Ice Cubes Sohn hat den Beef von 50 Cent & Ja Rule reanimiert

Man merkt, dass 50 Cent ein neues Projekt in der Pipeline hat. Im Rahmen der Promo für seinen neuen Film "Den of Thieves" hatte good old Fifty schon Schlagzeilen gemacht, als er für Stephen Colbert aus Spaß Beef anzettelte. Jetzt waren er und sein Schauspielkollege O'Shea Jackson Junior, Ice Cubes Sohn, bei "Big Boy's Neiborhood" zu Gast. Nach ungefähr 25 Minuten wirft der Cube Jr. dann eine Anekdote in den Raum:

Als wir uns kennengelernt haben, habe ich Fifty gesagt: Ich mag Ja Rule. [...] Dann kam er [50 Cent] und warf die CD geradewegs aus dem Auto meiner Oma raus.

Auf Big Boys Nachfrage erklärt 50 dann kurz und knapp, er habe Ja Rule beerdigt ("I done put him to bed"):

Curtis Jackson, O'Shea Jackson Jr. & Pablo Schreiber on Their New Movie 'Den of Thieves'

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Das hätte es sein können, aber Ja Rule wollte sich das nicht gefallen lassen. Er ist bekanntermaßen der Meinung, sein Erzfeind hätte gegen ihn den Kürzeren gezogen. Es folgte eine ganze Reihe aufgebrachter Tweets, für die die Twitter-Community den New Yorker geroastet hat (hier im Detail). Sogar ein gewisses Portal für "Erwachsenenunterhaltung" mischt mit und drückt seine Überraschung darüber aus, dass es Ja Rule noch gibt (Punkt für Fifty!):

Wenn so eine Sache einmal tatsächlich eskaliert ist, kann man sich vermutlich nicht mal am Flughafen treffen, gemeinsam über den Beef lachen und wenig später einen gemeinsamen Song aufnehmen. Ja Rule vs. 50 Cent könnte eine Feindschaft fürs Leben bleiben ...

Ja Rule beschreibt, wie er 50 Cent verprügelte

Wie wir berichteten, kündigte Ja Rule kürzlich die Veröffentlichung eines neuen Buches an.Dieses ist nun im Handel erhältlich und enthält einige Textpassagen, die 50 Cent vielleicht nicht unbedingt gefallen werden. Vor einigen Jahren waren sich die Crews der beiden Rapper, G-Unit und Murder Inc. nicht gerade freundschaftlich gesinnt.

Eine kurze Umfrage zum Schluss

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Kommentare

Ja Who? Da war ja der Savas -Cappucino Beef interessanter...

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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