Ärger bei Life is Pain? Kianush meldet sich mit neuem Statement

Bei Life is Pain scheint irgendwas im Busch zu sein, soviel steht fest. Seitdem Kianush und PA Sports jeweils mysteriöse Statements veröffentlichten, kursiert die Spekulation im Netz, dass es möglicherweise Differenzen innerhalb des Labels geben könnte.

Auch die neueste Videobotschaft von Kianush lässt sich dahingehend interpretieren, aber es könnte natürlich auch etwas ganz anderes dahinterstecken – oder sich um Promo für das nächste Life is Pain-Projekt handeln. Kianush selbst kommentiert sein Video mit "Filterungsprozess":

"Ihr sollt nur eine Sache wissen: Ich hab' alles selbst gebaut und erschaffen. Wir hatten denselben Traum."

Kianush

Filterungsprozess.

Was glaubst du?

Was bisher geschah:

Was die Fans hinter den rätselhaften Posts von PA Sports & Kianush vermuten

Kianush und PA Sports sorgten gestern mit zwei Facebook-Posts für Verwirrung bei ihren Fans. Die beiden Life is Pain-Künstler deuteten nämlich eine Mischung aus Unzufriedenheit und dem Wunsch nach Veränderung an und lieferten mit entsprechenden Hashtags einiges an Unklarheit. Ernsthafter Stress bei den LIP-Jungs? Vorbereitung auf ein neues Release?

Stress bei Life is Pain? Ein neuer Post von Kianush gibt Rätsel auf

2014 gründete PA Sports sein Label Life is Pain - und signte dort als ersten Künstler Kianush. Kürzlich folgten mit Moe Phoenix und Mosh36 zwei weitere Künstler. Und eigentlich hatte man den Eindruck, dass bei den LIP-Jungs alles in bester Ordnung sei. Ein neuer Post von Kianush gibt jetzt allerdings Rätsel auf.

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Kommentare

wenn das für promo ist, dann hat sich deutsch-rap endgültig selbst-beerdigt. das wäre die peinlichste aktion

Es ist ein PR-Stunt. Das merkt man sofort, weil es bei einer echten Trennung auch sofort kommuniziert worden wäre. Das jetzt veröffentlichte Video zeigt doch deutlich, hier wird ein kommendes Projekt beworben. Wenn man darauf achtet, wie Kianush formuliert und den Satz betont, weiß jeder mit gesundem Menschenverstand, der Beef ist fake. In der kommenden Zeit werden sie die Aktion mit einem (Musik)Video auflösen.

moritz du gangster

Pass besser auf ^^

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Bantu Nation vs. Fler: Sugar MMFK teilt in neuem Part aus

Bantu Nation vs. Fler: Sugar MMFK teilt in neuem Part aus

Von HHRedaktion am 31.03.2020 - 15:48

Mehrere parallel laufende Konflikte sind für Fler eher Königsdisziplin als etwas Neues. Insofern sorgt der Berliner Troublemaker im außergewöhnlichen Kalenderjahr 2020 für etwas gefühlte Normalität. Kurz nach Sentinos Disstrack-Hörprobe gibt es nun auch von Sugar MMFK Zeilen zu hören, die konkret an Flizzy adressiert sind.

Sugar MMFK disst Fler in Instagram-Part

Darin geht es unter anderem um Flers Connections zu schwarzen Community, den obligatorischen 31er-Vorwurf und in einer Line auch um Bushido. Der Grund für den neu entfachten Streit steht in den Zeilen nicht im Fokus, sondern wird nur beiläufig angerissen:

"Fler wollt' auf gut vernetzt machen ohne Highspeed / geht zu sein' alten Unterdrückern, wird zur Wifey"

"Hab' dir oft Props gegeben, aber übertreib' nicht / Bantus sind Kings, Akhi, nur du weißt nicht / mit mir f**kt keiner, Akhi, nur du weißt nicht / bei der nächsten Frechheit weiß ich, Rappen reicht nicht"

Das steckt dahinter: Dem Bonner und seinen Bantu Nation-Homies Des, G-Mac und Co ist eine Aussage aus Flers aktuellem TV Strassensound-Interview ein Dorn im Auge. Als Fler darin erklärt, dass er aufgrund seiner Kontakte zu Rappern aus der schwarzen Community kein Nazi sein könnte – was ihm ohnehin niemand vorgeworfen hat – namedroppt er auch die Bantu Nation.

"Ein Jalil, der ist mein Bruder gewesen. Er zieht die Karte jetzt? [...] Mortel, diese ganze Bantu Nation, die ganzen Filme da. Bro, welcher weiße Rapper hat die gepusht wie ich?"

Beziehungsstatus "vorbelastet": Fler & Deutschraps schwarze Community

Dieses Zitat hat die Jungs aus NRW getriggert. Schon vor einigen Tagen reagierten sie auf die Aussage und stellten klar, dass aus ihrer Sicht nur Xatar etwas derartiges von sich behaupten könnte. Nun hat Sugar eben auch für eine musikalische Antwort gesorgt.

Fler denkt dabei wahrscheinlich an eine Phase vor wenigen Jahren (circa 2016-2017), als unter anderem Mortel und seine Gang Racailles gelegentlich mit ihm zu sehen waren. Damals entstand das Video zu "Sollte so sein", in dem neben Mortel und Co auch Peti Free am Start waren. Beim Openair Frauenfeld-Konzert von Flizzy 2017 wurde eine riesige Racailles-Flagge auf der Bühne geschwenkt und auch auf der Tour damals waren immer wieder einige der Jungs auf der Bühne zu sehen, um gemeinsam Action zu machen.

Das Verhältnis war tatsächlich lange Zeit sehr positiv, aber die Mitglieder des Labels Bantu Nation spielten dabei keine vordergründige Rolle. Vielleicht hat Fler schlichtweg die Racailles und die Bantu Nation verwechselt.

Außerdem kann natürlich darüber diskutiert werden, wie viel Einfluss eine Handvoll gemeinsamer Tracks und Auftritte für den weiteren Weg von Mortel und den Racailles im Game hatten.

In die Situation, sich bei Davud zu rechtfertigen, kam Fler durch eine Line auf seinem noch relativ frischen Album "Atlantis". Im Song "Mood" bezeichnet er Jalil als "Slave", der nach seinem Job im Apple Store bei Maskulin dann zu "Django Unchained" geworden wäre.

Fler droppt Sklaven-Line gegen Jalil, aber will sie nicht rassistisch meinen

Dass Fler auf seinem neuen Album "Atlantis" auch Lines gegen den ehemaligen Homie und Kollabopartner Jalil rappt, überrascht sicher die wenigsten Hörer. Die Art und Weise sorgt allerdings...

Er beharrt darauf, dass diese Zeile lediglich ein kunstvolles Bild für Jalils persönlichen Weg sei. Das mag zum Teil so sein. Aber einen dunkelhäutigen Ex-Homie als Sklaven zu bezeichnen, ist im besten Fall höchst unglücklich gewählt und im schlimmsten Fall eben eine rassistische Line.

Dieser Provokation wird Fler sich nicht erst bei der endgültigen Veröffentlichung der LP bewusst geworden sein. Zu intensiv war sein Konflikt mit der schwarzen Community Anfang 2019. Zu lange spielt er schon dieses Deutschrap-Game, um sich nicht im Vorfeld über die möglichen Folgen dieser Zeilen im Klaren gewesen zu sein.


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