Ja Rule setzt Festival in den Sand, wird von 50 Cent getrollt

Ja Rule hat das Fyre Festival mitorganisiert, das eigentlich Luxus und Musik auf den Bahamas bieten sollte. Aber kurz vor Beginn des Spektakels wurde der Spaß dann abgesagt. Erste Gäste waren mehr oder weniger auf der Insel gestrandet und sahen sich Umständen gegenüber, die sie so nicht erwartet hatten:

Die Luxus-Unterbringungen waren größtenteils nämlich wenig komfortable, simple Zelte und das Gourmet-Essen bestand aus Brotscheiben mit Käse. Außerdem häuften sich Berichte, dass es nicht genug Strom und auch nicht genug sanitäre Anlagen gebe. Kurzum: Das Fyre Festival war ein Reinfall und auch die ersten Bands sagten ihre Auftritte ab.

Ja Rule on Twitter

Relieved to share that all guest are safe, and have been sent the form to apply for a refund. Our deepest apologies... #fyrefestival

Jetzt sollen die Fans ihr Geld zurückbekommen und offizielle Entschuldigungen wurden veröffentlicht. Der Image-Schaden dürfte allerdings bereits angerichtet sein. Das Internet macht sich seitdem selbstverständlich genüsslich über das chaotische Festival lustig.

Auch 50 Cent lässt sich angesichts der Negativ-Berichte zu dem von seinem langjährigen Konkurrenten mitorganisierten Festival zu einem Scherz hinreißen. Er postet ein Donald Trump-Meme, das einfach zu gut ist, um es euch vorzuenthalten:

Can't do nothing right. LOL

76.1k Likes, 3,235 Comments - 50 Cent (@50cent) on Instagram: "Can't do nothing right. LOL"

Der Kommentar dürfte eindeutig an Ja Rule gerichtet sein, dem 50 Cent so offenbar vorwirft, wirklich gar nichts auf die Reihe zu kriegen. Es könne quasi nicht mehr lange dauern, bis Ja Rule deswegen von Donald Trump rekrutiert werde, um Festivals zu organisieren.

Ja Rule und der Mitorganisator des Fyre Festivals sehen sich jetzt übrigens wohl auch noch einer Klage über 100 Millionen US-Dollar ausgesetzt.

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50 Cent fordert Fans auf, Trump zu wählen und spaltet das Internet

50 Cent fordert Fans auf, Trump zu wählen und spaltet das Internet

Von Alina Amin am 20.10.2020 - 13:00

50 Cent hat gestern auf Social Media angekündigt, dass er Donald Trump wählen wird. Hauptgrund dafür sei ein finanzielles Interesse. Der Rapper postete ein Foto von den ungefähren Zahlen, die sich aus Joe Bidens Steuerplänen ergeben. Der Höchstsatz beträgt dabei über 62 Prozent in Los Angeles und auch in New York City siedelt sich der Steuersatz für wohlhabende Bürger im gleichen Bereich an. Das ist Fiddy wohl eindeutig zu viel: "Are you out of ya f*cking mind?".

Zu hohe Steuersätze: 50 Cent will Trump wählen

Es geht konkret um Steuerzahler, deren jährliches Einkommen über 400.000 Dollar liegt. Für diese regelt Bidens Steuerplan den Satz noch mal neu – im Ergebnis mit einer Prozentzahl, die laut CNBC weit über dem aus Obamas Amtszeit liegt und der höchste seit 30 Jahren wäre. 50 versteht nicht, wie das sein kann. Den hohen Satz kann er offenbar nicht mit sich vereinbaren. Deshalb würde er nun Trump wählen und legt seinen Fans nahe, gleiches zu tun: "Vote for Trump". Er erklärt, dass ihm egal sei, dass der aktuelle US-Präsident Schwarze Menschen nicht mögen würde.

"Egoistisches Stück Sch*isse": Das Internet reagiert auf 50 Cents Trump Support

Unter dem Post ist Zuspruch von bekannten Republikanern wie Tomi Lahren oder Candace Owens zu finden. Erstere heißt den Rapper willkommen "auf dem Trump-Zug". Viele User zeigen sich enttäuscht. Ein Fan auf Twitter erklärt, dass der Rapper sich "f*cken gehen" kann, wenn er "seine persönlichen Interessen über die Gesundheit einer Nation stellt."

Es gibt aber auch einige, die mit der Argumentation des "Many Men"-Rappers symphatisieren. Eine Userin erläutert, dass es ihr egal sei, wie die sozialpolitische Einstellung eines Kandidaten ist. Wolle man ihr an die "Taschen", sei man bei ihr unten durch.

Ein Anderer erklärt, dass Themen wie der Steuersatz eben die Dinge seien, die Erwachsene Menschen wirklich interessieren.

Schließlich wird auch vermutet, dass 50 seine Aussagen nicht so ernst meint:

Es kommt etwas überraschend, dass für 50 der finanzielle Aspekt ein ausschlaggebender Punkt bei der Wahl ist. Der Rapper sei nämlich nach herber finanzieller Rückschläge laut eigener Aussage bankrott. Fif ist längst nicht der Einzige, der in den letzten Tagen mit Aussagen zu Trump auf sich aufmerksam gemacht hat. Erst kürzlich verteidigte Ice Cube sich für die Entscheidung, mit den Republikanern zusammen zu arbeiten:

Trump-Supporter? Ice Cube verteidigt seine politische Arbeit

Ende 2018 forderte Ice Cube mit einem Track " Arrest The President". Er meinte damit Donald Trump. Am vergangenen Dienstag meldete sich plötzlich die republikanische Wahlkampfmanagerin Katrina Pierson auf Twitter und bedankte sich bei dem Rap-Veteran für "seine Bereitschaft sich zu engagieren und mit der Administration von Donald Trump zusammenzuarbeiten, um den Platinum Plan zu entwickeln".


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