"Jay Z hätte 2Pac zerstört" - unveröffentlichter Disstrack sorgt für Aufregung

Eine Aussage von DJ Clark Kent sorgt momentan für Aufregung im Rap-Game. Angeblich gibt es einen bisher unveröffentlichten Disstrack von Jay Z, der sich gegen 2Pac richtet. Aufgrund 2Pacs Tod sei dieser Track, auch aus Respekt vor seiner Familie, nie veröffentlicht worden.

Wir erinnern uns: Der Streit zwischen den beiden Rap-Legenden startete, nachdem Jay Z, zusammen mit The Notorious B.I.G., den Track Brooklyn's Finest vom Album Reasonable Doubt veröffentlichte. Auf diesem werden 2Pac und die Outlawz gedisst. Weitere Disses von 2Pac folgten. Das übliche Spiel eben. Doch dann starb 2Pac 1996, ohne dass der Streit geklärt wurde. Jay Z bemühte sich seitdem die Wogen zu glätten: "Ich habe nie aufgehört 2Pac zu respektieren."

Jetzt bringt also DJ Clark Kent, der auch auf Reasonable Doubt einige Songs produziert hatte, wieder Wind in die Sache. Er berichtet, dass Jay Z den Disstrack kurz nach 2Pacs Tod wohl schon live im Apollo Theater in New York performt und Pac damit zerstört hätte: "Like crowds was like, 'Oh ****.' Like it was super hard, super hard. If he was alive, there woulda been no coming back. Nothing. This was so tough."

In seinen Augen sei es der härteste Disstrack, den er jemals gehört habe. Das ist mal eine Ansage. Ob der Rest der Welt dieses Werk auch zu hören bekommt, bleibt abzuwarten. DJ Clark Kent erklärte jedoch: Hätte er eine Kopie des Songs, könne er für nichts garantieren.

Die besagte Stelle kannst du dir hier ab Minute 54:10 anhören.

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Kommentare

Am arsch, nichts und niemand hätte pac "zerstören" können, da kann sich auch jay-z hinten anstellen
Ausserdem hat 2pac mit hit em up eh rasiert

Woher willst du das wissen?? Du hast den Track doch garnicht gehört.

In America ist everything "dope as ****"... oh ****!

mal abgesehen davon das Nas mit Ether Jigga rasiert hat^^

Weil JayZ auch voll die Legende ist.... 

Jay- Z ist eine LEGENDE?! hast du überhaupt auch nur 1% plan.
Der war schon DOPE da warst du noch nciht mal ein *****ium
in Papas haarigem SacK!

Jay hat schon in Jungen jahren übertrieben geliefert... leider mitlerweile er mäßig!

ahahahaahahahahahah du ********

Anscheinend hast du gar keine Ahnung du Flitzpiepe Jay-Z hat Amerikanischen Hip-Hop groß gemacht & raus gebracht !

junge junge :D

Das kann nicht dein ernst sein .. ver**** dich bitte .. klick da oben auf das rote X zeichen und überlege dir nochmal was du da grade gesagt hast

Ich kenn den track nicht, bin auch kein Jay-Z Fan, aber er hat s schon drauf.
Zieht euch seine Raps bei ORIGINAL FLAVOUR rein. Viele kennen die Gruppe gar nicht

Tupac ist doch mal absolut überbewertet, den fand ich spätestens ab 98 total ********. Der hat doch nur Legendenstatus bei irgendwelchen Eseln wie Slaimon oder Sinan G. Biggie war objektiv gesehen der 10 x bessere Rapper. Und Mobb Deep haben ihn mit "Drop a gem on `em" schon 96 absolut mies zerstört.

2pac überbewertet? ?

Keiner hat sich den nur annähernd rein gezogen. S heißt immer, der rappt immer gleich. Er hat von der Wortwahl schon einige Wiederholungen, aber der konnte mehrere styles, hört man auf der Makaveli wie auch auf dem Outlawz Album "still i rise" usw. Biggie & Jay-Z sind okay, aber die haben null Aussage und soviel bessere MCs waren die auch nicht.
2pac hat mehr drauf wie nur thug life und irgend welche Gangsta Klischees

die experten sind am diskutieren.....ihr habt alle recht..... deutschlands rapfans sind so peinlich wie conchita wurst

2Pac hat noch Tausende Tracks in dem er jeden fake ass rapper der nord, ost, süd und westküste zerstören wird. Still alive rest in paradise outlaw immortal **** all ya

Punkt 1: hit em up ...beste eher
Punkt 2: ether hat pigface z zum heulen gebracht

Deine Meinung dazu?

