Arafat & Farid Bang mit kurzem Gespräch, Kollegah macht Anspielungen in Live-Video

Beim Beef zwischen dem egj-Camp und Kollegah scheint vorerst kein Ende in Sicht zu sein. Jetzt hat auch Farid Bang sich geäußert und daraufhin eine öffentliche Unterhaltung mit Arafat Abou-Chaker geführt. Auf die Anschuldigung eines Fans auf Facebook, Farid würde Kollegah in dieser Situation im Stich lassen, antwortete dieser zunächst:

"Solange es mich gibt[,] wird Kollegah niemals alleine sein"

Auf eine weitere Frage, auf welcher Seite er denn nun stehen würde, macht Farid deutlich, dass er "definitiv zu Kollegah" stehe und dieser sein "Bruder" sei. Wenig überraschend: 



Foto:

Farid Bang auf Facebook: http://bit.ly/2og8dRe

Kurz nachdem der Post erschien, teilte Abou-Chaker diesen auf seinen Social-Media-Accounts und fragte Farid direkt, ob der Post gegen ihn gerichtet sei. Farid kommentierte, dass er nirgendwo geschrieben habe, dass er "gegen jemanden" sei. Arafat beendete das Gespräch mit den Worten:

"Dann habe ich da was falsch verstanden mein Freund"

Während Farid hier – wie bei Laas und Bushido – außen vor bleibt, ist der Beef zwischen Kolle und egj noch in vollem Gange. Gestern Abend veröffentlichte Kollegah auf Facebook ein Live-Video nach seinem Auftritt in Kiel im Rahmen der Imperator-Tour, in dem er eindeutige Anspielungen auf die egj-Drohungen macht. Am Schluss spielt er noch auf Kay Ones Disstrack gegen Bushido an. Er gönne sich "zum Abschluss des Tages ein Baklava, ein Mars und ein Snickers", womit er auf die Zeilen gegen Ali anspielt. Außerdem macht er den von Arafat angesprochenen Polizeischutz zum Thema:

KOLLEGAH

KOLLEGAH. 1,921,214 likes · 81,331 talking about this. Social Media Anfragen: akay@suga-agency.com Booking: lennert@alphamg.de Presse: amel@alphamg.de YT: http://www.youtube.com/bosshaftchannel

Eine Antwort von Arafat gab's auch schon:


Foto:

Arafat Abou-Chaker auf Facebook: http://bit.ly/2nywdli

Jede Menge Stoff, der in neuen Songs in irgendeiner Weise Erwähnung finden dürfte. Und das war vermutlich noch nicht das letzte Kapitel in diesem Konflikt. Was gestern los war, kannst du hier nachlesen:

Kollegah antwortet auf neue Ansage aus Berlin: Laas reagiert mit neuer Line

Nachdem Arafat Abou-Chaker heute andeutete, den Konflikt mit Kollegah auf dem Hiphop Bewegt Openair Anfang Juni endgültig klären zu wollen ( hier nachlesen), hat dieser nun geantwortet: " Wir gehen überall hin." Der deutlichen Botschaft, dass er seinen Gig in München nicht absagen will, fügt er außerdem einen neuen Seitenhieb hinzu.

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Kommentare

Ehrenmänner 2.0 klären alles über social media damit alle ehrenlosen mitlesen und lernen können was ehre bedeutet

Hoffentlich nur Promo Beef. Falls nicht, kommt hoffentlich keiner zu Schaden. Am 03.06. bestünde ja zumindest die Chance bei diesem Festival das ganze auf der Bühne auszutragen, so wie es sich für Rap gehört. Und wer kein Rapper ist, hat das Maul zu halten.

Solln' die sich alle übern Haufen schiessen; ein paar Idioten weniger auf der Welt! Braucht kein Mensch! Hip-Hop sowieso nicht! ratatatataaaa...

Arafat teilt es, damit es alle Kinder im Netz lesen.
Das heißt doch, dass ihm selbst nur Kinder folgen auf Twitter, weil nur die die ihm folgen sehen können was er teilt.
Er disst sich selbst, Kollegah muss net mal selbst was machen.

Ach Arafat..
Familie hin oder her,langsam solltest du es gut sein lassen und aus deiner Parallelwelt kommen!!!

