Aussage gegen Aussage: Neue Statements von Bushido & Manuellsen

Auch wenn Arafat wohl vor einiger Zeit die Wogen einigermaßen geglättet hat, bleibt die Lage zwischen Manuellsen und dem EGJ-Camp angespannt.

Im jüngsten Interview von Bushido und Shindy mit rap.de hat Erster sich immerhin relativ deeskalierend geäußert und meint, Manuellsen hätte viel falsch verstanden. Außerdem hätte es ein Gespräch mit einem Kollegen aus Manus Umfeld gegeben und gemeinsam seien sie "auf den Punkt gekommen, er hat wahrscheinlich viel so missverstanden und viel auf sich bezogen, was gar nicht so gewesen ist."

Dieser bezieht auf Facebook die exakte Gegenposition und behauptet, es hätte kein Gespräch gegeben und er würde auch nichts falsch verstehen. Nichts wirklich Neues also, denn auch in unserem Interview mit Manuellsen ist er sich sicher, dass Sticheleien aus Berlin sich häufig gegen ihn richten, ohne dabei explizit zu werden – als eine Art Schlupfloch.

Ob es bei dem ganzen Beef auch um Promo geht, wollen wir nicht beschwören. Bushido deutet bei rap.de an, Manuellsen könnte davon profitieren. Er selbst glaubt, dass die öffentliche Auseinandersetzung den Verkaufszahlen sogar schaden könnte.

Es bleibt Aussage gegen Aussage und Abneigung gegen Abneigung. Die Jungs können sich einfach nicht leiden und haben ihre Gründe. Daran wird sich allzu schnell wohl kaum etwas ändern.

Bei rap.de geht es ab etwa 1:13:50 um das Thema, Manuellsen spricht den Konflikt ab ungefähr 24 Minuten darüber:


󾆳 mit meinen kollegen hat niemand geredet, und falsch verstanden hab ich n scheiss, NLP, das ist das zauberwort, im...

Posted by Manuellsen on Mittwoch, 7. Oktober 2015

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Kommentare

Woran sich auch nichts ändern wird ist das Bushido die Fresse nur wegen Arafat aufkriegt. Schaut euch ihn doch mal an und sein Verhalten. Er tut nach außen hin immer so als würden andere was Falsch verstehen, das lustige ist das die anderen nur bei Bushido immer alles nicht Richtig verstehen. Er erfindet Pseudogeschichten zum Promozwecke wie: "irgendetwas wurde wieder geklärt, die Gegenpartei hätte die Dinge die er ihr im "Klärungsgespräch" gesagt hätte einfach akzeptiert, es gibt da keine Probleme mehr" z.B. Manuellsen hat akzeptiert das er angeblich einen Fehler gemacht hätte. Das soll sich dann öffentlich so anhören als würde Manuellsen keine Meinung gegen den "mafiösen" Bushido haben. Wobei Bushido hier schon wieder eine Geschichte erfindet die nicht wahr ist und Manuellsen einfach als Opfer von Mafiabushido dastehen lassen soll. Natürlich ist fieses Image von Bushido komplett gelogen doch im Gegensatz zu anderen Imagerappern wie Kollegah und Farid Bang möchte er es so hinstellen als wäre er wirklich ein Gangster. Obwohl er in Arafats Händen ist.
Echt wiederwertig dieser elendige Faker, wirklich der einzige der 0 Gangster ist. Sogar Kay One respektiere ich mehr als dich, denn im Gegensatz zu dir ist er das was du nur vorgibst: nämlich ein freier Mensch der nichtmehr der Mafia untersteht so wie du heute noch!
Steh dazu du ******!
Elendiger Blendet der andere in den Dreck ziehen will Obwohl er sowieso nur ne Marionette ist. Ein Mittel zum Zweck für Leute die wirklich so Gangster sind wie du von dir in deinen Texten behauptest.
*Rotz dir ins Gesicht*,
#Bushidodermafiasklave.

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Manuellsen teast eigene Netflix-Serie an

Manuellsen teast eigene Netflix-Serie an

Von Till Hesterbrink am 17.02.2021 - 13:45

Auf Instagram überraschte Manuellsen gestern mit der Frage, ob seine Fans ready für eine "König im Schatten"-Netflix-Serie seien. Netflix-Dokus, die auf den Lebensgeschichten von Rapstars beruhen, erfreuen sich aktuell größter Beliebtheit. Gerade erst veröffentlichte Netflix den Trailer zur anstehenden Biggie-Dokumentation "I Got A Story To Tell".

Der König im Schatten bald auf Netflix?

Mit seinem im letzten Monat erschienenen Spiegel Bestseller, welcher ebenfalls den Namen seines Labels trägt, gäbe es auf jeden Fall ordentlich Stoff für eine Netflix-Adaption. Kaum ein Protagonist der Deutschrapszene kann schließlich so Geschichten erzählen wie Manuellsen. Eine Netflix-Serie über alles, was in den letzten Jahrzehnten im Ruhrpott so abging, würde bei den Fans reichlich Anklang finden. Manus Umfrage spricht da eine deutliche Sprache.


Foto:

Screenshot - instagram.com/manuellsen

Es wäre auf jeden Fall nicht das erste Mal, dass Netflix mit deutschen Rappern zusammenarbeiten würde. Sinan-G spielte in der 2018er Serie "Dogs of Berlin" beispielsweise das Clan-Oberhaupt Hakim Tarik-Amir. Und auch in der Netflix-Produktion "Skylines" tauchten unter anderem Celo & Abdi, Azad, Olexesh und Nura auf.

Skylines auf Netflix: Alle Infos zur Rapper-Serie mit Azad, Olexesh, Nimo & Co

Die neue Netflix-Serie "Skylines" geht diese Woche an den Start. Auf den ersten Blick erinnert sie an "Dogs of Berlin" oder an "4 Blocks" und natürlich sprechen alle drei in etwa dieselbe Zielgruppe an. Aber "Skylines" hebt sich schon allein durch den Schauplatz ab: Die Netflix-Serie taucht ins Frankfurter Musik-, Drogen- und Immobiliengeschäft ein.


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