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Maestro vs. Asche & Kollegah: Der Keller disst zurück

Maestro vs. Asche & Kollegah: Der Keller disst zurück

Von Michael Rubach am 13.01.2021 - 12:45

Der Beef zwischen Mois und Asche hat eine musikalische Fortsetzung bekommen: Keller-Member Maestro veröffentlichte mit "Nur noch Asche" einen zehnminütigen Disstrack, der als Antwort auf Asches Song "HIStory" (hier eine Zusammenfassung checken) zu verstehen ist. Dabei gerät nicht nur das verbliebene Alpha Music-Signing ins Fadenkreuz von Maestro, sondern auch dessen Labelboss Kollegah.

"Nur noch Asche": Maestro sucht das Battle mit Asche

Eine Line in Asches Track "HIStory" hat Maestro offenbar besonders sauer aufgestoßen. Er bezeichnet dort das direkte Umfeld von Mois als "Ratten im Keller". Zudem fällt einige Zeilen später die Formulierung "Hundesöhne". Das und die enge Verbindung zu Mois bieten für Maestro ausreichend Angriffsfläche. Er unterteilt seinen Diss in vier Kapitel. Zunächst sind erneut die nebulöse Herkunft von Asche sowie angebliche Schönheits-OPs die vorherrschenden Themen.

Im zweiten Part des Tracks geht Maestro auf raptechnische Defizite ein, die er bei seinem Battlegegner ausgemacht hat. Asche sei ein "Blender", der "so wie ein Meme" rappe. Die Zuhörerschaft würde zudem nicht kapieren, wie "unbegabt" das Kollegah-Signing daherkomme.

"Du bist jahrelang im Netz, 'ne Dekade im Geschäft / Habt ihr alle nicht gemerkt, Mann, wie scheiße Asche rappt?"

Maestro macht auch Kollegah Vorwürfe

Für seinen dritten längeren Part lässt Maestro einen Beat auffahren, der sehr klar an "Das Urteil" von Kool Savas (prod. Melbeatz) angelehnt ist. Hier rappt er über den brüderlichen Zusammenhalt mit Mois und vergleicht diese Verbindung mit der Beziehung von Asche und Kollegah. Diese scheint für Maestro eher oberflächlicher Natur zu sein. Auch wirft Maestro speziell Kollegah vor, Mois in einer schwierigen Phase nicht ausreichend unterstützt zu haben. Die Frau des Keller-Anführers hätte im neunten Monat ihrer Schwangerschaft ohne Versicherung und Pass dagestanden. Kollegah soll ihr eine Anstellung zugesagt haben, aber wortbrüchig geworden sein. Schließlich kommt Maestro auf eine Zeit zu sprechen, in der er für Kollegah gearbeitet habe.

So berichtet Maestro, dass er sich um die Videos für den YouTube-Channel von Felix Blume gekümmert habe. Der Kanal wurde von Kollegah im Frühjahr 2019 ins Leben gerufen und sollte seinen Fans den Menschen hinter dem Rapstar näher bringen. Dieses Vorhaben verbuchte Kollegah offenbar relativ schnell als gescheitertes Experiment. Der Kanal ist seit längerem nicht mehr auffindbar. Maestro erzählt, dass er für seinen Einsatz bei dem Projekt keinen Dank erhalten habe.

"Felix Blume machte Videos, ich hab' das meiste abgedreht / Schnitt die ganzen Videos, er hat an meinem Sack geklebt"

Schon im vorigen Part von "Nur noch Asche" teast der Kellermember an, dass Felix ihm sein Hak genommen habe.

Asches Privatleben: Maestro gibt vor, Details zu kennen

Zum Finale geht Maestro auf die private Ebene. Er schildert einleitend kurz seinen eigenen Werdegang, der von harter Arbeit geprägt gewesen sei. Daraufhin blickt er auf Asche und will dessen "Karriere beenden". Dafür switcht er in den "Rage-Mode".

"Mann, ich pack' die ganz, ganz miesen Storys grade aus / Ich glaub', Asche war nie Asche, Digga, nein, er war nur Staub"

Diese Storys beziehen sich dann unter anderem auf s*xuelle Vorlieben und angebliches Wissen darüber, was in Asches Beziehungsleben so abgeht. Aber es ist Battlerap: Was hier Wahrheit ist und was einfach nur vorgetragen wird, um dem Kontrahenten möglichst weh zu tun, bleibt im Dunkeln.

Generell lebt durch den offenen Schlagabtausch zwischen dem Team von Mois und Asche mal wieder eine fast vergessene Facette von Rapbeef auf. Statt ausschließlich über Emojis und Insta-Storys zu kommunizieren, bringen die Protagonisten Punchlines und neue Musik. Auch Sentino releaste kurzerhand einen Disstrack gegen Asche.

Sentino reagiert mit Disstrack auf Asches Seitenhieb: "Aschenputtel"

Der Beef zwischen Asche und Mois hält weite Teile der Deutschrap-Welt in Atem. Dabei gibt es auch Kollateralschaden wie Seitenhiebe gegen Sentino. Der hat nicht nur mit Video-Ansagen reagiert, sondern auch noch einen Disstrack gegen Asche aus dem Ärmel geschüttelt, der Aschenputtel heißt.


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