Kay One spricht im zweiten Teil seines Interviews mit Rooz unter anderem über Shindys Rückkehr zu ersguterjunge. Dieser hatte das Label bekanntlich einst gemeinsam mit Kay One verlassen.

Kay begründet die Rückkehr Shindys damit, dass ein Bushido zur damaligen Zeit wesentlich mehr für einen Künstler habe machen können als Kay One mit seinen finanziellen Mitteln. Aus diesem Grund habe Shindy wieder den Kontakt nach Berlin gesucht. Da dieser jedoch gewusst habe, wie Bushido und Co. in der Vergangenheit mit Kay umgegangen seien, habe er vorab alles vertraglich absichern lassen. Das sei Shindys Voraussetzung für eine Rückkehr zu ersguterjunge gewesen, so Kay.

Shindy habe ihn zwar darüber informiert, dass er zu ersguterjunge gehe, Kay aber zugleich verspochen, dass er ihn niemals dissen werde.Daraus wurde bekanntlich nichts.

Als Reaktion auf die Rückkehr zu ersguterjunge sei es im Internet zu einem *****torm gekommen, der Shindy in Erklärungsnot gebracht hätte. Deshalb habe er sich einen Weg überlegt, wie er die Leuten wieder positiv stimmen könne. "Also musste er einen Plan entwickeln: 'Wie bringe ich die Leute wieder auf meine Seite? Ah, ich weiß wie. Ich werde einfach sagen, dass Kay 'n Alkoholiker ist, 'n Kinderschänder ist und er mich nur abgezogen hat", schildert Kay One seine Sicht.

Allerdings verstehe Kay nicht, weshalb Shindy dann überhaupt EGJ mit ihm verließ.

All das spricht Kay One ab Minute 12:21 an:

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Ob Kay One auch mal in Berlin ein Konzert gibt? Weil ich meine hier gibt es genügend Fans, auch wenn wir wissen, dass es Diskrepanzen zwischen ihm und Bushido gibt? Also ob er überhaupt mal wieder nach Berlin kommt?

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Wie Massiv Welthits mit Fantasiesprache landen will

Wie Massiv Welthits mit Fantasiesprache landen will

Von Leon Schäfers am 14.10.2021 - 13:48

Noch knapp über zwei Wochen müssen sich Fans gedulden, bis Massiv und Manuellsen ihr Kollaboalbum "Ghetto" releasen werden. Mit unterhaltsamen Interviews in Überlänge verkürzen die Rapper aktuell jedoch die Wartezeit auf den letzten Metern. Die beiden waren in den letzten Tagen nicht nur bei Rooz zu Gast, sondern haben auch mit Davud von TV Strassensound über Gott und die Welt philosophiert. Bei letzterem legt Massiv seine Strategie für die Eroberung des weltweiten Musikmarktes offen.

Zwischen Spanisch und Arabisch: Massiv erfindet eigene Sprache für Musik

Das XXL Interview, das die drei in einer Burger- und Shisha-Lounge in Oer-Erkenschwick führen, kommt mit gut zwei Stunden und zwanzig Minuten auf eine abendfüllende Länge. Ob sämtliche Beef-Geschichten, starke Frauen oder die Server von WhatsApp und Instagram – im Laufe des Interviews diskutieren sie gemeinsam über die verschiedensten Themen. Im Kopf bleiben dürfte vielen jedoch das Ende des Talks. Nachdem sich Davud in einer abschließenden Frage über die kommenden Projekte der beiden erkundigen möchte, kündigt Massiv (jetzt auf Apple Music streamen) an, dass er etwas Krasses vorhabe und es dort exklusiv verraten würde: Er wolle nun Welthits machen. Die beiden Rapper fangen an zu lachen, Massiv fängt sich aber schnell und erklärt sein Vorhaben genauer:

"Warum Welthits? Das hört sich jetzt blöd an, aber ich habe eine Sprache entwickelt, die es gar nicht gibt. Ich will einfach Musik machen ohne Sprache. Das bedeutet, ich werde Sachen sagen, die es gar nicht gibt, aber die einfach so zusammen harmonieren."

Kurz darauf trägt Massiv eine Hörprobe von dem Klang seiner erfundenen Sprache vor. Manuellsen zeigt sich ungläubig, sein Kollabo-Partner betont aber, dass er das ernst meine. Mit seiner Sprache habe er eine Mischung aus Spanisch und Arabisch gefunden. Im Zuge seiner Erklärung zieht er Vergleiche zu dem Welthit "Despacito" und dem französischen Rapper und Sänger Gims. Auch dort handele es sich um international erfolgreiche Musik, bei der die Sprache von den wenigsten Menschen verstanden werden würde. Und genau nach dieser Logik möchte Massiv nun auch Welthits produzieren – am Ende sei es viel wichtiger, dass Vibe, Bridge, Hook und Harmonie stimmen.

Manuellsen bleibt weiterhin skeptisch, woraufhin Massiv mit ihm eine Wette eingeht. Wenn er in über 120 Ländern auf Platz 1 charten wird, dann müsse Manuellsen seine Nummer löschen. Das komplette Interview kannst du dir hier anschauen, der Part mit Massivs eigener Sprache beginnt ab etwa 2:13:00:

Einen ähnlichen Fantasiesprachen-Grind ist zuletzt YouTube-Größe Tanzverbot gefahren. Zwar wollte er mit seiner Musik nicht den internationalen Markt erobern, dennoch konnte er auf seinem Track "Mein Leben" seinen überraschend stabilen Flow mit Kauderwelsch zum Besten geben.

"Ghetto" von Massiv und Manuellsen erscheint voraussichtlich am 29. Oktober. Ihre letzte Single "Ohne Jonny oder Henny" kannst du dir hier anhören:

Massiv & Manuellsen - Ohne Jonny oder Henny [Video]

Massiv und Manuellsen (jetzt auf Apple Music streamen) führen ihre gemeinsame Sage fort und droppen den Song "Ohne Jonny oder Henny", der auf ihrem kommenden Projekt "Ghetto" erscheinen soll. "Ghetto" soll a m 29. Oktober 2021 droppen, mit einer Reihe an brachialem Straßenrap. Der Beat kommt von Tengo.


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