Facebook sperrt Lil B wegen Hatespeech

Lil B hat Liebe für alle Menschen, wie er sagt – selbst Nazis und den Ku Klux-Klan nimmt er da nicht aus. Auf Twitter erklärt er jetzt aber, dass er von Facebook gesperrt wurde, weil seine Aussagen gegen die Community-Richtlinien verstoßen haben. Es soll sich um Hatespeech handeln, Facebook hat die Sperrung offenbar bereits bestätigt.

Lil B THE BASEDGOD on Twitter

Found out Facebook banned me for 30 days becuase I was talking about white people... got it - Lil B

Im Zusammenhang mit dem Attentat in Las Vegas ließ sich der Based God auf Facebook anscheinend über die Unterschiede zwischen Menschen mit weißer und Menschen mit dunkler Hautfarbe aus. Das Waffenproblem der USA sei in erster Linie dadurch begründet, dass Weiße Angst hätten, weswegen sie sich Waffen kaufen würden.

Patrick Kulp on Twitter

These are the posts that got @LILBTHEBASEDGOD suspended from Facebook for "hate speech" (Name blurred because it's his private account)

Auch wenn wir Lil B im Grunde genommen glauben, dass er das eigentlich nicht rassistisch gemeint hat und dabei nur das Beste im Sinn hatte, ist er mit diesen Aussagen wohl über das Ziel hinausgeschossen: Wer Menschen allein aufgrund ihrer Hautfarbe bestimmte Eigenschaften zuschreibt, bewegt sich nun mal in Gefilden des rassistischen Gedankenguts.

Lil B THE BASEDGOD on Twitter

I see the majority wants a fake smile... I can do that to - Lil B

Ob das komplett zu Lil B durchgedrungen ist, lässt sich natürlich nicht zweifelsfrei sagen. Auf Twitter erklärt er, er werde in Zukunft lieber wieder ein gefaktes Lächeln aufsetzen, wenn das den Leuten lieber sei. Er sei von Facebook gesperrt worden, weil er über Weiße gesprochen habe, das habe er verstanden.

Lil B THE BASEDGOD on Twitter

Ima go back to being silent and black - Lil B

Ihm gehe es einzig und allein darum, die Leute einander auf positive Art und Weise näher zu bringen. Er habe mit Hatespeech nicht das Geringste am Hut:

"Lil B und Hass passen gar nicht zueinander... Lil B und Hassrede? Wirklich? Lil B, der eine Hass-Agenda pusht? Ich werde still sein."

Lil B THE BASEDGOD on Twitter

Lil B and hate don't even go together ... lil b and hate speech? Really? Lil b pushing a hate angenda? Il be silent love u - Lil B

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Cardi B & ihre Schwester von Trump-Fans auf $20 Millionen verklagt

Cardi B & ihre Schwester von Trump-Fans auf $20 Millionen verklagt

Von Michael Rubach am 24.09.2020 - 11:46

Drei mutmaßliche Anhänger von Donald Trump schielen auf das große Geld. Wie unter anderem Billboard sowie Page Six berichten, wurden Cardi B und ihre Schwester Hennessy Carolina samt Partnerin auf insgesamt 20 Millionen Dollar verklagt. Das Trio mit der "Make America Great Again"-Attitüde fühlt sich verleumdet und zu Unrecht als Rassisten diffamiert.

Cardi B teilt Streit am Strand mit der Twitter Community

Ein Tag am Strand Anfang September bildet den Ausgangspunkt der Klage. Die angeblichen Supporter des US-Präsidenten geben an, von Cardi Bs Schwester dort zugeparkt worden zu sein. Daraufhin habe sich ein Wortgefecht entwickelt. Sie berichten von "übler und bedrohlicher Sprache" sowie "diffamierenden Aussagen".

Die Zusammenfassung des Strandbesuchs aus der Perspektive des Anwalts hat ABC New York vorliegen: Seine Mandanten "genossen still und leise einen Sonntag am Strand von Smith Point mit ihren Familien, als Rap-Promi Hennessy Carolina plötzlich auf sie zukam, sie wütete, spuckte, beleidigte, angriff, diffamierte und bedrohte, während sie auf Video aufgenommen wurden, weil einer von ihnen ein MAGA Cap trug."

Cardi B erklärte damals auf Twitter, dass Trump Supporter ihre Schwester samt Freundin belästigt hätten. Eine Begründung lieferte sie gleich mit: "Alles nur, weil sie ein lesbisches Afro/Hispanic-Paar sind." Einen Clip des Vorfalls teilte sie ebenfalls auf Twitter mit ihren mehr als 14 Millionen Followern.

Kläger*innen weisen alle Vorwürfe von sich

Gegen diese mediale Darstellung haben die drei Trump-Fans Klage eingereicht. Sie sagten in einer Pressekonferenz, auf die sich wiederum das Portal Page Six beruft: "Wir sind nicht rassistisch. Wir sind keine Homophoben." Die Seite von Cardi B und Co soll das Videomaterial zudem bearbeitet haben, um die tatsächlichen Ereignisse zu verzerren. Die Pro-Trump-Mütze wäre des Weiteren einfach im Bereich des Strandes verfügbar gewesen.

Weiterhin sei der Ruf der Drei seit diesem Zwischenfall ruiniert. Das wirke sich auch konkret auf das Berufsleben aus. Außerdem würden die Kläger*innen unter Angst, Depressionen und emotionaler Belastung leiden.

Cardi B hat zu dem besagten Tag noch eine Audioaufnahme ihrer Schwester online gestellt. Darin ist Hennessey Carolina zu hören, wie sie die Situation am Strand beschreibt. Aus ihrer Sicht sei sie angegangen worden, weil sie mit ihrer Freundin Spanisch gesprochen habe. Ebenso habe man ihr nahegelegt, zurück in ihr eigenes Land zurückzukehren.

Die Kläger*innen streiten ab, etwas Rassistisches von sich gegeben zu haben. Auch an anderen Fronten muss sich Cardi B aktuell mit Anwälten auseinandersetzen.

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