Dieser Corona-Schutzanzug soll die Zukunft der Live-Kultur sein

Auch wenn die Überlastung des Gesundheitssystems bisher (zum Glück) ausgeblieben ist – Corona ist weiterhin da draußen. Allein, dass im Sommer die gesamte Festival-Saison flach fällt, verdeutlicht ganz gut, wie sehr uns die Pandemie noch in Beschlag nehmen wird. Die kalifornische Design-Firma Production Club hat sich nun der Zukunft der Live-Kultur gewidmet und einen Schutzanzug vorgestellt, der für garantiert ansteckungsfreie Gruppen-Erlebnisse sorgen soll.

"Micrashell": Mit Corona-Schutzanzug zum Konzert?

Das futuristische Modell "Micrashell" kommt mit diversen Features. Ein Helm, ein Luft-Filtersystem und verschiedene LED-Lichter sind Teil dieses Corona-Dresscodes. Die Macher hoffen mit ihrem Anzug, die Menschen zurück in die Clubs und die Konzertlocations bringen zu können. Bei der Konzeption habe man sich gefragt, wie man dem Sterben des kompletten Industriezweigs, der an die Live-Kultur gekoppelt ist, entgegenwirken kann. So schildert es einer der kreativen Köpfe vom Production Club gegenüber NBC New York. Er sieht im "Micrashell" einen Lösungsansatz, "um Leute sicher zusammenzubringen." Ein Präsentations-Video steht bereits auf YouTube:

Bei dem Anzug habe man darüber hinaus den Fokus auf Style gelegt. Die Träger*innen sollen sich nicht wie in medizinischer Kleidung fühlen. "Micrashell" sei daher mehr wie ein Fashion Piece angelegt. Über Kanister soll es zudem möglich sein, zu trinken, ohne den Anzug ablegen zu müssen.

Auch in Amerika lebt nicht jeder das Social Distancing. Bilder von prall gefüllten Stränden zum alljährlichen Spring Break seien der Ursprung des Brainstormings für das eventuell zukunftsträchtige Kleidungsstück gewesen. Aktuell arbeitet die Firma am ersten Prototypen des "Micrashell". Wie wir hierzulande einen Umgang mit der Krise für die Live- und Club-Kultur finden können, haben wir hier zusammengestellt:

Corona bedroht die Live-Kultur: Alternativen & Support-Möglichkeiten

Die Corona-Krise crasht den Festivalsommer. Aber nicht nur das: Bis Ende August sind alle großen Veranstaltungen abgesagt. Damit ist die Pandemie gleichzeitig eine Krise für die komplette Live-Musik und trifft damit natürlich auch Rapper. Jetzt stellt sich die Frage: Wird das alles wieder irgendwann normal?

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Bushido mit Corona infiziert: Prozess gegen Arafat Abou-Chaker unterbrochen

Bushido mit Corona infiziert: Prozess gegen Arafat Abou-Chaker unterbrochen

Von Michael Rubach am 28.10.2020 - 10:22

Bushido hat sich mit dem Coronavirus angesteckt, wie er in einem Statement via Insta-Story offenbarte. Das positive Testergebnis hat auch unmittelbaren Einfluss auf den Gerichtsprozess gegen Arafat Abou-Chaker, bei dem der Berliner Rapper als Nebenkläger und Zeuge in Erscheinung tritt.

Coronavirus: Bushido richtet sich an "Aluhüte"

Für die Anhänger*innen von Verschwörungserzählungen, die sich im Zuge der Corona-Pandemie gerne laut zu Wort melden, zeigt Bushido keinerlei Verständnis. Er fordert stattdessen dazu auf, das Virus ernst zu nehmen und verweist auf seine Symptome. Seiner Followerschaft wünscht Bushido Gesundheit.

"Auch wenn ich alle Vorgaben sehr ernst genommen habe, habe ich heute einen positiven Corona-Test erhalten. Ich konnte euch Aluhüte noch nie verstehen. Nehmt die Sache ernst und achtet auf eure Mitmenschen. Ich selbst habe Symptome und hoffe ihr bleibt alle gesund."

Ein angesetzter Verhandlungstermin, der heute eine Befragung von Bushido durch die Verteidigung vorgesehen hätte, wurde abgesagt. Wann der Prozess vor dem Berliner Landgericht fortgesetzt wird, ist vorerst unklar. Eine Gerichtssprecherin erklärte, dass das weitere Vorgehen mit dem Gesundheitsamt und dem Arbeitsmedizinischen Zentrum abgestimmt werde.

Bushido und sein ehemaliger Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker sehen sich seit Wochen im Gerichtssaal. Letzterem wirft die Staatsanwaltschaft unter anderem schwere räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Beleidigung vor. Nicht nur in Berlin begegneten sich die jahrelangen Business-Partner unlängst zur Klärung juristischer Fragen. In einem weiteren Gerichtsprozess in Frankfurt (Oder) streiten sich beide Parteien wegen einer Immobilien-Firma.

Bushido & Arafat Abou-Chaker führen weiteren Gerichtsprozess in Frankfurt (Oder)

Zuletzt machte Arafat Abou-Chaker in einem Live-Stream deutlich, dass er enttäuscht von Bushido sei.

"Bin fassungslos": Arafat Abou-Chaker äußert sich bei Ali Bumaye zu Bushido-Prozess


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