Bei den Kollegen von Letzte Runde spricht B.S.H unter anderem über die Ausschreitungen bei dem Bloodhound Gang-Konzert in Leipzig 2006.

B.S.H war damals für die Deutschland-Tour der US-Jungs als Vorgruppe für zehn Dates eingeplant, Frauenarzt und Manny Marc waren ebenfalls dabei. Das gefiel den Bloodhound-Fans offenbar gar nicht, bekanntermaßen kam es schon beim ersten Gig zu Ausschreitungen. Direkt zu Beginn der Show sei es zu herben Beleidigungen gekommen, von wohlgemerkt "3000 Rockern", wie Hengzt betont.

Er habe unter anderem eine Flasche gegen den Kopf bekommen und daraufhin zurückprovoziert. Frauenarzt habe die Crowd über das Mikrofon ebenfalls beleidigt. "Dann kam mein kleiner Bruder noch, hat die Hose ausgezogen, schön Arschbacken auseinander", so B.S.H. Er selbst sei daraufhin mit den Füßen voran ins Publikum gesprungen, wo er wild um sich geschlagen habe: "Und dann hat mich so 'n Türsteher rausgezogen [...]. Dann haben die mich rausgeschmissen und meinten 'So, Schluss für heute'."

Schluss war dann auch für B.S.H als Vorgruppe, die restlichen Termine war er nicht mehr dabei. Gangsterrap und Crossover-Rock mit Spaß-Punk-Einflüssen vertragen sich nun mal nicht gut miteinander.

Hier die Story:

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Kollegah muss Schmerzensgeld für Attacke auf Fan zahlen

Kollegah muss Schmerzensgeld für Attacke auf Fan zahlen

Von Michael Rubach am 29.08.2021 - 13:04

Über vier Jahre nachdem Kollegah bei einem Gig seiner "Imperator"-Tour einen Fan auf der Bühne niederstreckte, ist der Alpha Music-Boss nun vom Amtsgericht Leipzig zur Zahlung eines Schmerzensgelds verurteilt worden. Kollegah muss demnach 5.000 Euro an den betroffenen Konzertbesucher zahlen. Das geht aus einem Bericht der Bild hervor.

Kollegah schlägt Fan: Erst Geldstrafe, dann Schmerzensgeld

Throwback: Zum Auftakt der damaligen Tour spielte Kollegah im Haus Auensee in Leipzig. Ali As war ebenfalls am Start. Bei einem Freestyle-Battle ließ Kollegah zwei seiner Supporter gegeneinander antreten. Die Sache geriet aus dem Ruder. Zunächst schnappte sich das spätere Opfer die Cap von Ali As, dann wurde Kollegahs Sonnenbrille zum Objekt der Begierde. Es folgte ein Schubsen, ein Tritt und ein Schlag ins Gesicht. Das Sicherheitspersonal beförderte den Fan schließlich von der Bühne.

In einem nachfolgenden Tour-Blog erklärte Kollegah seinerzeit:

"Guck mal, du kannst den Boss als Fake bezeichnen, als Wannabe-Zuhälter, er trifft den Takt nicht – aber fass' ihm nicht an seine 1000-Dollar-Versace-Brille, bitte!"

Wegen des Vorfalls ist Kollegah 2017 angezeigt worden. Der Vorwurf: Körperverletzung. Ein Gericht sah seine Schuld in einem späteren Verfahren als erwiesen an. Die Geldstrafe belief sich auf 18.000 Euro.

Nun werden wohl weitere 5.000 Euro fällig. Zum aktuellen Zivilprozess ist Kollegah nicht persönlich erschienen. Er hätte im Vorfeld per Fax darauf hingewiesen, dass sein Zug nach Leipzig ausgefallen sei, heißt es bei der Bild unter Bezugnahme auf den zuständigen Richter. Kollegah hat die Möglichkeit gegen das Urteil Berufung einzulegen.

Auf musikalischer Ebene steht noch dieses Jahr die Veröffentlichung eines neuen "Zuhältertapes" bevor.

Kollegah gibt Releasedatum für das "Zuhältertape 5" bekannt


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