Ja Rule setzt Festival in den Sand, wird von 50 Cent getrollt

Ja Rule hat das Fyre Festival mitorganisiert, das eigentlich Luxus und Musik auf den Bahamas bieten sollte. Aber kurz vor Beginn des Spektakels wurde der Spaß dann abgesagt. Erste Gäste waren mehr oder weniger auf der Insel gestrandet und sahen sich Umständen gegenüber, die sie so nicht erwartet hatten:

Die Luxus-Unterbringungen waren größtenteils nämlich wenig komfortable, simple Zelte und das Gourmet-Essen bestand aus Brotscheiben mit Käse. Außerdem häuften sich Berichte, dass es nicht genug Strom und auch nicht genug sanitäre Anlagen gebe. Kurzum: Das Fyre Festival war ein Reinfall und auch die ersten Bands sagten ihre Auftritte ab.

Ja Rule on Twitter

Relieved to share that all guest are safe, and have been sent the form to apply for a refund. Our deepest apologies... #fyrefestival

Jetzt sollen die Fans ihr Geld zurückbekommen und offizielle Entschuldigungen wurden veröffentlicht. Der Image-Schaden dürfte allerdings bereits angerichtet sein. Das Internet macht sich seitdem selbstverständlich genüsslich über das chaotische Festival lustig.

Auch 50 Cent lässt sich angesichts der Negativ-Berichte zu dem von seinem langjährigen Konkurrenten mitorganisierten Festival zu einem Scherz hinreißen. Er postet ein Donald Trump-Meme, das einfach zu gut ist, um es euch vorzuenthalten:

Can't do nothing right. LOL

76.1k Likes, 3,235 Comments - 50 Cent (@50cent) on Instagram: "Can't do nothing right. LOL"

Der Kommentar dürfte eindeutig an Ja Rule gerichtet sein, dem 50 Cent so offenbar vorwirft, wirklich gar nichts auf die Reihe zu kriegen. Es könne quasi nicht mehr lange dauern, bis Ja Rule deswegen von Donald Trump rekrutiert werde, um Festivals zu organisieren.

Ja Rule und der Mitorganisator des Fyre Festivals sehen sich jetzt übrigens wohl auch noch einer Klage über 100 Millionen US-Dollar ausgesetzt.

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Storytime: Wie The Game Live-On-Air von 50 Cent aus der G-Unit geworfen wurde

Storytime: Wie The Game Live-On-Air von 50 Cent aus der G-Unit geworfen wurde

Von Till Hesterbrink am 26.12.2020 - 14:36

Der Streit zwischen 50 Cent und The Game gehört wohl zu den prominentesten Auseinandersetzungen im Hiphop-Kosmos. Das ehemalige G-Unit-Mitglied Young Buck traf sich nun mit DJ Vlad für ein Interview, in welchem Buck erzählt, wie es zu dem G-Unit-Rauswurf von The Game kam. Scheinbar erfuhr Game von seinem Rausschmiss zum gleichen Zeitpunkt wie der Rest der Welt.

50 Cent wirft The Game live im Interview aus G-Unit

Vlad und Young Buck erinnern sich an die Zeit, als The Game gerade sein Album "The Documentary" rausgebracht hatte und auf Promo-Tour in New York war. Genau zu dieser Zeit habe 50 Cent ein Interview bei Hot97 gegeben. Auf die Frage hin, was The Games Rolle bei G-Unit sei, habe 50 lediglich geantwortet, es gäbe keine Rolle für ihn, da Game rausgeworfen sei.

Daraufhin soll The Game gemeinsam mit seiner Entourage zum Hot97-Studio gefahren sein, um 50 Cent zu konfrontieren. Dabei sei es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Camps und den anwesenden Bodyguards gekommen. Das Feuer sei eröffnet worden und mehrere Personen wären am Ende verletzt gewesen. Einem von Games Freunden sei ins Bein geschossen worden.

Young Buck erklärt daraufhin, dass er bis heute nicht ganz wisse, was 50s Grund gewesen sei, Game aus der Gruppe zu werfen. Er sei bei besagtem Interview anwesend gewesen und selbst er habe im Vorhinein nichts von der Entscheidung gewusst. Er glaube aber, dass es sich nicht um ein persönliches Problem der beiden gehandelt habe, sondern um eine Business-Entscheidung. Nachdem die Schüsse gefallen waren, sei es allerdings definitiv zu spät für ein klärendes Gespräch gewesen. Der Rest des Streits ist mittlerweile Geschichte.

The Game vs. G-Unit - Wie alles begann

Im Jahr 2005 betrat Jayceon Terrel Taylor mit seinem Debütalbum die Rapgefilde der Vereinigten Staaten. Mit The Do***entary machte Jayceon als The Game kurzerhand das gesamte Rap-Business zu seinem Spielfeld. Aus der Dreiecks-Beziehung zwischen Game, Dr. Dre und 50 Cent, als Frontmann der G-Unit, enwickelte sich ein absolutes Erfolgs-Trio, das allerdings bereits kurze Zeit später ein jähes Ende fand.

Young Buck streitet sich mit 50 Cent

Noch im Juni dieses Jahres hatte Young Buck mit Adam22 für No Jumper gesprochen und erzählt, dass er glaube, 50 habe immer versucht, die anderen G-Unit-Mitglieder kleinzuhalten. Er habe immer der große Star sein wollen und hätte es nie zugelassen, dass einer der anderen Member größer als er geworden wäre.

50 Cent hatte zuvor in seinen Instagram-Kommentaren gegen Young Buck und Lloyd Banks ausgeteilt.

50 Cent disst G-Unit-Member: "They f*cked up"

50 Cent rechnet in einem Instagram-Post mit (ehemaligen) G-Unit Membern ab. Fifty präsentiert sich auf einem Bild in nachdenklicher Pose und erklärt sinngemäß, dass vor allem seine vormaligen Crew-Kollegen nicht dafür bestimmt seien, Erfolg zu haben. Speziell Lloyd Banks und Young Buck bekommen von 50 Cent eine Breitseite verpasst.


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