fire eine Line in Richtung Sun Diego raus (hier nachlesen). Jetzt äußert er sich erneut:

"Es ist halt ein Beef, die zwei haben eine gemeinsame Story, das ist auch keine kleine Story. [...] Das ist eine intensive Sache zwischen denen, aber die Leute sollen einfach wissen, ich bin immer am Start, wenn etwas ist."

Er werde Kollegah immer den Rücken stärken, so Seyed. Es sollte selbstverständlich sein, Loyalität zu zeigen.

Was das Alpha Music Empire-Signing sonst noch über Beef zu sagen hat, kannst du dir hier ab Minute 42:30 ansehen:

SEYED Interview: Cold Summer, Kollegah, Sun Diego, JBG3, Wiesbaden, Mert, Money Boy, Bushido, Farid

Hier geht es zum Album "Cold Summer" https://goo.gl/phryNX TV Strassensound abonnieren: http://goo.gl/DNyReN TV STRASSENSOUND" KANAL ABONNiEREN unter: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=tvstrassensound http://Instagram/TVstrassensound http://twitter.com/tvstrassensound https://plus.google.com/+TVstrassensoundplus TV Strassensound TOP Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PL9RHE2QPVm_qW9ssZ5rTXUz_YyWPT6h0e Bei Werbe- und Interview Anfragen bitte hier melden: http://www.facebook.com/TVstrassensound oder info@tvstrassensound.de Videozitate bis zu einer Länge von 30 Sekunden dürfen entnommen werden, wenn auf www.TVstrassensound.de verwiesen und dieses Interview ganz oben in der Infobox verlinkt wird.

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Von Angst geprägt: Laas resümiert EGJ-Zeit

Von Angst geprägt: Laas resümiert EGJ-Zeit

Von Till Hesterbrink am 19.10.2021 - 12:41

In einer äußerst ausführlichen Instagram-Story fasst Laas seine Zeit bei EGJ zusammen. Eine Zeit, die laut eigener Aussagen vor allem von Angst geprägt gewesen sei. Die Angst, das neue Camp zu enttäuschen. Auch an seine beiden ehemaligen Beef-Kontrahenten Kollegah und Farid Bang richtet er Grüße aus.

Laas bei EGJ: "Thema Angst"

Bewegt durch Ali Bumayes Aussagen im neusten TV Straßensound-Interview über die EGJ-Zeit fühlt sich auch Laas bewegt ein paar Worte zu seinem Signing bei dem Berliner Label loszuwerden. So habe sein Umfeld ihm geraten, sich nach den schlechten Verkaufszahlen seines Albums "Daemon" wieder einen "normalen Job" zu suchen. Zu diesem Zeitpunkt habe Laas (jetzt auf Apple Music streamen) bei Freunden auf dem Sofa geschlafen und wäre broke gewesen.

Dann habe er von Freunden aus der Szene die Anfrage bekommen, ob er nicht am Ali Bumaye-Album mitarbeiten wolle. Daraufhin sei er schnell ein fester Teil des Labels geworden und Arafat habe ihn gefragt, ob er nicht bei EGJ unterschreiben wolle. Er habe sich in der Hiphop-Welt nie willkommen geheißen gefühlt, aber dort wurde er ohne Vorurteile so aufgenommen, wie er war. Zum ersten Mal habe er sich dazugehörig gefühlt.

"Nun war ich nach 15 Jahren Struggle endlich mal irgnedwo angekommen, wo es plötzlich wieder Sinn machte, an meine Musik zu glauben."

Zwar habe er dadurch seine Geldprobleme hinter sich lassen könne, allerdings hätten sich neue, zuvor nicht erahnbare Probleme aufgetan. Besonders mit Selbstzweifeln habe er zu Kämpfen gehabt. Zum ersten Mal hätten seine Moves auch direkte Auswirkungen auf das hinter ihm stehende Team gehabt. Und dieses habe er nicht direkt wieder verlieren wollen. Diese Angst, keine Fehler machen zu wollen, habe ihn "versteinert".

Bushido startet Beef mit Koolegah & Farid Bang wegen Laas

Als Farid ihn dann auf einem Song disste, habe Arafat bei diesem angerufen und das Ganze aus der Welt geschafft. Allerdings habe Bushido dann mit seiner Aussage im Promovideo zu Black Friday, dass Laas jetzt bei ihm seie und ihn niemand mehr dissen könne, ein größeres Thema daraus gemacht. Ähnliches hatte auch Ali im Interview erklärt, dass dieser eine Satz für den Beef mit Kollegah und Farid gesorgt habe.

Laas habe sich erst über die Rückendeckung gefreut, verstehe heute aber, dass es vor allem auch um eine Machtdemonstration ging. Aus der Angst, sein Camp zu enttäuschen, habe Laas auch wieder angefangen, gegen Kollegah zu feuern. Aus heutiger Sicht sei er allerdings sehr unzufrieden mit diesen Lines.

"Ich stand genau in der Mitte zwischen zwei Parteien, deren Egos sehr wahrscheinlich die Größten dieser Szene sind. Farid und Kollegah sind, wenn es um dieses Thema Beef geht, die absoluten Endgegner, Bushido und Arafat zum damaligen Zeitpunkt genauso."

Am Ende des Tages habe er nur versucht, so unbeschadet wie möglich aus dieser Situation wieder herauszukommen.

Doch habe ihn das ganze auch gelehrt, dass Angst ihm eigentlich nichts anhaben kann. Er sei schon am Boden gewesen und habe jedes "worst case Szenario" miterlebt und sei trotzdem mit erhobenem Haupte rausgekommen. Zum Schluss bedankt er sich sowohl bei Kollegah und Farid Bang als auch bei Bushdio und Arafat für diese Zeit, die in stärker gemacht habe. Ali Bumaye antwortete Laas nach seinem Statement, dass er "nur Liebe" für ihn habe.

Aber auch aktuell gibt es immer wieder Dinge, mit denen Laas zu kämpfen hat:

Nach Shirin David-Album: Laas wollte seine Karriere beenden

Nach der gemeinsamen Fertigstellung des zweiten Albums von Shirin David, meldet sich Laas in seiner Instagram-Story zu Wort und zeigt sich enorm selbstkritisch: Bis heute sei er auf nichts, was er erreicht habe, stolz. Nach der Zusammenarbeit mit Shirin David an den Texten von "B*tches brauchen Rap" sei er zum wiederholten Mal kurz davor gewesen, seine Karriere zu beenden.


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