"Ich will 10 Nummer-1-Hits dieses Jahr!" oder: Wie man durchdreht

Dieser Young Thug ist ein komischer Kauz, das stellt er immer wieder unter Beweis.

Im Rahmen einer TV-Doku über seinen Labelchef Lyor Cohen verrät Thugger nun sein mutiges Ziel für 2016: "Ich möchte dieses Jahr zehn Nummer-1-Hits machen!" 

Cohen scheint etwas überrascht, nutzt die Chance aber, seinem Künstler einen Rat mit auf den Weg zu geben. "Zehn? Wenn du nicht mehr nur freestylst und anfängst, wirklich an deinen Songs zu arbeiten und Hooks zu schreiben... ja. Du nimmst so viele Songs auf und lässt sie dann links liegen wie Waisenkinder. Du musst weiter an ihnen arbeiten."

Young Thug ist allerdings anderer Meinung und bleibt seiner anarchischen Herangehensweise treu: "Nein. Muss ich nicht. Die Kritiker sollen sich damit beschäftigen."

Naja, so geschmiert es momentan für Thug läuft, kann er sich auch mal zurücklehnen. Wir wollen ja kein Spielverderber sein, aber: Zehn Nummer-1-Hits scheinen dann aber doch ein bisschen waghalsig als Prognose.

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Kommentare

Besser viel zu hohe Ziele setzen und nur teilweise erreichen, als zu kleine ganz ;)Für mich hat Thugger schon mehr als 10 Nummer-1-Hits gemacht haha ;D

da stimme ich zu... er ist vom Rapstiel der beste grade und es kommt keiner grade daran

Er soll es auch mal jetzt in Deutschland zeigen das es Thugger Time ist

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King Orgasmus One erobert 1. Charts-Spitze seiner Karriere

King Orgasmus One erobert 1. Charts-Spitze seiner Karriere

Von Clark Senger am 12.03.2021 - 17:57

News, mit denen vor 20, 15 oder 10 Jahren wohl niemand gerechnet hätte: Untergrund-Legende King Orgasmus One hat tatsächlich Platz 1 der Charts erobert. Nachdem seine neue Platte "Manifest" vergangenen Freitag erschienen ist, kann er heute den geschichtsträchtigen Moment feiern. Glückwünsche gehen raus nach Berlin!

Der Untergrund an der Spitze der Charts

Damit landet sein Kollege Herzog, auf dessen Album "EHFD" (2011/2015) Orgi als Feature an Bord war, mit seinem neuen Werk "Herzi" nur auf Platz 2 – ebenfalls beachtlich für einen Künstler, der so konsequent seine Linie abseits des Mainstreams durchzieht. Was die beiden wohl eint, ist eine leidenschaftliche Fanbase, die genau diese jahrelange Konsequenz zu schätzen weiß und gerne supportet.

Angesichts der Streaming-Zahlen (211K monatliche Hörer*innen bei Spotify) dürfte die Sensation auch auf starke Boxenverkäufe zurückzuführen sein. Unter der Woche gab es nochmal tatkräftigen Support von diversen Kollegen wie Finch Asozial und Frauenarzt. Auch Mia Julia Brückner unterstützte über ihren IG-Kanal mit fast 500.000 Abos und Orgi war zu Gast bei MontanaBlack im Stream.

Und auch wenn die Charts nie im Fokus eines Rappers wie Orgi stehen, dürfte der Untergrund-Veteran heute die eine oder andere Flasche köpfen. In mehr als 20 Jahren aktiver Rapkarriere hatte er aufgrund seiner maximal expliziten Lyrics mehr mit Indizierungen zu kämpfen als 99 % der Rapper im deutschsprachigen Raum. Seine Musik erscheint daher schon lange über streetshop.at, eine österreichische Internetadresse.

Das Album könnt ihr natürlich bei allen gängigen Plattformen streamen:


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