In einem Interview mit VladTV erinnerte sich Ghostface Killah an die Zeit, als er mit Raekwon Only Built 4 Cuban Linx aufnahm.

Während sie auf der karibischen Insel am Album arbeiteten, hätten sie wiederholt mit Vorurteilen zu kämpfen gehabt. Schlussendlich seien sie sogar rausgeschmissen worden, so Ghost:

" Sie waren uns gegenüber voreingenommen. Sie wollten, dass wir die Insel verlassen. Und es waren nicht nur die Weißen, die voreingenommen waren, es waren auch die Schwarzen, die für die Weißen arbeiteten. Es war verrückt."

Im Endeffekt habe das Ganze dazu geführt, dass sie die Arbeiten in Miami abschlossen. Diese Zeit sei für sie äußerst inspirierend gewesen:

"Du weißt wie es 1995 war, die Leute waren immer noch auf ihrem Scarface-****", so Ghostface abschließend.

Schön, dass das Ganze gut ausgegangen ist. Das Ergebnis kann sich ja sehen lassen, Only Built 4 Cuban Linx gilt bis heute als Klassiker.

Wenn du mehr Infos abchecken willst, dann schau dir seine Artist Section an.

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Wu-Tang Clans 2. Generation: Söhne von Method Man, ODB & Co werden zur Rap-Crew

Wu-Tang Clans 2. Generation: Söhne von Method Man, ODB & Co werden zur Rap-Crew

Von Clark Senger am 14.11.2019 - 18:03

"Wu-Tang is for the children" – Daran ließ Ol' Dirty Bastard durch seine kuriose Rede bei den Grammys 1998 keine Zweifel. Dass es sich bei dem legendären Zitat um mehr als einen Slogan handelt, beweisen jetzt die Söhne einiger Wu-Tang-Clan-Mitglieder. Sie haben sich zusammengeschlossen, um unter dem Crew-Namen 2nd Generation Wu das Vermächtnis ihrer Väter fortzuführen.

Die zweite Generation des Wu-Tang Clans

Namentlich sind es Intell (U-Gods Sohn), Pxwer (Method Mans Sohn), Sun God (Ghostface Killahs Sohn) und Young Dirty Bastard (dreimal dürft ihr raten, wer sein Vater war), die mit "7.O.D." kürzlich ihre erste Single veröffentlicht haben. Jeder der vier MCs rappt einen Verse, Pxwer übernimmt zusätzlich die Hook:

"God made everything around me / forget about the money / none of it is real y'all"

Der erste Song arbeitet viel mit Anspielungen auf Klassiker der ersten Generation. Die Hook bezieht sich mit Sample und Lyrics auf "C.R.E.A.M.", Pxwers Einstieg ist an Inspectah Decks erste Line auf dem Song angelehnt und in YDBs Part wird kurz das ikonische Piano-Sample aus ODBs "Shimmy Shimmy Ya" angeteast.

Als Einstieg ganz nett für die neue Crew, aber den kompromisslosen Hunger, die unausweichliche Energie und die Innovationskraft ihrer Dads in den frühen 90ern lassen die vier beim Debüt noch vermissen. Es würde auch fast an ein Wunder grenzen, wenn die zweite Generation die Erfolge und die Attitude der ersten einfach so wiederholen könnte. Tatsächlich ist das auch nicht der Plan von Yung Meth, Yung U-God und Co, wie Intell gegenüber SIlive erklärt.

"Beim Aufwachsen hatte ich immer die Einstellung: 'Ich bin, wer ich bin, und mein Vater ist, wer er ist.' [...] Wir haben alle unseren eigenen, einzigartigen Sound und wir sind bereit, ihn gemeinsam zu teilen."

("Growing up, I’ve always had the mindset of 'I am who I am, my father is who he is.' [...] We all have our own unique sound and we’re ready to share that together.")

Natürlich wollen die Jungs ihren eigenen Weg gehen. Ein Musikvideo zu "7.O.D." soll noch 2019 erscheinen und ein gemeinsames Album ist für die "nahe Zukunft" geplant. Ein ambitioniertes Unterfangen. Auf Grundlage der ersten Single lässt sich nicht unbedingt der ganz große Erfolg prognostizieren – 2nd Generation Wu klingt eher nach Nischenrap für Fans, die mit den aktuellen Strömungen der Szene nicht viel anfangen können.

Aber um die bunten Scheine geht es dem Quartett offenbar ohnehin nicht. Vergiss das Geld, none of it is real y'all!


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