Ja Rule setzt Festival in den Sand, wird von 50 Cent getrollt

Ja Rule hat das Fyre Festival mitorganisiert, das eigentlich Luxus und Musik auf den Bahamas bieten sollte. Aber kurz vor Beginn des Spektakels wurde der Spaß dann abgesagt. Erste Gäste waren mehr oder weniger auf der Insel gestrandet und sahen sich Umständen gegenüber, die sie so nicht erwartet hatten:

Die Luxus-Unterbringungen waren größtenteils nämlich wenig komfortable, simple Zelte und das Gourmet-Essen bestand aus Brotscheiben mit Käse. Außerdem häuften sich Berichte, dass es nicht genug Strom und auch nicht genug sanitäre Anlagen gebe. Kurzum: Das Fyre Festival war ein Reinfall und auch die ersten Bands sagten ihre Auftritte ab.

Ja Rule on Twitter

Relieved to share that all guest are safe, and have been sent the form to apply for a refund. Our deepest apologies... #fyrefestival

Jetzt sollen die Fans ihr Geld zurückbekommen und offizielle Entschuldigungen wurden veröffentlicht. Der Image-Schaden dürfte allerdings bereits angerichtet sein. Das Internet macht sich seitdem selbstverständlich genüsslich über das chaotische Festival lustig.

Auch 50 Cent lässt sich angesichts der Negativ-Berichte zu dem von seinem langjährigen Konkurrenten mitorganisierten Festival zu einem Scherz hinreißen. Er postet ein Donald Trump-Meme, das einfach zu gut ist, um es euch vorzuenthalten:

Can't do nothing right. LOL

76.1k Likes, 3,235 Comments - 50 Cent (@50cent) on Instagram: "Can't do nothing right. LOL"

Der Kommentar dürfte eindeutig an Ja Rule gerichtet sein, dem 50 Cent so offenbar vorwirft, wirklich gar nichts auf die Reihe zu kriegen. Es könne quasi nicht mehr lange dauern, bis Ja Rule deswegen von Donald Trump rekrutiert werde, um Festivals zu organisieren.

Ja Rule und der Mitorganisator des Fyre Festivals sehen sich jetzt übrigens wohl auch noch einer Klage über 100 Millionen US-Dollar ausgesetzt.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack powered by Hiphop.de

Deine Deutschrap-Playlist powered by Hiphop.de, immer mit den aktuellsten Tracks der deutschen Hip-Hop Szene! Cover: ERRDEKA

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

50 Cent disst G-Unit-Member: "They f*cked up"

50 Cent disst G-Unit-Member: "They f*cked up"

Von Michael Rubach am 04.07.2019 - 16:05

50 Cent rechnet in einem Instagram-Post mit (ehemaligen) G-Unit Membern ab. Fifty präsentiert sich auf einem Bild in nachdenklicher Pose und erklärt sinngemäß, dass vor allem seine vormaligen Crew-Kollegen nicht dafür bestimmt seien, Erfolg zu haben. Speziell Lloyd Banks und Young Buck bekommen von 50 Cent eine Breitseite verpasst.

50 Cent begreift sich als alleiniges Zugpferd der G-Unit

Aus Fiftys Sicht haben die Jungs, die an seiner Seite waren, ihre Karrieren regelrecht gegen die Wand gefahren. Das habe mit ihrem Naturell zu tun.

"Einige Leute sind nicht dafür gemacht, es zu schaffen. Ihre Gewohnheiten und ihre Instinkte werden sie direkt wieder in Schwierigkeiten bringen."

Was nach den ersten Sätzen nur erahnbar ist, macht Fifty dann in der Kommentarsektion mehr als deutlich. Er zielt mit seinem Beitrag auf die gesamte G-Unit ab. In einem bereits gelöschten Post erklärte Fifty, dass die G-Unit ohne sein Mitwirken nur fünf Konzerte gegeben habe. Jede weitere G-Unit-Show sei eigentlich ein 50 Cent-Gig gewesen. Für Fifty haben seine ehemaligen Kollegen auf ganzer Linie versagt: "They f*cked up".

50 Cents Meinung zu Lloyd Banks & Young Buck

Ein User schrieb unter Fiftys Post, dass gerade Lloyd Banks es im Rapgame weit hätte bringen können. Diese Einschätzung konnte 50 Cent nicht so stehen lassen und entgegnete, dass Lloyd Banks aktuell genau das tun würde, was er am besten kann. Da Lloyd Banks seit geraumer Zeit musikalisch eher inaktiv ist, dürften kaum Zweifel daran bestehen, wie 50 Cent das Ganze gemeint hat.

50 Cent über Lloyd Banks
Foto:

Screenshot: instagram.com/50cent
50 Cent über Lloyd Banks

Dass Fiddy (mal wieder) nicht gut auf Young Buck zu sprechen ist, verwundert kaum. Fifty behauptet beispielsweise, dass Young Buck ihm Geld schulde. Nach den Gerüchten um ein Verhältnis von Buck mit einer transsexuellen Frau macht sich 50 Cent zudem regelmäßig einen Spaß daraus, seinen alten Weggefährten zu trollen. Dabei lässt er nicht selten eine homophobe Einstellung erkennen. Young Buck antwortete auf Fiftys Anfeindungen mit diversen Disstracks in Instagram-Live-Sessions und drohte unter anderem damit, 50 Cents Karriere zerstören zu wollen. Fifty kümmert das offenbar kaum. Aus seiner Perspektive ist Young Buck jemand, der komplett gescheitert ist.

50 Cent über Young Buck
Foto:

Screenshot: instagram.com/50cent
50 Cent über Young Buck

Auf den noch verbliebenen G-Unit-Member Tony Yayo geht 50 Cent nicht gesondert ein. Ob die Kritik auch auf ihn abzielt, weiß nur Fifty. Das letzte musikalische Projekt der G-Unit war die EP "The Beast is G-Unit" aus dem Jahr 2015. 2017 wurde noch ein Mixtape in Aussicht gestellt, das jedoch nie erschienen ist.

G-Unit - The Beast Is G-Unit EP

G-Unit - The Beast Is G-Unit EP - Am 3 März, 2015 - 00:00 erscheint G-Unit - The Beast Is G-Unit EP.

Neuer Song, neues Mixtape: Die G-Unit ist (wieder) zurück

Don't call it a comeback! Gut zweieinhalb Jahre nach dem letzten gemeinsamen Release, der The Beast Is G-Unit EP (2015), wurde jetzt ein neues Tape der Crew rund um 50 Cent angekündigt.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!