Und sowas nennt sich Ehrenmann..mimimi

Antisemiten unter sich

Die sollen sich mal einfach die Schnautzen einschlagen!! Ist aber eh nur wieder #Fakebeef.

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Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Von Renée Diehl am 18.09.2021 - 12:33

Noch vor einem Jahr waren die Schlagzeilen voll von Beefs, Disses und anderweitig respektlosem Verhalten von Jigzaw gegenüber Rapkollegen und anderen Personen des öffentlichen Lebens. Seit einiger Zeit zeigt sich der Rapper allerdings von einer ganz anderen Seite und will die Vergangenheit offenbar ruhen lassen. Nun gibt er sogar zu, vor rund einem Jahr einen blutigen Hinterhalt gegen einen YouTuber geplant zu haben – gibt sich allerdings dankbar über seinen Sinneswandel.

Jigzaw – Abschiebung, Beefs und Läuterung

Obwohl Jigzaw (jetzt auf Apple Music streamen) es vor etwa einem Jahr nicht einfach hatte – er wurde in die Türkei abgeschoben und konnte zeitweise nicht mehr nach Deutschland einreisen und trennte sich von seinem damaligen Label Alpha Music – anderen machte er es genauso wenig leicht. Unzählige Disses und Beefs zogen sich durch die Karriere des Straßenrappers und überschatteten somit sein musikalisches Können. Auch Loredana meldete sich damals zu Wort und verteidigte sich und ihre Rapkolleginnen gegen die Angriffe des Hageners.

Jigzaw gegen alle - vor allem gegen Frauen

Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält. Wo seine Ansagen gegen männliche Kollegen wie Kollegah oder Fler weitestgehend ignoriert werden, tun weibliche Artists ihm einen Gefallen.

Seither hat sich bei dem Hagener allerdings vieles getan – schon lange machte er nicht mehr nur Negativ-Schlagzeilen, sondern konnte vor allem durch kontinuierlich starken Straßenrap-Output glänzen. Auch auf Social Media zeigt er sich als anderer Mensch, der eher durch Musik oder seine positive körperliche Transformation auffällt, als unnötig zu provozieren. 

Jigzaw knackt halbe Million Spotify-Hörer & bedankt sich

Zur Feier seines Erreichens einer halben Million Hörer auf Spotify, hat sich Jigzaw nun in seiner Instagram-Story bei seinen Fans bedankt. In dem Statement gibt er unter anderem zu, bei einem angekündigten Boxkampf einen blutigen Hinterhalt geplant zu haben. Mit dieser Bemerkung spielt er wahrscheinlich auf dem vor etwa einem Jahr angesagten Boykampf gegen YouTuber Leon Machère, zu dem Jigzaw ­– wohl zum Glück aller – aber gar nicht erschienen war. Er schreibt:

"Ich weiß noch, als alle uns abgeschrieben hatten, als ich abgeschoben wurde. Ich weiß noch, dass alle nichts mit uns zutun haben wollten, als ich sagte ich geh kämpfen aber nicht erschien, weil ich, wie ein ekliger Mensch, aus dem Hinterhalt sehr blutige Sachen machen wollte. Ich weiß aber auch noch, dass ich mir sagte, so geht das alles nicht weiter, um die Wende meines Lebens zu machen. Ich hab mich selbst reflektiert und mir geschworen, vieles an mir zu ändern. Das tat ich auch und hab nur positive Energie verbreitet, um mein Mindset und Körper auf den nächsten Step zu bringen.

Einfach halbe Mio Spotify-Zuhörer! Aus eigener Kraft, ohne Feature, ohne Support von der Szene! Nur Jail Break-Support! Heute haben wir allen gezeigt, dass man es schaffen kann, wenn man will. Und das aus eigener Kraft. Ohne starke Features oder Support von der Szene. Wir sind heute eine starke Community und wachsen weiter, darauf bin ich sehr stolz und sehr dankbar! Du kannst alles schaffen was du willst, du musst nur wollen!

Du musst die Visionen, die als Gedanken in deiner Fantasie entstehen, festhalten, ganz egal wer dagegen ist. Ganz egal was es kostet. Jail Break 4 Life."

Und dass die Entwicklung genauso weitergeht, kann man dem ehemals so kontroversen Rapper nur wünschen. Sein letztes Single-Release findet ihr hier:

Jigzaw - Rolls [Video]

Von Michael Rubach am 08.10.2020 - 13:02 Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält.


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